Square Dance im TSC Lehrte e.V.

Das Square Dance Tagebuch

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Auf dieser Seite gibt es Berichte über alles, was sich in der Square-Dance-Welt des TSC ereignet hat.

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Konzentration und der Aha-Effekt

Power-Wochenende

26. und 27.08.2017

Je nach Lern- und Übungszeit pro Woche benötigt eine Class, eine Einsteigergruppe im Square Dance, in der Regel um ein Jahr herum, bis das Gesamtprogramm, das 68 Tanzfiguren und Figurenfamilien umfasst, erlernt worden ist. Um diesen Zeitraum zu verkürzen, haben die Railway Runners im TSC Lehrte ein Power-Wochenende durchgeführt.

An diesen beiden Tagen sollten eventuelle Unsicherheiten beseitigt und die bereits erlernten Figuren gefestigt werden. Danach sah der Wochenendplan vor, einen Schwung neuer Figuren hinzu zu lernen.

An beiden Tagen standen je rund vier Stunden zur Verfügung. In der Phase der Festigung kam es zu so manchem Aha-Erlebnis, wenn wieder eine unklare Vorstellung vom Ablauf einer Bewegung aufgeklärt worden ist. Und so richtig anstrengend wurde es, als die neuen Figuren auf die Tänzerinnen und Tänzer einströmten.

Nun ist ja Square Dance nicht unbedingt eine Sportart, die den Tänzerinnen und Tänzern höchste körperliche Leistung abverlangt. Da man jedoch in keinem Augenblick des Tanzen weiß, was als nächstes zu tanzen ist, ist höchste Konzentration erforderlich. Die Ansage der Tanzfiguren muss verstanden und dann unverzüglich in Bewegung umgesetzt werden. Das kann einen dann doch ganz schön ins Schwitzen bringen.

In einer Anfängergruppe kommt hinzu, dass ja noch keine Automatisierung der Bewegungsabläufe eingetreten ist, was die erforderliche Konzentration noch weiter erhöht. Und man muss sagen, dass unsere „Students“, wie die Neulinge im Square-Dance-Jargon genannte werden, großartiges geleistet haben. Das gilt besonders für unseren jüngsten Teilnehmer, 11 Jahre alt. In dem Alter ist es nicht selbstverständlich, sich Stunde um Stunde in den „Reigen“ der Erwachsenen einzuordnen. Hut ab, Niko! Großartige Leistung!

Natürlich mussten zwischendurch auch wieder neue Energien zugeführt werden. Die Energieträger in Form von leckeren Snacks und Salaten sowie köstlichem Kuchen hatten die (ich nehme mal an) Teilnehmerinnen mitgebracht. Und die Kaffeemaschine war unaufhörlich im Einsatz.

Trotz aller Anstrengungen war es ein Wochenende mit viel Spaß. Die Fröhlichkeit verdrängte so manches „Uff“ und als wir am Sonntag Mittag auseinander gingen, hatten wir einen großen Schritt vorwärts in Richtung Abschluss getan.

Danke allen Köchinnen und Bäckerinnen für die Versorgung und natürlich ein Dankeschön an die „Angels“, die graduierten Tänzerinnen und Tänzer, die im Square immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gestanden und damit den Students eine gute Orientierung ermöglicht haben.

Horst Buresch

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Besuch

17.08.17

Für diesen Tanzabend hatte sich eine Reihe von Mitgliedern abgemeldet. Das konnte glücklicherweise durch Besuch ein wenig ausgeglichen werden. Heute waren angereist: Angela von der Bonner Square Dance Group, Birgit von den Rhinestone 666 (gesprochen: triple six) in Niederkassel, und Rolf von den Square Couples in Langehagen.

An diesem zweiten Clubabend nach der langen Sommerpause lernte die Class zwei neue Figuren, und trotz des Seperate hatten wir einen fröhlichen und gemeinsamen Abend.

Horst Buresch

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Gerade so eben

Sommer- und Grillfest im TSC

15.06.2017

Ab 18 Uhr trudelten die Mitglieder und Familienangehörige auf dem schönen Gelände der Siedlergemeinschaft an Stadtrand ein. Schon seit Jahren dürfen wir diese Einrichtung für unser Sommerfest benutzen. Danke, liebe Siedler und „Glück auf“.

Zum ersten Mal waren unsere Students, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer aktuellen Class (Einstiegskurs), dabei. Sie waren von „unserer“ Lokation ziemlich beeindruckt und fühlten sich auf Anhieb wohl.

Sonne und Wolken wechselten sich ab und Wetter-Apps wurden konsultiert. Würde die angekündigte Gewitterfront uns vor dem Ende des Festes erreichen? Sollten wir das große Zelt aufbauen? Wir entschieden uns für den Himmel über dem Kopf und verzichteten auf das Zelt.

Tische und Bänke wurden auf dem grünen Rasen zu einem großen Geviert aufgebaut und der Grill angeheizt, Salate und diverse Beigaben daneben aufgetischt.

Verschiedene Spiele waren auf der Wiese verteilt worden und lockten zu zwangloser Bewegung. Frisbeescheiben flogen durch die Luft und landeten auf Tischen oder an Köpfen. Aber niemand musste Angst haben – sie bestanden aus weichem Schaumstoff (nicht die Köpfe).

Schon bald waren die ersten Würstchen und Steaks fertig gebruzzelt und unter lebhaftem Geplauder begann das Schmausen.

Währenddessen wurde es von Westen her immer dunkler. Aber es war kein abendliches dunkeln. Die erwartete Gewitterfront näherte sich mit einer schwarzen Wolkenwand. Noch war sie aber nach unserem Empfinden weit genug entfernt.

Unabdingbar mit unserem Sommerfest verbunden ist unser Wikingerspiel (alias Wikingerschach). Und es war auch schon aufgebaut und wartete auf die Spieler. Diesmal jedoch musste es unbenutzt bleiben. Das ferne Grollen war immer näher gekommen und plötzlich war die Gewitterwand da und Blitze sprangen über den Himmel. Die ersten Regentropfen fielen.

Doch der Donnergott hatte nicht mit unserer Schnelligkeit gerechnet. Von Blitzen begleitet wurden die Tische blitzartig ab- und weggeräumt und als der „richtige“ Regen herab platschte, waren wir unter dem schützenden Vordach des Vereinsheimes in Deckung gegangen. Äääätsch!!! Die Zeit hatte gerade so eben gereicht. Nur (schlurz) unser Wikingerspiel musste diesmal abgehängt werden. Das Klönen, das sonst bis in die Dunkelheit hinein stattfand, wurde einfach von den Tischen unter das Vordach verlagert.

Der prognostizierte Starkregen war ausgeblieben und trotz der Verkürzung des Abends waren alle zufrieden. Danke den Köchinnen und Köchen für die leckeren Salate und Beigaben. Danke den „Herren des Grills“, die es auch diesmal wieder geschafft hatten, die krummen Würstchen von allen Seiten gleichmäßig zu bräunen.

Ein Auftritt steht uns am Sonntag noch bevor, ansonsten allen einen schönen Sommer. Wir sehen uns wieder am Donnerstag, d. 10.08.2017.

Horst Buresch

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3 x 30 Minuten

Verkaufsoffener Sonntag in Lehrte

11.06.2017

Wie auch im letzten Jahr hatten wir in Absprache mit Heitmann Optik unseren Tanz-Standort bei Heitmanns Laden Friedrichstraße Ecke Burgdorfer Straße aufgebaut. Im Gegensatz zum letzten Jahr waren wir diesmal tatsächlich angetreten.

Das eigentliche Konzept für die musische Begleitung des verkaufsoffenen Sonntags sah vor, dass die unterschiedlichen Gruppen nach ihrer Präsentation weiterziehen und an einem anderen Ort erneut antreten. Das war mit unserem instrumentalen Aufwand natürlich nicht möglich. Und so waren wir froh, dass Optiker Heitmann damit einverstanden war, dass wir unsere gesamte Zeit bei ihm verbrachten.

Den Strom für unsere Anlage stellte er uns kostenlos zur Verfügung und mit seinem Gebäude spendete er uns mit fortschreitender Tageszeit zunehmend erholsamen Schatten.

Um 13.00 Uhr öffneten die Geschäfte und um 13.30 Uhr starteten wir unseren ersten Auftritt. Unser Standort war aus beiden Richtungen der Burgdorfer Straße sehr gut einsehbar und so hatten wir – trotzdem kaum Zuschauer. Schade, denn unser kleines Häuflein Tänzerinnen und Tänzer war gut drauf und wir hätten gerne in der Mitmachaktion unseren Spaß an andere Menschen weiter gegeben.

Nun gut, wir nutzten unseren Schwung und tanzten zum eigenen Vergnügen. Und anstatt der üblichen Mitmachaktion tanzten wir eben noch einen weiteren Singing Call.

Für die Erfrischung nach „getaner Arbeit“ standen Kaffee und Mineralwasser bereit und nach einer Verschnaufpause machten sich die meisten unserer Leute auf, um die Angebote dieses Tages zu erkunden.

Jeweils um 15.00 und 16.30 Uhr hatten wir unsere nächsten Auftritte. Während beim ersten Mal noch die pralle Sonne auf unseren Square herunter strahlte, wurde sie zunehmend durch einen Wolkenschleier gefiltert. Bei diesen Auftritten hatten wir ein paar mehr Zuschauer und konnten sogar Mitmachaktionen durchführen.

Nachdem alles vorbei war, lud uns Optiker Heitmann noch zu einem Glas Sekt ein. Ihm hatte unsere Aktivität gefallen und im nächsten Jahr könnten wir gerne wieder bei ihm tanzen.

Dann wurde gemeinsam meine Anlage und der ganze Krimskram, der für solch eine Aktivität nötig ist (z.B. Tische, Sonnenschirm, Getränkekisten und Kaffeekannen) im meinem nahe geparkten Auto verstaut.

Schließlich trafen wir uns noch zu einem gemeinsamen Abschluss in der Eisdiele, diesmal nur für uns und nicht für andere Leute. Schade, dass einige gleich aufbrechen mussten und nicht mehr dabei sein konnten.

Ein Fazit: Unser diesjähriger Standort ist nicht besonders gut geeignet, weil wenig Passanten passieren. Daraus ergibt sich die Aufgabe, eine Begehung zu machen, um einen besseren Standort zu finden und ggf. auch gleich die Stromversorgung zu klären. Außerdem wäre es hilfreich, wenn mehr als acht oder neun Leute zur Verfügung stünden. Dann könnten die Belastungen – und um solche handelt es sich bei Auftritten insbesondere in knalliger Sonne wahrhaftig – besser verteilt werden.

Dennoch: Insgesamt hat es allen Spaß gemacht! Im nächsten Jahr sind wir hoffentlich wieder dabei.

Horst Buresch
Fotos: Astrid Peters

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Um uns zu zeigen

Auftritt beim EDEKA-Markt in Ahlten

03.06.2017

Das Wetter meinte es gut mit uns. Anstatt des angesagten Starkregens war die Sonne nur stark gefiltert. Die Wolken sorgten dafür, dass während unseres Auftrittes in Ahlten die sommerliche Hitze erträglich war und ich unter meinem Sonnenschirm den Bildschirm meines Laptops gerade noch erkennen konnte.

Wir haben vor dem Eingang des Marktes in Ahlten zwischen Würstchenbude und Blumenregalen getanzt. Ein Glücksrad mit einem Zelt für die Gewinnausgabe und ein Verkaufswagen für griechische Spezialitäten begrenzte unsere Tanzfläche gegenüber dem Markteingang.

„Was ist der Anlass für dieses Fest?“ hatte ich den Marktleiter gefragt, während die vor uns aufgetretene Musikgruppe ihre Notenständer abbaute und die Instrumente einpackte.

„Es gibt keinen besonderen Anlass. Wir wollten uns nur einmal wieder zeigen, in Erinnerung bringen!“ Na, das ist doch ein Anlass!

Nachdem der Platz frei war, baute ich in aller Ruhe meinen Callerstand bei den Blumenregalen auf. Dann gönnte ich mir eine Tasse Kaffee, setzte mich an einen Café-Tisch der Bäckerei im Markt und beobachtete den Trubel auf dem „Festplatz“ – und mit Argusaugen meine Anlage.

Schließlich trudelten so nach und nach unsere Leute ein. Alle waren so pünktlich, dass wir schon eine viertel Stunde früher hätten antreten können. Selbstverständlich hielten wir uns an den vorgegeben Plan und starteten unsere Vorführung wie vorgesehen.

Unser Standard-Programm bei Auftritten besteht aus einer Demo, bei der die Herkunft von Square Dance und die Art dieser Tanzform erklärt wird. Viele der unterschiedlichen Formationen, die während des Tanzens entstehen, werden demonstrativ dargestellt. Damit die Zuschauer die Abläufe besser verfolgen können, werden dabei die Ansagen in deutscher Sprache gemacht.

Dann folgt ein Singing Call mit Hinweisen auf die Ursprünge der Musik und schließlich wird eine Mitmachaktion durchgeführt.

Zum Abschluss eines normalen Auftrittes erfolgt dann noch einmal ein Singing Call.

Auch diesmal lief es so ab und der Applaus des nicht gerade übermäßig zahlreichen Publikums zeigte uns, dass wir „angekommen“ waren.

Horst Buresch
Fotos: Astrid Peters

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Kein Aprilscherz

Spring Party 2017

01.04.2017

Betritt man z.Zt. das hintere Gelände der Realschule, bekommt man erst einmal einen kleinen Schock. Die Turnhalle, die vor einiger Zeit ausgebrannt ist, wurde teilweise abgerissen und hinter einem Maschendrahtzaun sah es eher aus, als sei eine Bombe eingeschlagen - alles kaputt. Aber keine Angst – nur Abrissarbeiten.

Betrat man dann die Pausenhalle, tauchte man in eine ganz andere Welt ein – die heile Square-Dance-Welt des TSC Lehrte. Ein überaus fleißiges Vorbereitungsteam hatte den eigentlich kahlen Raum in einen festlichen Saal verwandelt, in dem sich unsere Spring Party, unsere Geburtstagsfeier angemessen zelebrieren ließ. Die Wände waren mit der Fotodokumentation der Square-Dance- Geschichte im TSC dekoriert und allerlei Square-Dance Motive schmückten Fenster und Säulen. Vielen Dank allen fleißigen Helfern.

Um 15.00 Uhr füllte sich der Saal mit fröhlichen und erwartungsvollen Menschen, und wir konnten Gäste von den „Dancing Wheels“ aus Hannover und von den „Square Couples“ aus Langenhagen begrüßen.

Da die Spring Party zugleich ein Familienfest ist, war diesmal auch wieder eine ganze Reihe von quirligen Kids dabei. Sie griffen, als das überaus reichlich bestückte Kuchenbuffet eröffnet wurde, als erstes zu den zwischen den Torten verstreuten Süßigkeiten (allerdings nicht unter Verzicht auf den Kuchen!).

Das Buffet wurde durch eine Kaffeebar und einen Kaltgetränkestand ergänzt und die umfangreiche Vorarbeit unserer Bäckerinnen und Bäcker(?) ließ keinen Wunsch offen.

Nach der traditionellen Bildershow mit dem Rückblick auf das vergangene Jahr wurde endlich getanzt. Auch viele Mitglieder unserer neuen Class, unserer Einsteigergruppe, waren dabei und konnten hier anwenden, was sie inzwischen gelernt hatten.

Aber wir bewegten uns nicht nur im Quadrat. Play Party Mixer, Contra Dance und Mitmachaktionen rundete das Tanzprogramm ab. Toll, denn hier konnten sich auch die Kids und andere nicht Square tanzenden Familienangehörige austoben.

Es war schön zu sehen, dass die Kids ganz offensichtlich viel Spaß hatten. Würden einige den Weg zu uns in den Verein finden?

Einen besonderen Blickfang bot unser Gast Heike von den Dancing Wheels. Viele kannten sie schon, aber für viele war die Situation neu: Heike ist Rollstuhlfahrerin und als Tänzerin der Dancing Wheels in der Lage, das volle Programm mitzutanzen – gelebte Inclusion.

Zwischendurch schneite noch ein Überraschungsgast herein. Es war kein geringerer als das Berliner Original Herr Otto Reutter persönlich. Eigentlich ist "Nehm Se ´nen Alten" ein Couplet, d.h. ein Gesangsstück mit Klavierbegleitung. Da aber keine musikalische Begleitung zur Verfügung stand, konnte "er" es diesmal nur als Gedicht präsentieren.

In seinem Vortrag beschäftigte "er" sich mit dem globalen Männermangel in Tanzgruppen und empfahl uns entsprechend dieses Zitates, uns doch unter der älteren Generation umzuschauen. Dort würden wir sicher fündig werden. Na denn!

Gegen 18.00 Uhr wurde das Ende des Festes eingeleitet. Mit dem turbulenten „Hokey Pokey“ konnte man sich noch einmal so ganz ohne „Haltungsvorschriften“ austoben.

Danke allen, die dazu beigetragen haben, dass wir ein so schönes Fest feiern konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Horst Buresch
Fotos: Astrid Peters

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Superstart

Wir haben eine neue Class

09. 03.2017

Voller Spannung erwarteten die Square Dancer des TSC „die Neuen“. Nach zwei gut besuchten Schnupperabenden war die Ungewissheit groß und die Hoffnung, dass alle Besucher der Schnupperabende wiederkommen würden, glänzte in allen Augen. Entsprechend groß war die Unruhe.

Aber dann kamen die ersten „Neuen“ und je weiter sich der Zeiger der großen Wanduhr der 19.00 Uhr näherte, desto mehr neue und damit zukünftige Square Dancer erschienen. Es war fantastisch: Alle kamen wieder. Insgesamt 14 Leute und ein Baby!

Das war großartig! Dabei waren 4 Ehepaare und zwei Jugendliche. Und eine echte Vergrößerung einer schon tanzenden Familie, eben eine Familienzusammenführung.

Nach der Begrüßung durch den Caller ging es sofort auf die Tanzfläche. Die Scheu hatten offensichtlich nahezu alle an den Schnupperabenden abgelegt. Paarweise wuselten alle – alte und neue Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam – kreuz und quer über die gesamte Tanzfläche und schnell waren die an den Schnupperabenden erlernten Figuren aufgefrischt.

Zwischendurch gab es immer wieder „Einlagen“ der Stammgruppe, jetzt noch zur Demonstration für die Einsteiger, um zu zeigen, wo sich der Square Dance auch für sie in nächster Zeit hinentwickeln würde. Später würde das Tanzen der Stammgruppe in erster Linie dem eigenen Spaß auf dem Level der Graduierung dienen.

Man konnte schon an diesem Abend sagen, dass Einsteiger und Stammgruppe sehr bald eine Einheit bilden würden. Die Stammgruppe hatte die „Neuen“ offen und mit großer Wärme aufgenommen. Man tanzte miteinander und in den Pausen stand man zusammen und klönte, oder drängte sich gemeinsam an der kleinen Kaffee- und Teebar, schnökerte von dem Gebäck, das ein Geburtstagskind mitgebracht hatte.

Schon jetzt waren die Einsteiger, die ab jetzt in der Square-Dance-Welt „Students“ genannt werden, in hohem Maße integriert. Man kann sich auf eine tolle,erneuerte und vergrößerte Square-Dance- Gemeinschaft im TSC Lehrte freuen.

Horst Buresch
Fotos: Astrid Peters

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Kalt und trocken

Grünkohlwanderung 2016

12.11.2016

Bei kaltem (-4°C) aber trockenen Wetter starteten wir zu unserer diesjährigen traditionellen Grünkohlwanderung. Kurz nach 16.00 Uhr ging es los und wir wanderten fröhlich eine gute Stunde durch die Lehrter Feldmark. Und – wieder hatten wir Glück. Wir trafen unterwegs auf ein Auto, das mutterseelenalleine in der Weltgeschichte umher stand. Da wir mit solchen Autos schon eine gewissen Erfahrung hatten, erahnten wir, dass es uns eine Überraschung bereiten würde.

Tatsächlich – Thomas und Karin entpuppten sich einmal mehr als die Halter und öffnete den Kofferraum. Glühwein und heißer Kakao wurde ausgeschenkt und Naschwerk herumgereicht. Wir standen plaudernd beieinander, wärmende Becher in den klammen Händen. Da konnte man doch glatt die Kälte vergessen.

Der Mond schien uns aufs Haupt, als wir gen Gaststätte „Rübe“weiterzogen, dort gab es „Grünkohl satt“ mit allen dazu gehörenden Beilagen – sehr lecker! Und für die Leckermäuler gab es als Dessert Eis mit heißen Kirschen.

Wir haben wieder einmal einen sehr schönen Tag im Kreise unserer Square-Dance-Freunde verlebt.

Hanni Adamitz
Fotos: Sabine Müller, Thorsten Katz

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Wir in CLZ

Übersicht über alle Freizeiten in Clausthal-Zellerfeld

Unser nächstes CLZ-Wochenende steht unmittelbar bevor. Hier können wir uns nocch einmal vor Augen führen, wie oft und wann wir solch ein tolles Wochenende schon durchgeführt haben.

Familienfreizeiten in Clausthal-Zellerfeld

2017 - 17. - 19.03. - Sondershausen/Türingen

2016 - 12. – 14.08. - Quedlinburg

2015 - 05. – 07.06. - Bad Harzburg

2014 - 14. – 16.03. - Stabkirche Hahnenklee

2013 - 03. – 06.10. - Thale & Wernigerode

2012 - 02. – 04.11. - Ihberger Höhlenzentrum

2011 - 26. – 28.08. - Oberharzer Wasserregal

2010 - 17. – 19.09. - Goslar: Kaiserpfalz, Rammelsberg

2009 -30.10.–01.11. - GPS-geführte Wanderung durch die Geschichte CLZ

2008 - 14. – 16.11. - Führung in der Marienkirche CLZ

Horst Buresch

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Kaiserwetter

Familienfreizeit in Clausthal-Zellerfeld

12. - 14. August 2016

Sie ist inzwischen zur festen Tradition geworden, unsere Wochenendfreizeit in Clausthal-Zellerfeld. Alles freute sich auf zwei entspannte und dennoch erlebnisreiche Tage.

Bis zum Abendessen am Freitag hatten wir uns eingerichtet und konnten das umfangreiche Abendbuffet genießen. Danach trafen wir uns zum Tanzen in der Sporthalle. Es wäre schön gewesen, wenn einige Tänzerinnen und Tänzer des Clausthaler Square Dance Clubs dazu gekommen wären. Eingeladen waren sie, doch an Wochenenden ist es immer schwierig, Gäste zu gewinnen.

Also tanzten wir unter uns und hatten sehr viel Spaß dabei. Wie immer bestand das Programm nicht nur aus quadratischen Formen. Kontras und Mixer lockerten das Tanzen auf und ermöglichten es so, dass auch unsere Nicht-Square-Dancer tanzen konnten. Einmal wurde sogar eine Polka angefragt. Diesmal war keine dabei, aber beim nächsten Mal, da werden wir eine tanzen.

Wir tanzten, bis die Power ausgegangen war und trafen uns dann im Kaminraum zum gemütlichen Beisammensein, zur Afterparty.

Der Samstag führte uns mit einem Tagesauflug nach Quedlinburg. Und das war ein Super-Sommer-Sonnentag. Bei allerschönstem Sommerwetter mit makellos blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen trafen wir in dieser wunderschönen Stadt ein.

Quedlinburg freute sich so auf uns, dass es uns ein tolles Stadtfest, das Gildefest, präsentierte. Der Marktplatz war mit Buden aller Art bebaut (z.B. gab‘s ´ne Poffertjesbude!) und auf einer großen Bühne spielte erst eine Blaskapelle und dann die Band Rock Job Partyrock.

Über den Festtrubel ragten die berühmten Fachwerkgiebel der Weltkulturstadt auf und der Kontrast zum intensiven Blau des Himmels war atemberaubend. Ich mochte gar nicht aufhören zu schauen und zu fotografieren.

Wir verabredeten uns für 11.30 Uhr und stöberten dann in kleinen Grüppchen über das Fest und durch die schmalen Gassen um den Marktplatz herum. Natürlich gönnten wir uns im Boulevard Café, einem nur drei Fenster breiten Café-Haus, einen leckeren Cappuccino, während auf der Bühne gleich neben uns Musik gemacht wurde.

Gemeinsam pilgerten wir den Schlossberg hinauf zur Stiftskirche. Die Quedlinburger Stiftskirche St. Servatius gehört zu den bedeutendsten Bauten der Romanik. Die 1129 geweihte, flachgedeckte Basilika besaß bereits drei Vorgängerbauten. 936 wurde hier König Heinrich begraben.

Mit einer sehr kompetenten und wortgewandten Führerin „durchwanderten“ wir nicht nur die Kirche, sondern auch die Jahrhunderte ihrer Geschichte. Schließlich landeten wir in den Schatzkammern, in denen der berühmte Domschatz zu bewundern ist.

Rund 13.00 Uhr. Die Führung war vorbei und nun meldete sich bei uns der Hunger. Im kleinen, aber feinen Gartengelände des Schlossberges fanden wir ein Plätzchen, an dem wir unseren Lunchpaketen zu Leibe rücken konnten.

Gut gestärkt ging es wieder hinunter ins Zentrum. Hier hatten wir wieder Gelegenheit, uns die Schönheiten der Altstadt in kleineren Gruppen anzuschauen.

Gegen 16.00 Uhr trafen wir uns wieder, um einen wunderschönen Tag bei einem Kaffee im „Café in 7 Häusern“ abzuschließen. Danke Karin und Thomas, dass ihr das alles so gut vorbereitet habt.

Noch immer konnten wir vom sommerlichen Wetter profitieren. Im Innenhof der Bildungsstätte, sozusagen in unserem Atrium, konnten wir bei besten Bedingungen eine Grillparty feiern. Als sich die ersten von uns nach unserer Rückkehr dort einfanden, war die Grillkohle schon angeheizt. Es gab Grillwürstchen und Nackensteaks, dazu Salate und Brot. Es hat gut geschmeckt.

Als es dann doch noch empfindlich kühl wurde, zogen wir uns zur Afterparty wieder in den Kaminraum zurück. Hier wurden u.a. die beim Grillen zum Besten gegeben Anekdoten über Chuck Noris weiter verbreitet. Beispiel gefällig? Die Cowboystiefel von Chuck Norris sind aus echten Cowboys gemacht!

Der Sonntag ist traditionell Wandertag. Oder Tanz- und Spieletag, wenn‘s regnet. Es regnete nicht. Unser Weg führte uns um die Eschenbacher Teiche, durch Wald und über ein frisch gemähtes Heufeld. Am "Langer Teich" entstand unser obligatorisches Gruppenfoto.

Ein Stückchen weiter, auf einem breiten Waldweg trafen wir auf ein paar z.T. weltbekannte VIPs. Helene Fischer, König Ludwig XIV und Professor Dumbledore spielten ganz spontan eine Runde „Wer bin ich?“ mit uns. (War eigentlich Chuck Norris auch dabei?)

Im großen Bogen gelangten wir zurück in die Bildungsstätte und kamen gerade recht zum Mittagessen.

Auf der Heimfahrt machten wir – wir kamen ja ohnehin daran vorbei – einen kleinen Abstecher nach Bad Grund. Dort war das Museums-Café aus dem Uhrenmuseum ausgezogen und hatte sich als „Café Antik“ am Marktplatz niedergelassen.

Bei einem Kaffee (und vielleicht auch einem Stück Kuchen) unter großen Bäumen ließen wir das eine oder andere Ereignis des Wochenendes noch einmal Revue passieren und befanden: So wie es gewesen ist, ist es gut gewesen!!!

Horst Buresch

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Auftritt mit Umzug

Sommerfest im Altenpflegeheim „Im Wiesengrund“

(Bilder sind uns vom Altenheim zugesagt worden.)

“Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Lehrte an. In einem Altenheim in Ahlten, gleich bei der Autobahn …“ Ja, so singen die Jungs von „Truck Stop“ und ihre Musik ist der allerbeste Western-Sound. Und Westernsound empfing auch mich, als ich am Parkplatz des Altenpflegeheimes „Im Wiesengrunde“ in Ahlten ausstieg. Ein buntes Gemisch aus Cowboys und Indianern tummelte sich auf dem „Festplatz“ zu der Westernmusik eines DJs, der sich genau auf das Motto des Festes eingestellt hatte.

Na, da passten wir ja genau hinein. Es war noch Zeit bis zu unserem Auftritt und so konnte ich in Ruhe Kontakt aufnehmen und den geplanten Auftrittsort in Augenschein nehmen. Das war schon alles bestens vorbereitet und – als die Tanzanlage ausgeladen war, fing es an zu regnen. Pech? Nein, nicht wirklich.

Nachdem den Bewohnern die Luft unter den Zelten irgendwann doch zu feucht gworden war, und sie sich ins Innere zurückgezogen hatten, reagierte die verantwortliche Organisatorin Frau Wohlers äußerst flexibel. Im eigentlich viel zu engen Flur vor dem großen Saal wurden kurzerhand Tische und Bänke umgesetzt und so Platz für unseren Auftritt geschaffen.

Wir konnten „fast“ pünktlich anfangen. Um uns herum ließen sich Zuschauer nieder und durch die offene Flügeltür konnte uns die Festgemeinde im Saal zuschauen. Und es gelang uns sogar, die zu unserem Programm gehörende Mitmachaktion durchzuführen. Aufgrund der Platzverhältnisse konnten zwar nicht viele Zuschauer einbezogen werden, aber Vivian (9) und Tom (11) hatten viel Spaß daran und waren die Stars im Mitmachkreis.

Horst Buresch

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Glück gehabt

Grillfest 2016

Die Prognosen verhießen gemischtes Wetter, also mit Regen musste gerechnet werden. Doch Glück gehabt: Die Railway Runners sind erfahrene Sommerfestler. Mit vereinten Kräften wurde ein großes Zelt aufgestellt und schon waren wir gegen alle möglichen Wetterunbilden gefeit. Und geregnet hat es im Laufe des Abend nur ein paar Tropfen.

Wir fanden uns an langer Tafel unter hellem Zeltdach zusammen und gleich daneben bog sich ein Tisch unter der Last köstlicher Salate. Andrea hatte vorausschauend schon vor Beginn der Veranstaltung den Grill angeheizt, und so konnten wir pünktlich loslegen.

Und Andrea ließ all ihr Geschick walten. Egal ob Schwein, Geflügel oder Würstchen – das Fleisch war auf den Punkt gegart und die Würstchen wanderten knusprig braun auf die Teller. Professionell! Danke Andrea.

Kaum war der erste Hunger gestillt, zog es uns nach draußen. Die Spiele warteten. Da war das Stapelspiel. Eigentlich ist gar kein Spiel. Acht Leute müssen versuchen, einen zwischen ihnen an Leinen hängenden Haken gemeinsam so zu steuern, dass damit Holzklötze aufeinander gestapelt werden können.

Man sollte meinen, dass Square Dancer, die es ja gewohnt sind, zu acht miteinander zu agieren, damit keine allzu großen Schwierigkeiten haben sollten. Und tatsächlich – es war auch so. Ohne allzu große Mühe wurde der Turm aufgestapelt.

Zeitweise wimmelte die Luft von Frisbyscheiben. Glücklicherweise waren die leicht, teils sogar aus Schaumstoff. Da tat es keinem weh, wenn man einmal ungewollt getroffen wurde. Oder vielleicht doch gewollt?

Der Renner war wie in jedem Jahr das „Wickingerspiel“. Es ist mittlerweile untrennbar mit unserem Sommerfest verbunden. Viele beteiligten sich daran und manchmal veränderten sich die Mannschaften sogar während des Spieles. Was dem Enthusiasmus aber in keiner Weis abträglich war.

Unser Fest findet seit ein paar Jahren auf dem Gelände der Siedlergemeinschaft „Glück auf“ statt, das der Verein uns freundlicherweise immer zur Verfügung stellt. Es ist ein toller Platz für unsere Veranstaltung. Vielen Dank dafür. Und während unser Fest gegen 21.00 Uhr allmählich zu Ende ging, füllte sich das Vereinsheim zum gemeinsamen „Fußballgucken“. In der EM 2016 trat Deutschland gegen Polen an.

Danke allen Köchinnen (und Köchen?) für die delikaten Salate und sonstigen Zutaten. Vielen Dank der Familie Martin für das Zelt und die Organisation. Danke fürs Mitspielen und danke unseren beiden Kindern, die sich fröhlich ungezwungen und ohne Scheu zwischen bewegt und unserem Fest noch mehr Lebendigkeit verliehen haben.

Und ganz zum Schluss gab es noch Blumen. Strahlend nahm sie Ina für die Veränderung ihrer Familiensituation entgegen. Herzlichen Glückwunsch und alles erdenklich Gute für eine wunderbare Zukunft.

Nun geht es in die Sommepause. Nach den Sommerferien - in 7 Wochen - geht es weiter: Mit Square Dance im TSC am gewohnten Ort. Allen einen schönen Sommer und auf ein gesundes Wiedersehen im August.

Horst Buresch

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15 Jahre Square Dance im TSC

Spring Party

12. März 2016

In diesem Jahr haben wir unseren üblichen externen Veranstaltungsort verlassen und zur Springparty an unseren normalen Tanzort eingeladen - ins Forum der Berthold-Otto-Schule. Nicht zuletzt aus Anlass unseres 15-jährigen Jubiläums erwarteten wir eine Anzahl von Teilnehmern, für die der bisherige „Festsaal“ nicht ausgereicht hätte.

Über mehreren Wochen hinweg hatten sich unsere Mitglieder auf das Fest vorbereitet, und als der Termin erreicht war, stürzten sich alle ab 11.00 Uhr in die Arbeit, um die nüchterne Schulhalle in einen heimeligen Festsaal zu verwandeln. Nach einem längst festgelegten Plan wurden Tische und Stühle aufgestellt und dekoriert, die Wände wurden mit den Square-Dance-Symbolen geschmückt, das Kuchenbuffet wurde vorbereitet und eine Getränkestation für Kaffee, Tee und Kaltgetränke errichtet.

Besonders auffallend und weit aus dem Rahmen ragend war jedoch unsere Fotodokumentation über die 15-jährige Square-Dance-Geschichte unseres Clubs. Jürgen L. und sein Team haben diese gigantische Aufgabe in mehrstündiger, hoch konzentrierter Arbeit bewältigt. Und was sie geschaffen hatten, fand großen Anklang. Die Einen, die schon lange dabei sind, freuten sich über die Wiederkehr früherer Erlebnisse und schwelgten in Erinnerungen. Die Anderen, die erst seit kurzem bei uns tanzen, bestaunten die Vielfältigkeit unserer Aktivitäten über die Jahre hinweg und ließen sich dazu animieren, ihre eigene Teilnahme bei den nächsten Gelegenheiten einzuplanen.

Rund 60 Railway Runners und Gäste bevölkerten den Festsaal. Wir konnten Gäste von den Cloverleaves aus Hannover und von den Square Dreamers aus Hildesheim begrüßen. Besonders gefreut hat uns der Besuch einer Hand voll junger Leute, die vor 15 Jahren als Kinder bzw. Jugendliche mit uns in das Abenteuer Square Dance im TSC gestartet sind. Heute sind sie erwachsen und leben ein aufregendes eigenes Leben: Peter ist Elektroniker und schon glücklich verheiratet, Chrissi jettet als Physiotherapeutin mit der Leichtathletik-Nationalmannschaft um die Welt und Nicki wird uns vielleicht einmal als Rechtsanwältin zur Seite stehen. Und sie haben ihre Frauen bzw. Freunde mitgebracht (ob man die auch für Square Dance begeistern könnte???). Danke, dass ihr gekommen seid.

Wie immer bei unseren Spring Partys stand ausnahmsweise nicht der Square Dance im Mittelpunkt, sondern die Gemeinschaft. Natürlich wurde auch im Quadrat getanzt. Aber es gab auch andere Tänze, bei denen die Nicht-Square-Dancer mitmachen konnten. Außerdem gab es wieder die traditionelle Bilder-Show über die Aktivitäten des vergangenen Jahres.

Nach drei Stunden angeregten Beisammenseins endete die gelungene Party mit einem gemeinsamen Abschlusstanz. „Wir kommen nächstes Jahr sehr gerne wieder!“ rief Klaus von den Cloverleaves unter dem Applaus der Hildesheimer in die Runde und wir sprachen schon jetzt eine Einladung aus.

Horst Buresch

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Enttäuschung

29.02.2016

Im vergangenen Oktober haben wir in der Berthold-Otto-Schule einen Wochenend-Workshop für unsere Class durchgeführt. Das hat viel Spaß gemacht und zudem im Lernprozess einen großen Schritt vorwärts bewirkt. Aufgrund dieser Erfahrung hatten wir vor 14 Tagen beschlossen, im kommenden Oktober eine weitere Wochenendveranstaltung durchzuführen. Diesmal sollte es aber dem gesamten Club zugute kommen und uns neue Möglichkeiten aufzeigen.

Dazu wollten wir verschiedene externe Caller und die Mitglieder des Square Dance Clubs der Sportjugend Niedersachsen einladen. Es sollte ein Wochenende werden, wie sie im Rahmen der musischen Sportjugendarbeit seit über 3 Jahrzehnten überall in Niedersachsen und sogar in Sachsen-Anhalt in Schulen durchgeführt werden. Dazu ist es unerlässlich, dass in der jeweiligen Schule Übernachtungen mit Luftmatratze und Schlafsack ermöglicht werden.

Ich war 25 Jahre dafür verantwortlich und ich kann sagen, dass es nie irgendwelche Probleme in den Schule gegeben hat. Sogar die Stadt Rotenburg, die ein generelles Verbot für Übernachtungen in Schulen erlassen hat, ermöglicht uns diese Wochenenden.

Doch in Lehrte hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Unser zunächst mündlich gestellter Antrag bei der Stadt Lehrte wurde heute telefonisch abgelehnt. In dem Gespräch wurden allerlei (fadenscheinige) Argumente genannt (z.B. dem Hotelgewerbe keine Konkurrenz machen), aber der Tenor war: Der Chef will das nicht.

Interessant war die Reaktion auf eine unbewusste Wortwahl von mir. Um die Notwendigkeit der Übernachtung zu begründen, sprach ich von der Einladung von “Ausländern”, wobei ich “Auswärtige” gemeint und die Anführungszeichen auch genannt habe. Das wurde aber falsch verstanden und auf Flüchtlinge bezogen. Die merkenswerte Reaktion: Ja, das wäre ja eine ganz andere Situation, denn das wäre ja z.Zt. in aller Munde. Fazit: Für die Betreuung von Flüchtlingen hätte man wohl eine Genehmigung erteilt, für uns Einheimische nicht!

Es ist sehr schade, dass die Veranstaltung nun doch nicht zustande kommt. Es wäre für den TSC sicher eine interessante Erfahrung gewesen und hätte uns Stoff geliefert, mit dem wir über einen längeren Zeitraum unsere Tanzarbeit hätten bereichern können. Aber gegen Bürokratie und Flüchtlinge kommt niemand an.

Horst Buresch

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Start ins neue Jahr

21.01.2016

Mit einer Verzögerung aus gesundheitlichen Gründen von einer Woche sind wir in das Tanzjahr 2016 gestartet. Leider konnten nicht alle dabei sein, denn Erkältungen, Arthrose und Herzprobleme machten uns zu schaffen. Dafür fand sich ein interessiertes Ehepaar ein, um sich über Square Dance zu informieren. Allerdings war unsere Sportart doch nicht nach ihrem Geschmack.

Aber: Trotz der geringen Beteiligung an diesem ersten Tanzabend hat das Tanzen wieder richtig Spaß gemacht! Auch und obwohl die ereignisreiche Weihnachtszeit die eine oder andere Figur in Vergessenheit hatte geraten lassen.

Horst Buresch

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Weihnachtsfahrt 2015

Bremer Weihnachtsmärkte

13.12.2015

Da haben wir aber den Wettermachern ein ordentliches Schnippchen geschlagen. Als wir am späten Vormittag den Hauptbahnhof in Bremen verließen, lag die Stadt unter einem strahlend blauen Himmel. Die tief stehende Wintersonne tauchte alles in leuchtende Farben.

Die alljährliche Bahnfahrt zu einem besonders schönen Weihnachtsmarkt hatte uns diesmal in die alte Hansestadt geführt. Mit Spannung machten wir uns auf den Weg, denn niemand von uns kannte sich in Bremen aus. Aber unser gut ausgearbeiteter Ablaufplan führte uns ohne Verirrungen direkt an die vorgeplanten Ziele.

Den kleinen Weihnachtsmarkt vor dem Bahnhof ließen wir links liegen und begaben uns auf dem direkten Weg zur Schlachte am Ufer der Weser.

Als Schlachte wird in der Bremer Altstadt die historische Uferpromenade an der Weser bezeichnet. Sie ist ein parallel zum Ufer verlaufender Straßenzug, der an der Ecke Erste Schlachtpforte (bei der St.-Martini-Kirche) beginnt und etwa 660 Meter weiter nordwestlich endet. Die Schlachte (früher ‚slagte‘ – vom Einschlagen der Uferpfähle), ursprünglich der Hafenplatz Bremens, hat sich heute zur Gastronomie- und Biergartenmeile gewandelt (Wikipedia).

Und jetzt wollten wir hier einen viel besungenen historischen Weihnachtsmarkt besuchen. Als wir jedoch nach ca. 1,5 km dort ankamen, fanden wir nur einen ganz gewöhnlichen Markt vor. Bevor wir aber der Enttäuschung nachgeben konnten, erreichten wir ein Tor zum „Freibeuterdorf der Fogelvreien“. Na bitte! Schon befanden wir uns mitten im Mittelalter.

Wir hatten beschlossen uns zu trennen, denn trotz der relativ frühen Zeit war es schon ziemlich voll. Mit der gesamten Gruppe wären wir kaum voran gekommen.

Bei mir meldete sich nun der Magen und prompt fand ich einen Stand mit finnischem Flammlachs. Das versprach ein wirklich guter Tag zu werden. Einen Poffertjesstand hatte ich auch schon gesehen. Dort würde ich mir meinen Nachtisch holen.

Wir durchwanderten die Gasse der historischen Stände mit ihren altertümlich bezeichneten Angeboten, die zumeist mit Euro-Talern zu bezahlen waren, entgegengesetzt der obigen Beschreibung. Die Buden schienen dem Mittelalter direkt entliehen,

und das Standpersonal trug die passende Kleidung. Mittelalterliche Aktivitäten, mittelalterliche Musikanten, mittelal… Zur verabredeten Zeit trafen wir am Ende der Strecke an der „Ersten Schlachtpforte“.

Unser nächstes Ziel war der zentrale Weihnachtsmarkt um das Rathaus und den Roland herum. Und den hatten wir nach wenigen Minuten erreicht. Was für ein Anblick! Hinter dem Gewimmel der Marktständen und dem Gewusel der sehr zahlreichen Besucher ragte unübersehbar und sonnenbeschienen die Rathausfassade auf. Und gleich rechts daneben schienen die Türme des Domes den blauen Himmel aufzuspießen.

Wieder trennten wir uns am Rande des Platzes und verabredeten uns an der selben Stelle für den Rückweg.

Mein Weg führte mich am Eingang des Domes vorbei. Da konnte ich nicht widerstehen und trat ein. Der St.-Petri-Dom in Bremen ist ein aus Sandstein und Backstein gestalteter romanischer Kirchenbau. Atemberaubend das Kirchenschiff, himmelwärts strebende Gewölbe. Sehr imposant trotz der vielen Menschen, die sich hier, genau wie ich, beeindrucken ließen.

Ich hatte mich wohl nicht gründlich genug vorbereitet, denn ich entdeckte, dass hier auch die berühmte Böttcherstraße begann. Sie ist eine etwa 100 Meter lange Straße, die aufgrund ihrer Architektur zu den Kulturdenkmalen und Touristenattraktionen in Bremen zählt. Die Geschichte der Böttcherstraße reicht bis ins Mittelalter zurück. Sie stellte eine wichtige Verbindung zwischen Marktplatz und Weser dar. In ihr waren Böttcher, Fass- und Zubermacher ansässig.

Die Bremer legen großen Wert darauf, dass die Böttcherstraße eine Straße ist, aber wenn man sie entlanggeht, glaubt man, rechts und links mit den Schultern anzustoßen. Der Eindruck dieser Enge wird natürlich auch durch die hochragenden Mauern der eingrenzenden Gebäude verstärkt. Aber den Begriff Gasse lehnt man hier empört ab.

Als wir uns für den Rückweg trafen, begann es zu dämmern, und am Bahnhof empfing uns die weihnachtliche Beleuchtung in alle ihrer Pracht. Wir hatten noch etwas Zeit und konnten uns nun auch hier und im Bahnhofsgebäude umsehen.

Unsere Weihnachtsfahrt nach Bremen – für alle ein richtig schönes Erlebnis. Schade, dass nicht alle Railway Runners dabei sein konnten.

Horst Buresch

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Weihnachtstanzen

10.12.2015

An diesem Tag waren wir zum letzten Tanzen in diesem Jahr zusammen gekommen. Nur wenige Tage vor Weihnachten wird diese Gelegenheit traditionell als Weihnachtstanzen durchgeführt. Dabei steht ausnahmsweise nicht das Tanzen im Mittelpunkt, sondern das gesellige Beisammensein. Fleißige Köchinnen und Köche bestücken ein veritables Buffet, geschickte Hände dekorieren die Tafel und den Raum zu einem weihnachtliche Atmosphäre ausstrahlenden Ambiente.

Bevor wir uns jedoch den Genüssen des Buffets und dem gemütlichen Klönschnack bei Kerzenlicht hingaben, wurde – durchaus Appetit fördernd – das Tanzbein geschwungen. Diese erste Runde sollte alle Anwesenden einbeziehen, also auch unsere „Nicht-Square-Dancer“. Da wir auch nicht erst etwas einstudieren wollten, griff ich auf den allseits bekannten Break Mixer zurück. Der ist in 10 Sekunden in Erinnerung zurückgerufen und wirbelt die Paare bzw. Partner ordentlich durcheinander.

Dann machten wir uns über das leckere Buffet her und nachdem der erste Hunger gestillt war, wurde eine kleine Geschichte über ein kleines, weihnachtliches Mysterium vorgelesen.

Square Dance wurde natürlich auch getanzt. Dabei bewegten wir uns auf dem Level der Class, damit an diesem Abend niemand zuschauen musste. Das war für die Mainstreamer aber keine Vernachlässigung, denn die Class steht nur noch 8 Figuren vom Ziel entfernt.

Für die Einbindung der Gäste wurde natürlich auch unser gemeinschaftlicher „Nationaltanz“, der Kontra „Slaunch To Donegal“, getanzt. Symptomatisch für unsere gute Gemeinschaft war der Abschlusstanz mit dem ‚Squeeze bei Oh‘ – eben Bingo, wobei sich jeder von jedem mit einer Umarmung verabschiedet. Das ist getanzte Freundschaft!

Horst Buresch

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Auftritt in Hohenhammeln

Seniorenweihnachtsfeier

05.12.2015

Der Ortsrat hatte die Senioren der Gemeinde in das Dorfgemeinschaftshaus von Hohenhameln zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Und alle waren gekommen. Wir auch. Nicht, dass wir alle zu den Senioren gezählt werden könnten, aber wir, die Railway Runners, sollten mit einem Auftritt zum Programm beitragen.

Eine 4-köpfige Square-Dance-Familie aus dem hohen Norden war zu Gast, und zwei Paare aus unserer Class ergänzten uns zu zwei Squares. Doch zunächst waren wir zur Teilnahme am Kaffeetrinken eingeladen. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und genossen den leckeren Kuchen und den belebenden Kaffee.

Vor uns gestalteten „panische“ Sänger und Musikanten das Programm und dann konnten wir unsere schon bereitstehende Anlage aufbauen. Schließlich kündigte uns Ortsbürgermeister Henke an und der Vorhang ging auf. Nun sollte eigentlich unsere Musik einsetzen. Aber es kam nichts – Panik. War das der Supergau?

Man stelle sich vor: Ein Square auf der Bühne, einer davor, ein Saal voller erwartungsvoller Gäste – UND ES KOMMT KEINE MUSIK! Doch die hektischen Manipulationen eines unter Höchstdruck stehen Callers waren erfolgreich und nach einer unendlich langen Minute erklangen die ersten Square-Dance-Rhythmen.

Im Rahmen der üblichen Demo hole ich immer gerne eine prominente Persönlichkeit ans Mikrofon. Dazu habe ich einen Zettel in der Tasche, der eine kleine Liste von immer tanzbaren Figuren enthält. Diesmal war – wie könnte es anders sein – der Ortsbürgermeister dran.

Er spielte bereitwillig mit und legte flott los. Es erstaunte ihn nicht schlecht, dass es auch funktionierte. Nur als er das Dosido mit folgender Aussprache ansagte: Duhsiduh, wussten zumindest unsere Students nicht sofort, was er von ihnen wollte. Aber dafür sind ja die Mainstreamer da, die ihnen sehr schnell auf die Sprünge halfen.

Die Mitmachaktion – unabdingbarer Bestandteil unserer Auftritte – wurde gut angenommen. Unsere Vorsitzende übernahm den Ortsbürgrmeisterürgermeister - schließlich muss die Hierarchie beachtet werden – und einige Damen des Tanzkreises Clauen, die im Moment unter den Zuschauern saßen, ergänzten die Gruppe vor der Bühne.

Es ist ein schöner Auftritt gewesen, die Stimmung, bei uns und im Saal, war gut und unsere Students haben sich wacker geschlagen – Hut ab!

Es wäre schön, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder Gelegenheiten hätten, unseren Sport, unser Hobby vielen Menschen nahe zu bringen.

Horst Buresch
Fotos: Karin Duchow, Horst Buresch

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15. Jahre Railway Runners

Organisationsplan

21.11.2015

Nach und nach hat sich herauskristallisiert, was für die Organisation des Jubiläums erforderlich ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Auf diese Weise sind alle Mitglieder einbezogen und wir können darauf hoffen, dass uns ein Fest gelingt, das sowohl uns als auch unseren Gästen zu einem schönen Erlebnis wird.

Termin: 12. März 2016

Horst Buresch

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Grünkohlwanderung

21.11.2015

Was für ein Kontrast! Während ich diesen Bericht schreibe, rieseln dicke Schneeflocken an meinem Fenster vorbei. Gestern, als wir unsere Grünkohlwanderung gemacht haben, war der Himmel über uns größtenteils blau und wir konnten trotz aller vorherigen Befürchtungen bei sonnigem Wetter wandern.

Los ging es vom Bürgerschützenheim. Fünfzehn Erwachsene und zweieinhalb Kinder machten sich um 14.45 Uhr fröhlich auf den Weg. Plaudernd, mal in dieser, mal in jener Gruppierung, die Kinder quietschfidel tollend, wanderten wir in Richtung Hohenhorstsee, überquerten dort über die Fußgängerbrücke die Autobahn.

Und diesmal war es anders als bisher. Bisher war es so, dass wir – überraschender Weise – irgendwann auf ein abgestelltes Auto trafen, zu dem – genauso überraschend – Thomas einen Schlüssel in der Tasche hatte. Und wenn man den dann zum Öffnen des Kofferraumes benutze, stand man vor einer ganzen Galerie von Thermoskannen mit Glühwein mit und ohne Spaß (Alkohol) und heißem Kakao. Eine schöne Bescherung in freier Natur.

Ganz so frei war die Natur diesmal nicht. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir das Haus von Andrea und Marco. Und sie hatten sich auf diesen Besuch vorbereitet.

Wir standen im Garten hinter dem Haus klönend herum und genossen – ja nach Gusto – den Glühwein oder den Kakao, den Andrea und Marco vor- und zubereitet hatten.

Gegen 17.30 Uhr kehrten wir zum Bürgerschützenhaus zurück und hier wurden wir schon im Restaurant Visier zum Grünkohlessen satt erwartet. Der Karte kann man entnehmen, was das Buffet zu bieten hatte. Man kann wirklich sagen: „Das war sehr gut!“ Was als nicht so gut empfunden wurde, war die Verteilung an verschiedene Tische, die auch noch z.T. durch einen Raumteiler voneinander getrennt waren. Das werden wir beim nächsten mal ganz sicher ändern.

Inzwischen hatte sich unsere Gruppe noch vergrößert, weil diejenigen, die aus verschiedenen Gründen nicht hatten mitwandern können, dazu gekommen waren. Das sehr aufmerksame und sehr freundliche Personal erfüllte alle Sonderwünsche und trug nicht unwesentlich zu der Wohlfühlatmosphäre bei.

Nach knapp zwei Stunden löste sich unsere Gruppe wieder auf. Es war ein sehr schöner Tag in unserer Wohlfühlgemeinschaft TSC, der Lust auf das nächste Erlebnis dieser Art gemacht hat. Und das ist unsere Weihnachtsfahrt nach Bremen am 13. Dezember.

Und jetzt beginnt es nach einer Pause wieder zu schneien – in dicken, flauschigen Flocken.

Horst Buresch

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Vorstandssitzung

18.11.2015

Diesmal war neben Vorstand und Caller auch als Gast eine Tänzerin gekommen. Sie hat durch die Beiträge aus ihrer Sicht die Diskussionen des Vorstandes sehr bereichert. Es wäre sehr förderlich, wenn zukünftig mehr Mitglieder an der organisatorischen Gestaltung des Vereins im Rahmen der Vorstandsarbeit teilnehmen würden.

Im Bereich der bevorstehenden Termine dieses Jahres nahmen die Grünkohlwanderung und der Auftritt in Hohenhameln einen breiten Raum ein.

Die Grünkohlwanderung startet am 21.11. um 14.30 Uhr am Bürgerschützenheim. Hier endet sie auch wieder und mündet in das Grünkohlessen satt ein. Unterwegs soll es wie immer, und doch anders, eine schöne Überraschung geben.

Die Seniorenweihnachtsfeier in Hohenhameln wird vom Gemeinderat durchgeführt. Wir sind zum Kaffeetrinken um 15.00 Uhr eingeladen. Um 16.20 Uhr soll unser Auftritt sein. Zu unserem bisher aufgestellten Square kommen noch zwei Paare von der Sportjugend Niedersachsen hinzu. Außerdem sollen Interessierte aus unserer Class mitmachen. Dann werden wir mit zwei Squares auftreten können, einer auf der Bühne, einer davor.

Die Weihnachtsfahrt nach Bremen am 13.12. soll als Ganztagesfahrt durchgeführt werden. Es soll etwa 11.00 Uhr vom Bahnhof Lehrte losgehen. Die Rückkehr wird auf etwa 19.00 Uhr ab Bremen festgelegt. Durch das Programm vor dem Besuch des Weihnachtsmarktes wollen wir ein wenig Bremen erleben. Das Programm muss noch erarbeitet werden.

Zentrales Thema für das nächste Jahr war die Gestaltung unserer Spring Party am 12.03.16, unseres 15-jährigen Jubiläums. Hier wurden anhand des bereits vorliegenden Organisationsplanes (Mind Map) weitere Verantwortlichkeiten übernommen/zugewiesen. Auch inhaltlich hat es einige Veränderungen bzw. Ergänzungen gegeben. Eine wichtige Frage drehte sich um den Vorschlag, die Veranstaltung mit freiem Tanzen (Gesellschaftstanz) ausklingen zu lassen. Das würde bedeuten, dass die Veranstaltung um eine Stunde verlängert werden müsste. Ob dieser Vorschlag aufgenommen werden soll, soll gemeinsam mit allen Mitgliedern am nächsten Clubabend abgestimmt werden.

Die nächste Jahreshauptversammlung wurde auf den 14.04.2016 terminiert.

Als existenzielle Aufgabe für den Verein ergab sich, das neue Mitglieder für sowohl den Vorsitz als auch für die Stellvertretung im Vorstand gefunden werden müssen. Sowohl unsere Vorsitzende als auch die Stellvertreterin können nicht wieder kandidieren.

Ein weiteres Thema war die Gewinnung eines zweiten Clubcallers, der einmal die Aufgabe unseres derzeitigen Callers übernehmen könnte. Das ist eine schwierige Aufgabe für die zukünftige Vorstandsarbeit und muss mindestens mittelfristig erfüllt werden.

Horst Buresch

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Begegnung der besonderen Art

05.11.2015

Jeder erste Donnerstag im Monat soll sich aus den sonstigen Tanzabenden herausheben. Ein solcher Donnerstag ist heute gewesen. Viele von uns sind in Tanzkleidung angetreten und da es gleichzeitig das erste Tanzen nach der Ferienpause war, ist auch die Erwartung an einen schönen Abend in guter Gemeinschaft hoch gewesen.

Es war alles, wie es sein sollte, aber es kam noch besser. Lena, unsere kleine Square-Dance- Prinzessin, gab sich die Ehre. Gerade mal 10 Tage alt, besuchte sie uns zum ersten Mal. Geduldig ließ sie die vielen neugierigen Blicke, die „riesigen“ Gesichter, die sich über sie beugten, die Aaahhhs und Ooohhhs über sich ergehen, lauschte zum ersten Mal den Klängen der Square-Dance-Musik (jetzt nicht mehr durch eine schützende Bauchdecke gefiltert) und machte einen zufriedenen Eindruck. Es ist ganz sicher: Sie wird einmal eine hervorragende Square-Tänzerin.

Aber nicht nur das. Zwischendurch ließ sie auch schon einmal probeweise ihr Stimmchen hören. War das ihre erste Regung als zukünftige Callerin der Railway Runners?

Und eines ist uns auch aufgefallen – wir haben unseren Jan, den jungen Papa, schon lange nicht mehr so gelöst und so glücklich gesehen.

Horst Buresch

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'Unser' Square-Dance-Baby

26.10.2015

Das erste Mal in der Geschichte des Square Dance im TSC haben „wir“ ein echtes Square-Dance-Kind bekommen:

Am 26.10.2015 wurde Lena geboren.

Die glücklichen Eltern sind Franziska und Jan, beide Square Dancer bei uns, und – was den Square-Dance-Adel Lenas komplett macht – auch die junge Oma Hanni tanzt seit vielen Jahren bei uns.

Horst Buresch

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Power-Wochenende

17./18.10.2015

Konzentration extrem

Das war schon ganz schön hart. Mit insgesamt 9 Stunden höchst konzentrierten Tanzens mit nur kleinen Unterbrechungen und je Tag nur einer größeren Kaffeepause – das war für unsere Class harte Arbeit.

Dieses Wochenende war verabredet worden, um ohne Zeitnot Unsicherheiten im bisher erlernten Programm zu bereinigen und – natürlich – einen großen Schritt vorwärts zu kommen. An den normalen Clubabenden, die zwei Stunden dauern, steht der Class jeweils nur etwa eine Stunde zur Verfügung – pro Woche! In dieser kurzen Zeit müssen die zuvor erlernten Figuren wiederholt und gefestigt werden, und außerdem sollen neue Schritte erarbeitet werden. Das ist sehr wenig Zeit und der gesamte Lernprozess bis zum Erreichen des vollständigen Mainstreamprogrammes mit seinen 68 Tanzfiguren und Figurenfamilien zieht sich doch recht in die Länge.

Mit diesem Power-Wochenende wollten wir die Gesamtzeit deutlich verkürzen, und das ist uns dank des guten Durchhaltevermögens unserer Students – und natürlich auch der Angels- gelungen.

Am Samstag begannen wir um 14.00 Uhr. Nach einer kurzen Entspannungs- und Aufwärmphase nach afrikanischen Rhythmen ging es flott mit bekannten Figuren los. Zunächst im großen Kreis, dann in Mini-Squares und schließlich im Square wurden bekannte und unsichere Abläufe noch einmal deutlich gemacht. Aber schon bald kam Neues dazu.

Um die manchmal schwer nachzuvollziehenden Wege der Tanzschritte anschaulicher zu machen, hatte unser Caller mit Klebeband Markierungen auf den Boden geklebt. Das half so gut, dass sich die Paare – fast unbewusst - bald auch dann danach ausrichteten, wenn es nicht unbedingt erforderlich war. Es half enorm.

Für die große Pause hatten die Damen mächtig gut und viel gebacken. Da zierten Backwerke von Rumkugeln über Kürbiskuchen und Donauwelle bis Maulwurfkuchen das Buffet. Und alles wirklich super lecker. Da aß man, ohne dass man es wollte, einfach zu viel. Retter in der Not und Verhinderer eines Zuckerschocks war unser Kassenwart. Er servierte heiße Würstchen mit Senf und knusprigem Brot. Das war genau das Richtige, um den vielen Zucker zu neutralisieren.

Als um 21.00 Uhr der Feierabend eingeläutet wurden, waren alle ausgepowert, aber wir waren einen großen Schritt voran gekommen.

Am Samstag starteten wir um 9.00 Uhr wieder durch. Hier und da versuchte noch ein Auge die Müdigkeit wegzublinzeln, aber nach der Entspannung und Aufwärmung – wieder mit Africanism – waren alle wieder voll da und Mister Square Dance hatte das uneingeschränkte Sagen.

Wie am Vortag wurde der Ablauf von konzentrierten Tanzphasen mit nur kurzen Unterbrechungen bestimmt. Nebenbei wurde immer wieder frischer Kaffee und Tee gekocht. Die Maschinen liefen zwar nicht heiß, aber irgendwann war es dann wohl doch zu viel für die Sicherung und sie verabschiedete sich. Nun wurden die Wege zum Kaffee länger.

Gegen 13.00 Uhr war genug gepowert. Bevor es in das wohlverdiente Restwochenende ging, wurde das Arbeitsergebnis dargestellt. Neben der Festigung bekannter Figuren hatte die Class 16 neue erlernt. Das ist ein gewaltiger Schritt nach vorne! Und das bedeutet, dass nun das komplette Basic-Programm mit insgesamt 54 Figuren getanzt werden konnte. Mit Blick nach vorne bedeutete das auch, dass jetzt nur noch 14 Figuren bis zur Vollendung des gesamten Mainstream-Programmes und damit bis zur Graduierung zu bewältigen waren. Ein stolzer Erfolg.

Der wurde dadurch gewürdigt, dass die Students ihr Clubbadge übereicht bekamen. Ein Anhängsel daran informiert, dass die Träger dieser Badges noch nicht graduiert sind.

Horst Buresch
Fotos: Sabine Müller

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Tag der Niedersachsen 2015

26. - 28.06.2015

Landesfest in Hildesheim

Alljährlich finden sich unter der Regie des Square Dance Clubs der Sportjugend Niedersachsen rund 70 Tänzerinnen und Tänzer für ein langes Wochenende zusammen, um während des Tages der Niedersachsen Square Dance zu demonstrieren. In diesem Jahr fand dieses Landesfest zum 35. Male statt, und bis auf eine Ausnahme ist der Square Dance immer dabei gewesen. Beim ersten Mal 1981 in Celle sind die Dancing Wheels und die Cloverleaves aus Hannover für unsere Sportart angetreten.

Am zweiten Tag der Niedersachsen (TdN) 1982 in Aurich war der Square Dance ausnahmsweise nicht dabei, und 1983 in Wolfsburg hielten die Dancing Wheels allein die SD-Fahne hoch. 1984 in Hannoversch Münden war der SJN Square Dance Club zum ersten Mal und von da an ununterbrochen dabei. Der TSC Lehrte hat sich erstmals mit Railway Runners (RWR) 2010 in Celle beteiligt. Von da an waren immer auch Tänzerinnen und Tänzer von uns dabei.

Im letzten Jahr fand erstmals kein TdN statt, weil das Land Niedersachsen die Festlichkeiten für den Tag der Deutschen Einheit auszurichten hatte. Aber auch da wurde SD aufgeführt und angeboten und auch hier waren die RWR dabei.

In diesem Jahr fand der bis jetzt letzte TdN in Hildesheim statt, sozusagen vor der Haustür. Die Square Dreamers aus Hildesheim schlossen sich uns an und insgesamt rührten wir für unsere ortsansässigen SD-Freunde mächtig die Werbetrommeln. Das ging so weit, dass ein Teil unserer Truppe mit den und für die Square Dreamers beim Trachtenumzug am Sonntagnachmittag mitmarschierten.

Wir waren, wie immer, in einer Schule in der Sporthalle untergebracht. Schlafsack und Luftmatratze, z.T. auch die Weichbodenmatten aus der Halle, ersetzten uns die Betten und zum Frühstück gab es ein tolles Buffet, liebevoll zubereitet von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Stadt. Besonders an unserer diesjährigen Unterbringung war, dass der Schulleiter dieses Gymnasiums sich ganz persönlich um unser Wohlergehen bemühte. Er ist der Mann einer Tänzerin der Dancing Wheels, die selbstverständlich auch dabei war.

Wir hatten, über das Wochenende verteilt, 4 Auftritte auf und vor einer großen Bühne, die der Landessportbund zusammen mit Radio Antenne betrieb. Wie sonst auch tanzten wir mit 3 Squares auf der Bühne und mit vier bis fünf davor.

Dieses Programm machte es möglich, sich ausgiebig auf dem Festgelände in der Innenstadt umzusehen und die Angebote und Aktivitäten der vielen Vereine und Verbände sowie der staatlichen Einrichtungen, der politischen Organisationen und der gewerblichen Aussteller wahrzunehmen.

Da auch das Wettern größtenteils mitspielte wurde auch dieser TdN wieder ein schönes, erinnerungswürdiges Erlebnis.

Übrigens: Nach offiziellen Verlautbarungen wird der TdN von nun an nur noch alle zwei Jahre stattfinden.

Horst Buresch
Fotos: Astrid Peters

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Sommerfest 2015

16.07.2015

Sommerfest – Sommerwetter – lauschiger Abend

Alljährlich feiern wir das Ende der Tanzsaison mit einem Grillfest. Tanzen steht an diesem Abend nicht auf dem Programm. Bevor es in die lange, ferienbedingte Sommerpause geht, wollen wir gesellig beieinander sein, gut essen, miteinander spielen und viel Zeit zum zwanglosen Plaudern haben.

Wie immer hatte uns die Siedlergemeinschaft ihr tolles Gelände zur Verfügung gestellt. Zumeist stellen wir ein großes Zelt auf, um vor allen Wetterüberraschungen gefeit zu sein. Das war diesmal nicht erforderlich. Ein windstiller und sonniger Abend im Schatten hoher Bäume war genau richtig für unser Fest.

Ein großes Tischkarree umschloss ein außerordentlich leckeres, ganz leicht nudelsalatlastiges Salatbuffet, und gleich nebenan war der Grill aufgebaut worden. Schnell kristallisierten sich zwei Grillmeister heraus – Thorsten und Sebastian. Würstchen und Steaks wurden auf den Punkt gegart und bei Bedarf auch mit etwas hellerer oder auch dunklerer Farbe den persönlichen Wünschen angepasst. Ja, und Thorsten servierte sogar die ganz krummen Würstchen von allen Seiten gleichmäßig gebräunt.

Ein Spiel ist untrennbar mit unserem Sommer-Grillfest verbunden: Das Wikinger-Spiel! Sobald der erste Appetit gestillt war, fanden sich die ersten beiden Mannschaften zusammen, um sich mit den Wurfhölzern zum finalen „Königsschuss“ durchzukämpfen. Dabei kann es durchaus passieren, dass sich die Mannschaftsstärke zwischendurch ändert, oder dass Spieler ausgetauscht werden, weil ja alle mal mitspielen möchten. Das wird dann ganz locker gehandhabt. Und wenn die Anfeuerungsrufe besonders laut werden, steht zu erwarten, dass gleich der König fällt.

Diesmal gab es auch ein ganz neues Spiel. Das war während des Tages der Niedersachsen in Hildesheim entdeckt und sogleich für uns organisiert worden. Beim Square Dance tanzen acht Leute miteinander und mal auch nur die einen und mal die anderen. Bei diesem Spiel – wir haben noch gar keinen Namen dafür – „hängen“ acht Leute gleichzeitig an einem Haken, mit dem sie – sich sensibel aufeinander abstimmend – Klötze aufeinander stapeln müssen. Spannend – und ganz schön kribbelig.

Nach einem sehr schönen Abend verabschiedeten wir uns in den Sommer. Danke all den Köchinnen und Köchen, die für das tolle Buffet gesorgt haben, danke all denen, die aufgebaut haben, das Grillen übernommen haben und durch Abbau und Wiederherstellung des Urzustandes im Gelände eine wirklich schöne Gemeinschaftsveranstaltung ermöglicht haben. Und – last but not least – ein großes Dankeschön an die Siedlergemeinschaft „Glück auf“ für die Bereitschaft, uns immer wieder ihr Gelände zur Verfügung zu stellen.

Horst Buresch

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Sommerfest im Seniorenheim Dachtmissen

04.07.2015

Fotos: Seniorenresidenz Dachtmissen

Freiluftsauna und fröhliche Menschen

Brütende Hitze lag über dem Gelände des Seniorenheimes Dachtmissen, als wir dort eintrafen. Überall wuselten fröhliche Menschen umher, immer bedacht, möglichst im Schatten zu bleiben. Das Sommerfest war in vollem Gange, aber – so richtig viele Leute waren nicht da.

Das war wohl auch kein Wunder, herrschte doch unter wolkenfreiem Himmel eine lastende Temperatur von 34°C. Im Schatten! „Für ein Sommerfest wünscht man sich ja immer schönes Wetter, aber dieses Wetter hat uns viele Besucher gekostet!“ So klagte die Verwaltungschefin und wies uns unseren Platz zu.

Der lag in praller Sonne und versprach einen Auftritt in tropische Wärme. Für unsere Anlage gab es zwar ein Zeltdach, aber ein ausreichender Schutz war das nicht wirklich. Aber – der Auftrag war angenommen, wir waren da und selbstverständlich traten wir auf.

Als es soweit war, wurden die verteilten Menschen im Haus und an den verschiedenen Schattenplätzen zusammengerufen und siehe da – es sammelte sich ein Publikum, vielzahlig und erwartungsvoll.

Wir boten wie immer, den rinnenden Schweiß ignorierend, ein informatives Programm für Auge, Ohr und Kopf. Die Musik war der Temperatur angepasst und das Publikum spendete reichlich Applaus.

Als zu der obligatorischen Mitmachaktion aufgerufen wurde, mussten wir gar nicht lange nach „Mitmachern“ suchen. Nein, ganz freiwillig kamen sie, wollten Square Dance selbst erleben. „Es ist schon 33 Jahre her, aber ich versuche es einmal“, feuerte sich eine alte Dame selbst an.

Es wurde eine sehr fröhliche Aktion, aber zu lange konnten wir sie nicht ausdehnen, denn die Leute mussten schnell wieder aus der Sonne heraus. Und wir auch!

Als wir am Ende die Anlage abbauten, war das Mikrofongerät so heiß, dass wir es fast nicht anfassen konnten.

Für unsere Bereitschaft, trotz der Wärme solch einen fröhlichen Wirbel zu veranstalten, erhielten wir sogar eine kleine „Erschwerniszulage“.

Danke Leute, dass ihr durchgehalten habt.

Horst Buresch
Fotos: Seniorenheim

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Familienfreizeit in Clausthal-Zellerfeld

05. - 07.06.2015

Hurra - wir sind da. Hatten heute einen fantastischen Tagesausflug nach Bad Harzburg. Dort mit der Seilbahn auf den Großen Burgberg gefahren, von dort zum Molkenhaus gewandert und dann gings steile Pfade abwärts nach Bad Harzburg zurück. Im urig-gemütlichen Café Winuwuk gab es einen erholsamen Abschluss.

Fortsetzung folgt

So, nun geht es weiter. Es ist schon ein Weilchen verstrichen, aber jetzt wird chronologisch berichtet. Es geht los mit dem Anreisetag am Freitag:

Nachdem die Zimmer bezogen waren und das Abendessen genossen war, trafen wir uns zum Tanzen in der Sporthalle. Wir hatten Tanzkleidung verabredet, damit die Atmosphäre ihren besonderen Touch erhielt.

Vergeblich warteten wir auf Gäste von den Harzer Country Dancern, aber da hatte diesmal wohl niemand Zeit. So blieben wir unter uns. Und unter uns befanden sich auch Leute, die des Square Dances nicht mächtig waren. So tanzten wir ein paar lustige Tänze aus dem Bereich der internationalen Folklore, die schnell erklärt und schnell gelernt sind. Hut ab vor Michael, der als Nichttänzer dabei war und bis zum Gehtnichtmehr mitgehalten hat. Und nächstes Jahr will er auch wieder mitkommen – wenn er nicht mehr tanzen muss! Genehmigt!

Die Afterparty fand wie gewohnt im „weißen Zimmer“ (so genannt, weil es weißes Mobiliar enthält) statt. Die Tische bogen sich unter der Last der Schnökereien und es gelang uns nicht, sie erkennbar zu dezimieren.

Samstag: Tagesauflug nach BAD HARZBURG
Abfahrt: 9.00 Uhr

Nach der Ankunft stellten wir die Autos in der Bismarckstraße ab und bummelten durch die Fußgängerzone. Wir bewunderten die schönen traditionellen Bauten und einen skurrilen Brunnen – den JUNGBRUNNEN. Wirklich, der heißt tatsächlich Jungbrunnen. Aber wenn man sich die Figuren ansieht, kann man sich vorstellen, was der Künstler damit sagen will. Der Brunnen erzählt mit seinen Skulpturen von der Lächerlichkeit des Jugendwahns, denn nichts macht so alt, wie der ständige Versuch jung zu bleiben.

Parallel zur Einkaufszone verläuft das Flüsschen RADAU. An seinem Ufer tummelt sich gemütlich und ohne sich durch uns oder sonst irgendetwas stören zu lassen ein Waschbär.

Bevor wir in die Seilbahn steigen, gönnen wir uns eine kleine Pause in einem Kaffeegarten bei einem Cappuccino oder Eis. Was muss, das muss!

Dann ging’s mit der Seilbahn hinauf auf den GROSSEN BURGBERG. Hier oben ist es ziemlich geschichtsträchtig. Da findet sich die Ruine der HARZBURG, die von 1065 – 1068 von Kaiser Heinrich IV erbaut worden ist. In den folgenden 500 Jahren wechselten mehrfach die Besitzer, bis 1650 Herzog August der Jüngere die Burg abreißen ließ.

Dann ist da noch die CANOSSA-SÄULE zu bestaunen, die zu Ehren von Reichskanzler Otto v. Bismarck aufgestellt worden ist.

Und so ganz nebenbei hat man von hier oben einen wunderschönen Ausblick hinunter ins Land.

Ehe wir uns auf die Wanderung zum Molkenhaus machen konnten, ergriff Thomas das Wort. Er und Karin hatten wieder einmal einen kleinen Wettbewerb vorbereitet und nachdem wir kleine Gruppen gebildet hatten, erhielten wir die Aufgabe, unterwegs wegebezogen verschiedene Fragen zu beantworten. Jawohl, das sind WIR! Nicht einfach bloß durch die Gegend latschen. Gemäß unseres ganzheitlichen Ansatzes wird zusätzlich zur Wanderung auch der Kopf gehörig aktiviert. Was wäre ein Square Dancer auch ohne einen aktiven Kopf?!

Bei unerwartet sommerlichem Wetter bewältigten wir Weg und Aufgaben in angemessener Zeit und erreichten das Waldgasthaus MOLKENHAUS. Es liegt 528m üNN und wir hatten Glück und fanden unter schattigen Bäumen genügend Plätze an rustikalen Bohlentischen. Herrlich, wie das frische kühle Nass die erhitzte Kehle hinab rinnt. Das war auch genau das richtige Plätzchen, um das mitgebrachte Lunchpaket zu vertilgen.

Gut ausgeruht machten wir uns auf dem Rückweg. Am Rande von Bad Harzburg passierten wir einen aufregend wirkenden Hochseilgarten und den „Einstiegsdom“ für den brandneuen Baumwipfelpfad. Dieser Einstiegsdom ist eine beeindruckende Stahlkonstruktion und macht Lust auf den Aufstieg. Aber wir heben uns den für ein anderes Mal auf.

Im Café WINUWUK wollten wir unseren Tagesausflug abschließen. Das Winuwuk ist eine ganz wunderliche Einkehrmöglichkeit. Es ist knallbunt und vielgestaltig und es gibt viel zu gucken. Bevor es wieder zurück nach Clausthal ging, besuchten wir noch die gleich nebenan liegende kunsthandwerkliche Galerie Sonnenhof, aber ich glaube, es gab dort nichts, was irgend jemanden von uns direkt angelacht hätte.

Zurück in der Bildungsstätte wurde anstelle des üblichen Abendessens gegrillt. Bernd und Jan erklärten sich zu Grillmeistern und verwandelten Fleisch und Würste in leckere Delikatessen.

Im „weißen Zimmer“ fand der ereignisreiche Tag bei Klönschnack und Schnökereien einen gemütlichen Abschluss.

Auch am Sonntag war uns das Wetter wohlgesonnen. Nach dem Frühstück machten wir eine ausgedehnte Wanderung um die Teiche der Umgebung. Und gern wären wir nach dem Mittagessen wie gewohnt noch in das Café Sti(e)lbruch eingekehrt. Doch leider hat das seine Existenz beendet. Wir sind eindeutig zu selten hierher gekommen.

So folgten wir einem Vorschlag einer Mitarbeiterin der Bildungsstätte und machten auf dem Heimweg in Bad Grund Halt. Hier wollten wir ins Museums-Café im Uhrenmuseum einkehren. Doch auch das gab es nicht mehr – jedenfalls nicht im Museum. Es befand sich jetzt als Café Antik mitten im Ort. Auch hier konnten wir unter Schatten spendenden Bäumen draußen sitzen – sicher viel schöner, als in Museumsräumen.

Horst Buresch

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Maibummel Lehrte

30. / 31.05.2015

Seit vielen Jahren nehmen wir regelmäßig mit Square-Dance-Auftritten am Maibummel teil. Auch diesmal hatten wir uns wieder angemeldet, aber es kam ganz anders, als wir es gewohnt waren.

Der erste Stolperstein war die Terminverlegung. Anstatt Anfang Mai wie bisher, sollte das Fest nun am letzten Maiwochenende durchgeführt werden. So mussten wir unseren Kalender umstellen und erneut feststellen, welche Clubmitglieder dabei sein konnten.

Dann wurde bekannt, dass die sogen. Vereinsbühne, die bisher unser Auftrittsort gewesen ist, in diesem Jahr nicht aufgebaut werden würde. Allerdings wurde uns anheim gestellt, einen eigenen Stand einzurichten. Und schon begannen sich Ideen zu entwickeln. Einen eigenen Stand! Das eröffnete ganz neue Perspektiven. Wir könnten einen völlig unabhängigen Auftrittsplan entwickeln. Wir könnten neben dem Tanzen und den Informationen darüber Kinderaktivitäten anbieten. Wir könnten …

Das Planen begann. Ohne Zelt würde es nicht gehen, denn entweder die Sonne oder – noch schlimmer – der Regen könnte uns erhebliche Schwierigkeiten bereiten. Und schon bot Thomas ein richtig großes Zelt an, dass genau unseren Vorstellungen entsprach. Weit transportieren mussten wir es auch nicht, denn wir entschieden uns für den Standort, den wir immer hatten: Burgdorfer Str./ Ecke Grünstr.

Kurzum: Mit Beginn des Festes am Samstag stand unser Stand. Das große, weiße Zelt war weithin sichtbar und am Giebel prangte unser großes Clublogo. Die Anlage war geschützt aufgebaut, ein hoher Stehtisch mit großem Bildschirm bot den verharrenden Passanten einen Einblick in unser vielgestaltiges Vereinsleben, eine „Kaffeebar“ versorgte uns mit belebenden und erfrischenden Getränken und in einer „Kuschelecke“ konnte man sich von den anstrengenden Aufgaben der Präsentation erholen.

An einem großen Tisch fanden die Kinderaktivitäten statt. Mit Hilfe einer Buttonmaschine konnten sich Kinder Erinnerungsbuttons herstellen und – der Clou – war die Schminkecke. Hier waltete Astrid Peters und verwandelte Kindergesichter mit Farben, Pinsel und Schwämmchen. Schminken? Was sage ich? Es entstanden wahre Kunstwerke. Das war kein Schminken mehr. Astrid entpuppte sich als erfahrene Visagistin und macht mit ihrer Kunst viele Kinderherzen glücklich.

Ach ja, getanzt haben wir natürlich auch, an beiden Tagen je 3 große Auftritte mit Mitmachaktionen, auf der Straße vor unserem Zelt. Eben so, wie wir es gewohnt sind: Vormachen, mitmachen und dazu viele interessante Informationen. Aber es war diesmal nicht nur Gewohnheit. Die Mitglieder unserer Einsteigergruppe, unserer Class, haben ihre inzwischen erworbenen Fertigkeiten eingebracht und sich zum ersten Mal einem öffentlichem Publikum präsentiert – mit großem Erfolg!!!

Und noch etwas besonderes brachte dieses Wochenende: Nach und nach besuchten uns 6 junge Damen, die als Kinder früher einmal bei unseren Star Dreamers getanzt haben. Das war - besonders für mich – ein tolles Erlebnis, denn die meisten hatte ich zuletzt als lebhafte Kinder erlebt. Nun waren sie als erwachsene und schon ein klein wenig gesetzte Frauen aufgetaucht und einige nahmen sich die Zeit, um bei einem Becher Kaffee über vergangene gemeinsame Erlebnisse zu plaudern.

Insgesamt kann man wohl sagen, dass dieser Maibummel für uns ein richtig guter Erfolg geworden ist. Nicht, dass wir nun viele neue Mitglieder gewonnen hätten, aber wir haben uns gut darstellen können und konnten vielen Menschen, kleinen und großen, eine Freude bereiten. Und uns selbst hat die Organisation und Gestaltung auch viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Horst Buresch

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Bürgerfrühstück in Hohenhameln

10.05.2015

Was für eine Aufregung im Vorfeld! Als mich die Nachricht von der Erkrankung unseres „callers“ (Ansagers) Horst Buresch erreichte, bildeten sich auf meiner Stirn Sorgenfalten. Was ist ein Square Dance Club ohne Caller? Eigentlich gar nichts, eher außer Betrieb! War damit unser bereits zugesagter und angekündigter Auftritt beim Bürgerfrühstück in Hohenhameln gefährdet???

Die erste Erleichterung trat bei mir schon ein, als Horst aufgrund seiner vielen guten Kontakte einen Gastcaller gewinnen konnte. Freundlicherweise war Detlev Gigga von den Cloverleaves in Hannover bereit, für Horst einzuspringen und uns zu callen. Als sich dann eine halbe Stunde vor unserem Auftritt das Foyer des Dorfgemeinschaftshauses in Hohenhameln mit unseren Tänzerinnen und Tänzern füllte und auch der Gastcaller mitsamt seiner Musikanlage eintraf, verwandelten sich meine letzten Sorgen- in Lachfalten. Und zu unserer großen Freude hatten es sich fünf von unseren class- Tänzern (Anfängergruppe) – z.T. mit Anhang – nicht nehmen lassen, nach Hohenhameln anzureisen, um uns zu unterstützen.

Da das Wetter am Sonntag, dem 10. Mai, recht maikühl war, hatten sich die Veranstalter entschieden, das Bürgerfrühstück in den großen Saal des DGH zu verlegen. Damit war die dortige Bühne unser Auftrittsort.

Die Musikanlage war aufgebaut, die Country- und Western-Musik setzte ein, ein Square nahm den Platz auf der Bühne ein, und schon ging es los. Der Caller begrüßte die Zuschauer, gab einige Erläuterungen zum Square Dance, zum geschichtlichen Hintergrund und ließ uns nach seinen Ansagen tanzen. Die Tänzer wirbelten über die Bühne. Die „ladies“ trugen ihre schönste Tanzkleidung, wie gewünscht flogen die Röcke, und die „men“ ihre zweitschönsten Hosen. Wir tanzten zu einigen Singing Calls.

Wie bei einem derartigen Auftritt üblich war auch eine Mitmachaktion im Angebot. Unsere class-Tänzer folgten der Einladung bereitwillig, die eine oder der andere Zuschauer musste etwas beharrlicher gelockt werden, aber dann war die Bühne gut mit einer großen Runde gefüllt. Mit viel Spaß und guter Laune stellten auch die Schnuppertänzer ihre Tanzeignung unter Beweis. Anschließend folgte noch der eine oder andere Singing Call von den Fortgeschrittenen. Das Publikum war sehr freundlich und uns wohlgesonnen und bedachte uns mit viel Applaus! Dafür gab es von unserer Seite noch eine Zugabe!

Auch nach dem Vortanzen war die Resonanz sehr positiv, es gab viel Lob und begeisterte Kommentare. Auch aus unserer Sicht ein gelungener Auftritt, der uns viel Spaß und Freude bereitet hat. Laut Aussagen der Zuschauer hat man uns das angesehen und angemerkt. An dieser Stelle von unserer Seite nochmals ein herzliches Dankeschön an unseren Gastcaller „Delle“!

Und falls gewünscht kommen wir nächstes Jahr glatt wieder, dann vielleicht sogar mit zwei Squares. Und eventuell gönnt uns Petrus dann einen Auftritt draußen - quasi auf einem Platz an der Sonne!

Karin Duchow
Fotos: Alfred Duchow

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Tanz am Markt

25.04.2015

25 Jahre REWE-Südring - es war Samstag, die Sonne schien und die Würstchen brutzelten bei REWE-Süd unterm Vordach. Dort stand auch unsere Tanzanlage, denn wir wollten dem REWEschen Jubiläum ein tänzerisches Ständchen bringen.

Das Tanzen machte Spaß. Aber: Wir mussten uns schon sehr auf uns selbst konzentrieren. Denn das Jubelfest hatte sich schon über mehrere Tage hingezogen und an diesem Tag war die Schlussveranstaltung. Die Folge war wohl, dass für die meisten Kunden das Fest schon abgehakt war. So mussten wir vor ziemlich leeren "Zuschauerrängen" agieren.

Dennoch machte das Tanzen Spaß - wie es uns übrigens immer Spaß macht! Und besonders die Mitmachaktionen gelangen trotz der geringen Zuschauerzahl gut. Hatten sich doch eine ganze Reihe unserer Class-Mitglieder eingefunden und die jungen Mitarbeiter des Marktes wurden auch gleich mit eingebunden. Zu Recht, denn schließlich war dieses Fest auch ihrem Engagement gewidmet.

So ganz nebenbei haben wir mit unseren Auftritten auch gleich zwei ganz junge, aber um so glühendere Fans gefunden. Nell (7) und Ben (11), die Kinder unserer Tänzerin Sabrina aus unserer aktuellen Class. (Nell hat nach diesem Erlebnis sogar schon zusammen mit Ihrer Mama einen Clubabend bei uns besucht. Das durfte sie ausnahmsweise, weil am nächsten Tag Ferien waren. Sie war mächtig stolz, dass sie mehrmals mittanzen durfte. Ein toller Abend für Mel und uns hat es auch Spaß gemacht.)

In der Tanzpause bekamen wir REWEsche Grillwürstchen und Pilzpfanne serviert und unsere Tänzerinnen und Tänzer ergatterten viele kleine Gewinne bei der Tombola. Den Vogel hat aber Sebastian abgeschossen! Er errang tatsächlich den Hauptgewinn, einen 10"-Tablet-PC. Herzlichen Glückwunsch!

Horst Buresch
Fotos: Astrid Peters

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Terminplanung

Auftritte

Donnerstag, 16.04.2015 – heute haben wir unsere nächsten Auftrittstermine festgeklopft.

25.04.2015 - 25 Jahre REWE-Markt Südring.

Im Rahmen der Veranstaltung werden wir 2 Auftritte mit Mitmachaktionen durchführen:

1. Auftritt: 12.00 Uhr
2. Auftritt: 13.30 Uhr

10.05.2015 - Bürgerfrühstück in Hohenhameln.

Hier ist unser Auftritt für 12.00 Uhr vorgesehen.

Maibummel Lehrte

In diesem Jahr wird die Organisation völlig anders laufen, als wir es bisher gewohnt waren. Die Vereinsbühne, die immer sozusagen unsere Präsentationsheimat beim Maibummel gewesen ist, wird in diesem Jahr nicht wieder aufgebaut. Wir werden statt dessen am selben Ort – Burgdorfer Straße/Grünstraße – unseren eigenen Musikstand aufbauen. Ein Pavillon wird uns Schutz vor der Sonne bieten.

Aus dieser Situation ergibt sich für uns eine große Freiheit. Wir können unseren Auftrittsplan völlig unabhängig aufstellen und können unsere Auftrittszeiten flexibel den jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Nur mit dem Tanzkreis Lehrte, der sein Café in der Nähe am gewohnten P latz errichtet, müssen wir uns verabreden.

Unsere Auftrittszeiten haben wir für beide Tage wie folgt festgelegt:

Samstag und Sonntag, 30. und 31.05.2015

1. Auftritt: 13.00 Uhr
2. Auftritt: 14.30 Uhr
3. Auftritt: 16.00 Uhr

Wir hoffen, dass das Wetter bei allen Auftritten trocken ist und freuen uns auf unser Publikum.

Horst Buresch

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Mitgliederversammlung

19. März 2015

Man glaubt es kaum, aber an der diesjährigen Mitgliederversammlung haben 85% aller Mitglieder teilgenommen, ein Wert, von dem sehr viele andere Vereine nur träumen können. Daraus kann man sicher ableiten, wie gut das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Clubs ist und dass die Bereitschaft der Mitglieder, eigenhändig an der Gestaltung des Clublebens mitzuwirken, ausgesprochen groß ist.

Traditionell beginnt die Mitgliederversammlung im TSC mit einem Abendessen. Dazu hatten unsere Damen ein super leckeres Buffet zusammengetragen. Die Vielfältigkeit war kaum noch zu überbieten.

Nach dem Essen eröffnete die Vorsitzende Karin Duchow die offizielle Versammlung. In ihrem Jahresbericht brachte sie zum Ausdruck, als wie gut sie als das „dienstjüngste“ Mitglied die Vereinsatmosphäre erlebt hat. Außerdem merkte sie an, dass sie die Vereins- und Veranstaltungsstrukturen doch als ein wenig „erstarrt“ empfindet. Daran müsse gearbeitet werden.

Übungsleiter = Caller Horst Buresch berichtete über die insgesamt 18 Veranstaltungen bzw. Aktivitäten, die der TSC im Berichtszeitraum durchgeführt bzw. an denen er sich beteiligt hat. Bemerkenswert war, dass trotz der vielen Auftritte in der Öffentlichkeit, die immer eine gute Zuschauerresonanz hatten, keine neuen Mitglieder für eine neue Class gewonnen werden konnten.

Das inzwischen trotzdem eine neue Class mit 11 neuen Mitgliedern eingerichtet werden konnte, ist einem Presseartikel zu verdanken, der von Andrea Teltemann-Müller verfasst worden ist. Sie hat ihn zu Beginn des Jahres so geschickt an die verschiedenen Redaktionen in Lehrte geleitet, dass er insgesamt viermal erschienen ist.

Aus der Statistik berichtet Horst, dass unter Berücksichtigung der neuen Mitglieder das Durchschnittsalter aller aktiven Tänzerinnen und Tänzer jetzt 47,7 Jahre beträgt. Nur 24% davon sind Tänzer.

Zum Schluss forderte Horst dazu auf darüber nachzudenken, ob und wie man den TSC zukunftsfähig machen könnte. Dazu gehöre eine Analyse der Beitrags- und Kostenentwicklung, die Frage, wie man wieder eine Kinder- und Jugendarbeit ingang bringen könne, und eine Untersuchung darüber, ob die innere und äußere Struktur des TSC – ganz im Sinne der Anmerkungen im Bericht des Vorstandes – u.U. einer Veränderung bedürfe. Das – so Horst – könne aber nur von allen Mitgliedern gemeinsam geleistet werden.

Horst Buresch

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Spring Party 2015

Der 14. Geburtstag

Die Feier zum 14. Geburtstag der Railway Runners im TSC hatte viele Besucher anderer Square Dance Clubs. Sie waren von den Square Dreamers aus Hildesheim und von den Dancing Wheels und den Cloverleaves aus Hannover gekommen, um mit uns zu feiern.

Nach einer ersten appetitanregenden Tanzrunde tummelten sich rund 60 Tänzerinnen und Tänzer, einige von Familienangehörigen begleitet, an dem fantastischen Kuchenbuffet. Fleißige Mitglieder hatten reichlich leckere Kuchen und Torten gebacken und sich sehr viel Mühe bei der kreativen Gestaltung gegeben.

Ein für uns ungewohntes Bild gab Heike auf der Tänzfläche ab. Heike ist Tänzerin der Dancing Wheels Hannover. Sie ist begeisterte Tänzerin und – sie sitzt im Rollstuhl. Das war für viele Festteilnehmerinnen und –teilnehmer eine kleine Herausforderung, denn man musste erst einmal erkennen, wann man wo anfassen musste. Aber das war schnell geklärt und so war – von außen betrachtet – der einzige Unterschied zwischen ihr und den anderen, dass sie die Square Dance Figuren auf rollenden Rädern durchlief, während die anderen das auf rhythmisch tretenden Füßen taten. Ein schönes Beispiel von vollzogener Integration.

Aber Club Caller (Ansager) Horst beließ es nicht bei Square Dance. In einer langen Gasse aufgestellt wurde ein sogenannter Kontra Dance durchgeführt. Man tanzte mit den Leuten neben sich und mit denen von gegenüber, man wanderte im Lauf des Tanzes auf der einen Seite der Gasse nach oben und auf der anderen Seite wieder hinab. So tanzten praktisch alle mit allen und trotzdem behielt man die Partnerin bzw. den Partner die ganze Zeit über an der Seite.

Seit 4 Wochen hat der TSC eine neue Einsteigergruppe. Auch daraus machte ein Teil bei der Party mit. Und unsere Anfänger hielten sich wacker, als sie in das Tanzen eingebunden wurden. Selbst der kleine Felix (8 Monate) verfolgte – bei Mama auf die Hüfte geschnallt – mit staunenden Augen gebannt das Geschehen, das ihn so ungewohnt durch den Saal bewegte.

Horst Buresch

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2. Schnupperabend 2015

Wider alle Erfahrungen

Eigentlich haben wir aufgrund langer Erfahrungen gebangt, dass zum 2. Schnupperabend kaum neue Gäste kommen könnten. Aber wir haben uns – jippiiii – gründlich geirrt. An diesem Abend kamen mehr als am ersten und wir konnten 14 Gäste zählen, was uns natürlich sehr froh machte. Blieb nur noch zu hoffen, dass wir unsere Besucher auch ausreichend informieren und – ja – auch beeindrucken konnten.

Nach den einleitenden Erläuterungen am „lebenden“ Square und einer Demonstration der Vielfalt von Square Dance holten wir auch an diesem Abend unsere Gäste auf die Tanzfläche. Und auch diesmal entstand sogleich eine lockere und vom Spaß getragene Atmosphäre, die das Aufnehmen der ersten Tanzfiguren auf fast spielerische Weise ermöglichte.

Die meisten Gäste zeigten sich sehr positiv beeindruckt und als es zur Verlosung einer kostenlosen Mitgliedschaft kam, beteiligten sich insgesamt 14 Personen daran. Als „Glücksfee“ wurde unser Geburtstagskind Marco eingesetzt und er ermittelte zwei glückliche Gewinnerinnen. „Ich wäre auch ohne diesen Gewinn gekommen“ kommentierte eine der beiden.

In den Informationsgesprächen wurde auch nachgefragt, ob noch jemand mitgebrachte werden könne, der nicht an den Schnupperabenden teilgenommen hat. Ja, selbstverständlich! Der Umfang der an den ersten zwei oder drei Tanzabenden vermittelten Tanzfiguren ist noch nicht so groß, dass man den Rückstand allemal aufholen kann. Und gerade am Anfang werden alle zuvor erlernten Schritte beim nächsten Mal besonders intensiv wiederholt.

In der nächsten Woche startet nun unsere neue Einsteigergruppe, die im Square Dance „Class“ genannt wird. Aber in dieser „Klasse“ gibt es keine „Schülerinnen und Schüler“, sondern Studierende – englisch: „Students“. Nun hoffen alle Railway Runners, dass auch viele unserer Besucher den Square Dance für sich entdeckt haben und mitmachen werden - und vielleicht sogar noch jemanden mitbringen. Beim Square Dance sind nach oben hin keinerlei Grenzen gesetzt.

Horst Buresch

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1. Schnupperabend 2015

Fröhlicher Trubel

Fröhlicher Trubel herrschte auf der Tanzfläche, als unsere Gäste, die zum Schnuppern gekommen waren, mit auf der Tanzfläche waren. Nachdem ein Square die Vielfältigkeit der Square-Dance- Formationen demonstriert hatte, trauten sich alle.

Nicht nur den Gäste machte das Ausprobieren Spaß. Auch die Railway Runners hatten ihr Freude daran, dass alle Neugierigen alle Tanzansagen so selbstverständlich umsetzten, als stünden sie nicht das erste Mal auf dem Square-Dance-Boden.

Aufmerksam wurden die Erklärungen zur Herkunft und Entwicklung von Square Dance verfolgt und aufmerksam wurden die Tanzrunden der „Profis“ beobachtet. Und es schien, wäre der Square Dance auf dem besten Wege, eine Reihe neuer Freunde zu gewinnen.

Horst Buresch

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Der Weihnachtszug

Diesmal besuchen wir Hannover

Eine der schönsten Traditionen des TSC ist die alljährliche Fahrt mit dem Zug, um gemeinsam einen besonders schönen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Da wir uns das Limit von einer runden Stunde Bahnfahrt gesetzt haben, gehen einem irgendwann die Ziele aus. Aber: Wir haben ja einen wirklich tollen Weihnachtsmarkt ganz in der Nähe. Und der war diesmal unserer Ziel: Hannover!

Und der Weihnachtsmarkt von Hannover hat es in sich. Genau betrachtet besteht er aus vier Märkten: Dem am Hauptbahnhof, dem zentralen Markt um die Marktkirche herum, dem „Finnischen Weihnachtsdorf“ am Ballhof und dem „Mittelaltermarkt“ um das Historische Museum herum.

Wir trafen uns um 15.15 Uhr vor dem Hauptbahnhof „unterm Schwanz“. Das ist bereits mitten im Weihnachtsmarkt. Da aber alle, die mit dem Zug wieder nach Hause fahren wollten, wieder hierher zurückkommen mussten, hoben wir uns diesen Teil für den Rückweg auf.

Nachdem wir dem musikalischen Gully einen kleinen Besuch abgestattet hatten, erreichten wir nach kurzem Marsch den Platz der EXPO 2000. Hier beginnt der Zentralmarkt, Wir schlenderten entlang der Stände in der Grupenstraße, umrundeten einmal die Marktkirche und erreichten entlang der Buden in der Knochenhauerstraße das Finnische Weihnachtsdorf.

Und welche kulinarische Besonderheit bietet dieser? Genau – Flammlachs und Glöggi. Beidem sprachen wir auch genussvoll zu. Nachdem wir der Zubereitung des Flammlachses am offenen Feuer ein kleines Weilchen zugeschaut hatten, stellten sich mehrere von uns für eine Portion im Brötchen an. Und er hat wirklich gut geschmeckt, aber die Kenner unter uns konnten sich nicht des Eindruckes erwehren, dass die Portion wieder einmal ein wenig kleiner geworden ist.

Fisch will schwimmen und so genossen wir gleich nebenan einen Becher leckeren Glöggi, den finnischen Beerenglühwein. Den gibt’s mit (4,7 %) und ohne (0,0 %) Alkohol und so konnte jeder nach seiner Fasson ohne Reue genießen.

Eine große, schwarze Kote mit einem offenen Feuer in der Mitte bot Schutz vor Kälte und Regen. Aber das Wetter war gut und so reichte uns der warme Becher in der Hand und die heiße Glut, die durch die Kehle rann und so blieben wir draußen und genossen im Schein der weihnachtlichen Beleuchtung.

In den finnischen Pavillons wurden Kunsthandwerk – überwiegend aus Holz, Fellarbeiten, besondere Kerzen und unvorstellbar viele verschiedene Sorten Senf angeboten.

An die Finnen schließt sich der mittelalterliche Weihnachtsmarkt an. Hier zahlt man die Waren mit Talern, trinkt Met, kann mit Pfeil und Bogen oder Armbrust auf Ziele schießen – oder mit Äxten werfen. Vor dem Eingang des Historischen Museums machte ein Duo mit Dudelsack und Trommel unermüdlich mittelalterliche Musik und hatte eine ordentliche Fangemeinde um sich versammelt, die immer wieder in jubelnden Beifall ausbrach.

Gleich gegenüber finden wir den Wunschbrunnenwald. Er ist rund um den „Wunschbrunnen“ auf dem Holzmarkt aufgebaut, mit dichtem Baumbestand und federndem „Waldboden“. Tief im Wald versteckt werden Getränke und Speisen angeboten und wenn man eine freie Hand braucht, kann man seinen Becher auf einer Tischfläche abstellen, die in Bauchhöhe rund um viele Baumstämme angebracht ist.

Leider gingen wir uns hier verloren – oder ich verlor die anderen. Am Ausgang des Mittelaltermarktes wartete ich dann in etwas erhöhter Position fast eine halbe Stunde, fand aber trotz intensiver Beobachtung der Menschenmassen nur noch zwei Paare wieder. Mit denen trank ich noch einen Apfelglühwein, bevor wir uns voneinander verabschiedeten.

Wie sich später herausstellte hat ein anderer Teil der Gruppe am anderen Ende des MA-Marktes auf mich gewartet und so konnten wir auch nicht wieder zueinander finden.

Horst Buresch

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Traditioneller November

Grünkohlwanderung 2014

Es war wieder soweit. Früh dunkel, hässliche Nasskälte, ungemütlich im Freien, eben November – doch halt! Da stimmt etwas nicht. In diesem Jahr war wirklich vieles anders als sonst – wettermäßig.

Es begann zwar schon zu dämmern, als wir uns um 16.30 Uhr zu unserer alljährlichen Grünkohlwanderung trafen. Aber es war weder nass noch kalt und so machten wir uns frohgemut auf den kürzesten Weg in die Natur.

Solch eine Wanderung, na ja, wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir eher sagen: Spaziergang – bietet viele Gelegenheiten der Kommunikation innerhalb der Gruppe. Die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen sich bald ein gutes Stück auseinander. Mal geht man ein Stück des Weges mit den einen, mal mit den anderen. Mal ist man weiter vorne, mal eher hinten in der Kolonne. Man klönt über persönliches, über Ereignisse, über unverständliche Politik und – ja, auch über den Verein. Dabei kommen oft Gedanken zutage, die sonst eher nicht gedacht werden und die aber immer Futter für die Arbeit des Vorstandes sein können. Und wie es sich für eine Vorsitzende gehört, erleuchtete uns Karin mit einer lustigen Laterne den rechten Weg.

Manche Leute glauben, dass solche Wanderungen nur dazu dienen, den Appetit auf das anschließende Grünkohlessen anzuregen und schon mal – sozusagen auf Vorrat – den ungewollten Ablagerungen in bestimmten Körperregionen infolge fetthaltigen Essens entgegenzuwirken. Aber das ist natürlich nur ein kleiner Teil des Unternehmens. Viel wichtiger, eigentlich der wirkliche Mittelpunkt der Veranstaltung, ist die Kommunikation, die zwanglose Unterhaltung, der Gedankenaustausch, insbesondere dann, wenn es um das Vereinsgeschehen geht. Und das kann den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft enorm fördern.

Auch in diesem Jahr stand auf wundersame Weise gegen Ende der Wanderung ein Auto im Wege, in dessen Kofferraum sich köstliche Stärkungsmittel für müde Wanderer befanden: Heißer Glühwein, heißer Kakao und kleine Süßigkeiten. Die Plaudereien weiteten sich auf alle aus, es wurde eine hübsche Geschichte vorgelesen und die heißen Getränke sorgten für wohliges Behagen.

Schließlich erreichten wir unser Restaurant, in dem uns in anheimelnder Atmosphäre eine gedeckte Tafel erwartete. Der Grünkohl satt – sehr, sehr lecker – Bregenwurst, Kassler und Bauchfleisch fanden nicht nur ungeteilte Aufmerksamkeit. Alles schmeckte außerordentlich gut und wieder wurde eine Kurzgeschichte vorgelesen. Als der schöne Abend zu Ende ging, waren alle gut „gefüllt“ und sehr zufrieden.

Horst Buresch

Mara Münchow

Mara Münchow

Sie hat viele Jahre bei uns getanzt und in der Zeit war sie ein ruhender Pol der Gruppe.

Auch nachdem sie aus gesundheitlichen Gründen das Tanzen einstellen musste, hat sie den Kontakt zur Gruppe nie aufgegeben – bis ganz zuletzt. Nun ist ihr Leiden zu Ende und sie ist für immer eingeschlafen.

Die Railway Runners werden ihr für immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Ende der Saison

Grillfest bei den Railway Runners

Trotz Wetter – es war ein schönes, gemütliches und, ja wirklich, ein kämpferisches Grillfest gestern Abend.

Den Wetter konnten wir leicht trotzen, weil die Martins weise vorausschauend schon mittags das große Zelt aufgebaut hatten. Der Regen begann, als wir beginnen wollten, aber er fiel senkrecht, weil die angesagten Sturmböen ausblieben. Unter dem Zeltdach war es mit Laternen auf den Tischen, leckeren Salaten auf dem Buffet und duftendem Gebrutzel auf den Grille anheimelig gemütlich. Dazu die Melodie der Regentrommel über den Köpfen.

Nicht alle hatten sich auf das Temperaturgefälle eingestellt. Der Abstieg von den 27° mittags zu den 16° abends war doch ganz schön happig. Aber: Wir haben ja Siggi. Und die hat immer alles, was gerade benötigt wird, in ihrem Rucksack. Na gut, diesmal nicht im Rucksack. Aber sie zauberte aus ihrem Auto ein paar kuschelige Decken hervor und fortan hatten wir ein paar Beduinen, ja sogar einen Derwisch, unter uns.

Was kam nach dem Essen? Natürlich, das Wikingerspiel. Und da ging es heiß her. Der Kampf wogte hin und her und als es unter den Bäumen zu dunkel wurde, wurde kurzerhand das Spielfeld verlegt. Erst, als das Licht nicht mehr ausreichte, um die fliegenden Geschosse, ähhh – wollte sagen Holzstäbe, noch richtig zu erkennen, wurde Frieden geschlossen. Gewonnen hatten alle – einen fröhlichen Abschluss des diesjährigen Grillfestes.

Schade nur, dass nicht alle dabei sein konnten. Dienstliches, Unwetterfolgen andernorts und eine eigene Geburtstagsfete standen dem entgegen. Aber wir werden berichten und freuen uns dann auf die nächste gemeinsame Geselligkeit.

Horst Buresch

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Mathilde Böttger-Schober

Mathilde Böttger-Schober

Sie hat nur kurze Zeit zu uns gehört, aber sie war schnell eine von uns.

Bevor Mathilde ihr erstes Ziel, die Square-Dance-Graduierung, erreichen konnte, musste sie uns nach kurzer und schwerer Krankheit für immer verlassen.

Wir werden ihr für immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Markttag bei den Railway Runners

Frühlingsfest auf dem Wochenmarkt

24. Mai 2014

Samstag war’s und wie gewöhnlich Wochenmarkt an der Matthäuskirche. Aber diesmal war es anders als sonst. Es war Frühlingsfest, organisiert von der „Attraktive Wochenmärkte GmbH“. Es gab ein Glücksrad, das nur 2 Nieten enthielt, eine Hüpfburg, in der sich ein paar kleine Kinder austobten, Orgelklaus, ein Leierkastenmann, der auch Ballonfiguren knotete, den Schachclub Lehrte, der den geistigen Sport anbot, und es gab Square Dance mit den Railway Runners.

Ich habe diesen Wochenmarkt zum ersten Mal erlebt und muss schon sagen: der hat wirklich eine Frischzellen-kur nötig. Ob das mit dieser Aufhübschung zu bewerkstelligen war, sei dahingestellt.

Für unsere drei vereinbarten Auftritte war uns ein Platz am hinteren Ende der Kirche zugewiesen worden. Wir konnten uns beliebig ausbreiten, dennoch waren wir für die Marktbesucher unsichtbar. Der Markt bestand im Wesentlichen aus zwei Standreihen, die – einander zugewandt eine Gasse bildend – in gehörigem Abstand parallel zur Kirche verliefen. Dadurch waren wir vom eigentlichen Marktgeschehen überwiegend abgeschnitten. In unserem Bereich waren die Stände zur Kirche hin mit Planen abgehängt, wodurch der überwiegende Teil der Marktbesucher nichts von uns zu sehen bekam. Erst wenn unsere Musik über den Platz schallte, wurden gelegentlich einzelne Leute neugierig und schauten um die Ecke.

Nichts desto weniger und zum Trotze: Wir konnten zwar keine Gäste für die geplanten Mitmachaktionen gewinnen, aber wir ließen uns den Spaß nicht verderben, tanzten zur eigenen Freude und versuchten, den wenigen Zuschauern zu vermitteln, was Square Dance ist oder sein kann. Die Sonne schien prächtig, es gab Kaffee und Kuchen und in den Tanzpausen konnten eigene Einkäufe getätigt werden. Ach ja, und Gewinne eingeheimst. Denn alle Railway Runners betätigten sich am Glücksrad und brachten Täschchen, Frühstücksdosen oder Kugelschreiber mit.

Horst Buresch

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Jubiläum in Steinwedel

Square Dance Rain

Wenn Regen nur dann fällt, wenn man im Freien Square Dance vorführen möchte, kann man doch sagen, dass es sich um Square-Dance-Regen handelt. Oder? Jedenfalls haben wir am 1. Mai solch einen Square Dance Rain erlebt. Ich hoffe, nur erlebt und nicht etwa erzeugt. Denn dann müssten wir überlegen, ob wir je wieder im Freien antreten sollten.

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Heimatvereins Steinwedel haben wir für diesem Verein getanzt. Als wir ankamen, war alles trocken unter dem grauen Maihimmel. Doch nachdem wir die ersten Takte getanzt hatten, begann es zu regnen. Nicht besonders stark, dafür aber schön gleichmäßig. Die Zuschauer rings um uns herum hatten sich beschirmt und freundliche Leute hielten auch einen Schirm über meine Anlage.

Selbstverständlich ließen wir uns nicht vertreiben und zogen unserer Programm unter dem anerkennenden Beifall der Zuschauer durch. Unabwendbar kam auch unsere Mitmachaktion. Und siehe da – die Wolkenschleuse machte dicht. Und viele Festteilnehmerinnen und - merket auf - auch –teilnehmer haben mitgemacht.

Als wir fertig waren, war auch der Regen vorbei. Wir zogen uns unter das Dach eines der Pavillonzelte zurück und genossen in Ruhe einen schön heißen Kaffee und delikaten „Landfrauenkuchen“.

Horst Buresch

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Ab jetzt: Frauenpower im TSC

Neuer Vorstand gewählt

In der Jahreshauptversammlung des TSC am 27. März hat es große Veränderungen gegeben. Wie immer trafen sich die Mitglieder – diesmal waren über 73% gekommen – zunächst zu einem delikaten Schmaus am Kalten Buffet. Nach dem Motto, stets das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden, hatten die Mitglieder wieder ein sehr leckeres sowie abwechslungsreiches Additionsbuffet zusammengestellt.

Danach kam die „Arbeit“, und die war natürlich auch gut. Vorsitzender, Kassenwart und Trainer (Caller) zeigten mit ihren Berichten auf, dass ein erfolgreiches Jahr vorüber ist.

Ohne Gegenstimmen wurde der Vorstand entlastet, und damit war eine besondere Situation eingetreten. Thomas Grobelny, der bisherige Vorsitzende stand nicht mehr zur Wahl. Das Gleiche galt für Bernd Schrader, den bisherigen Kassenwart. Beide hatten im letzten Jahr, obwohl sie, aus dem Gesellschaftstanz kommend keine tänzerische Heimat mehr im TSC hatten (der war ja inzwischen auf den Square Dance reduziert), für ein weiteres Jahr für ihre Ämter kandidiert. Damit ermöglichten sie es den Mitgliedern, die erforderlichen neue Kandidaten für den Vorstand zu gewinnen und aufzubauen.

Für dieses bedeutsame Entgegenkommen bedankte sich der Verein bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern mit einem respektablen Präsentkorb. Thomas und Bernd verbanden mit ihrem Dankeschön die Versicherung, dem neuen Vorstand bei Bedarf auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, bis er sich auf allen Ebenen eingearbeitet hat.

In den neuen Vorstand wurden ohne Gegenstimmen gewählt:

Vorsitzende: Karin Duchow
Stellvertretende Vorsitzende: Heike Steinke
Kassenwart: Jürgen Lippel

Mit Blumensträußen und 1 Flasche Wein beglückwünschte der scheidende Vorsitzende den neuen Vorstand und wünschte ihm für alle Entscheidungen eine glückliche Hand.

Zentrales Thema der Versammlung nach den Wahlen war die Gewinnung neuer Mitglieder. Auf welche Weise diese in der heutigen Zeit so schwierige Aufgabe bewältigt werden soll bzw. kann, soll mit einer besonderen Klausurtagung nach den Osterferien herausgefunden werden.

In ihrem Schlusswort bedankte sich die neue Vorsitzende Karin Duchow für das entgegengebrachte Vertrauen und versicherte, dass sich der neue Vorstand nach besten Kräften bemühen werde, den Herausforderungen der nächsten Zukunft gerecht zu werden.

Horst Buresch

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Spring Party

Der 13. Geburtstag der Railway Runners

Am 1. März haben die Square Dancer im Tanz-Sport-Club Lehrte, die Railway Runners, ihren 13. Geburtstag gefeiert. In der Pausenhalle der Realschule in Lehrte-Süd waren rund 40 Gastgeber und Gäste zusammengekommen, um gemeinsam zu tanzen und zu feiern.

Dabei erwies sich die Zahl 13 als Glückszahl. Das Fest geriet zu einer fröhlichen Veranstaltung, bei der ein fantastisches Kuchenbuffet für die nötige Kraft sorgte, um das vielgestaltige Tanzprogramm bewältigen zu können.

Als Gratulanten waren Abgesandte von den Square Dreamers aus Hildesheim, und den Dancing Wheels und den Cloverleaves aus Hannover gekommen. Sie waren besonders von den Tanzformen angetan, die neben dem Square Dance angeboten worden sind.

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass Square Dance eine große verbindende Kraft darstellt, die Menschen aller Altersstufen und gesellschaftlichen Herkunft zusammenführen kann. Der lebende Beweis war die Abgeordnete der Dancing Wheels, die sich als Rollstuhlfahrerin nahtlos in das Tanzen einfügen konnte. Als eine Sportart ohne Wettkampfcharakter sorgte der Square Dance auch diesmal wieder für ordentliche körperliche wie geistige Anforderungen und am Ende gingen alle ein wenig ermattet und sehr fröhlich nach Hause.

Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen dieser erfolgreichen Geburtstagsfeier durch Kuchenbacken, Kaffee kochen, Möbelrücken, Dekorieren und dgl. mehr beigetragen haben.

Horst Buresch

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Terminabsprachen

Mitgliederversammlung und mehr

23.Januar 2014

Heute gab es während des Tanzabends eine Besprechung, in der ein paar Weichen für die nächste Zukunft gestellt wurden. Zunächst ging es um unser Meldeverfahren, um den Ablauf der Clubabende zu optimieren. Außerdem wurde verabredet, dass bald nach der bevorstehenden Mitgliederversammlung eine Klausur stattfinden soll, in der wir nach neuen Wegen suchen wollen, die nächste Class zu bilden.

Der Termin für die Mitgliederversammlung 2014 wurde auf den 27. März festgelegt. Sie findet anstatt des Clubabends statt und soll mit einem „Additionsbuffet“ bereichert werden.

Horst Buresch

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Start ins Jahr 2014

Neues Jahr - neue Musik

09.Januar 2014

Die Winterpause, die keine Winter- sondern "nur" eine Weihnachtspause gewesen ist, war zuende gegangen. Eine relativ kleine Schar tanzfreudiger Leute war zusammen gekommen, endlich wieder das Tanzbein schwingen zu können. Wir hoffen, dass die Abmeldungen aus persönlichen und Krankheitsgründen kein Omen zum Jahresstart war.

Während meines Schwedenurlaubs hatte ich mir neue Musik vorgenommen und meinem Repertoire einverleibt. Die wurde nun auch eingesetzt und bald war die Stimmung gewohnt fröhlich und gelöst. Tips für Class und Mainstream lösten sich ab und da für die Class nach der Tanzpause nur Wiederholungen auf dem Programm standen, wurde der Abend von flüssigem Tanzen bestimmt.

Da es sich bei diesem Abend um den ersten im Jahr und Monat handelte, waren die meisten Tänzerinnen und Tänzer in Tanzkleidung erschienen. Das erhöht zusätzlich den Spaß, denn auch das Auge tanzt mit und das bunte Bild und die schwingenden Röcke vermitteln erst so richtig die schwungvolle Dynamik von Square Dance.

Und noch eine zweite Besonderheit "erster Abende im Monat" macht Freude: Wir gingen auch diesmal nach dem Tanzen zum Essen. Leider können meist nicht alle dabei sein, denn wenn man morgens für den Job sehr früh aufstehen muss, ist spätes Essengehen leider keine Option. Aber wir, die wir dabei sein konnten, genossen noch einen gemütlichen Abschluss mit klönen und genießen.

Horst Buresch

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Tschüs 2013

Weihnachtlicher Ausklang

12.12.2013

Auch an diesem Abend begannen wir wie immer um 19.00 Uhr. Allerdings nicht mit dem Tanzen, denn für den letzten Abend im Jahr sollte eine besondere Atmosphäre geschaffen werden.

Während im Hintergrund internationale weihnachtliche Musik erklang, wurden aus der Mensa Tische und Stühle herbeigeschafft, weihnachtliche Deko und Kerzen auf der Tafel arrangiert und Lichterketten angebracht. Ein ausgesprochen leckeres Büffet wurde aufgebaut, die Kerzen auf dem riesengroßen Adventskranz der Schule angezündet, das Deckenlicht gelöscht und dann, dann war alles bereit für ein fröhlich-besinnliches Weihnachtstanzen.

Und trotz aller Verlockungen – es wurde erst einmal ordentlich getanzt. An diesem Abend gab es keine Differenzierung zwischen Class und Club und die weihnachtlichen Singing Calls, die ja nur eine so sehr kurze Saison haben, erklangen aus dem Lautsprecher.

Nun waren alle bereit, sich mit „großer Konzentration“ dem delikaten Büffet zu widmen. Dank des Einsatzes vieler fleißiger Hände im Vorfeld fand jeder etwas für seinen Geschmack und ich hätte sehr gerne viel mehr gegessen. Aber irgendwann hat mein Magen energisch befohlen: STOPP! Tja, seinem Magen soll man nicht widersprechen, sonst könnte man…

Nachdem der erste Appetit befriedigt war, las Karin zwei Geschichten vor, die eine besinnlich, die andere sehr lustig.

Bevor es wieder auf die Tanzfläche ging, wurde noch einmal kurz, aber intensiv über die vor uns liegenden, durchaus existenziell wichtigen Aufgaben gesprochen und gerade, als ich das Mikrofon wieder zur Hand nehmen wollte, gab es noch eine kleine Unterbrechung. Im Namen der Gruppe wurde mir als Dank für meine "Mühen" im abgelaufenen Tanzjahr ein Geschenk überreicht.

Liebe Railway Runners, das waren doch keine Mühen. Es war ein Vergnügen, mit euch und für euch zu arbeiten. Ein ganz herzliches Dankeschön!

Mit weiteren weihnachtlichen Singing Calls am laufenden Bande tanzten wir aus dem Jahr 2014 hinaus. Im Schlusskreis hieß es dann:

"Allen ein besinnliches Weihnachtsfest und für das Neue Jahr alles erdenklich Gute".

Horst Buresch
Fotos: Horst Buresch, Astrid Peters

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Der Weihnachtszug

Mit dem Zug zum Weihnachtsmarkt in Hameln

07.12.2013

Unsere traditionelle jährliche Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt führte uns diesmal mit der S-Bahn nach Hameln. Das Treffen am Bahnhof in Lehrte bewirkte schon mal eine gute Stimmung und mit Halloo wurden Agnes und ich beim Umsteigen in Hannover empfangen. Wir hatten Glück und konnten fast alle beieinander sitzen.

Nach gut halbstündiger Fahrt erreichten wir Hameln und mussten nun noch einen kleinen viertelstündigen Fußmarsch bis zum Festgelände bewältigen. Das erreichten wir, während die einsetzende Dämmerung die weihnachtliche Beleuchtung zwischen den wunderschönen Fassaden hervorhob.

Gleich am Beginn des Marktes empfing uns eine Statue des Rattenfängers, der seine vierbeinige, quirlende Gefolgschaft auch auf den Weihnachtsmarkt zu führen schien.

Dichtes Gedränge empfing uns und wir hielten Ausschau nach einem Imbissstand, an dem wir „ordentliche“ Bratwürstchen ergattern konnten. Das dauerte aber noch etwas und erst an der Kreuzung bei der Weserbergland-Sparkasse wurden wir fündig. Hier konnten wir eine solide Grundlage für den einen oder anderen Glühwein oder Eierpunsch schaffen.

Nachdem das erledigt war, gönnten wir uns gleich nebenan einen Glühwein. Dabei lauschten wir den Weihnachtsliedern, die von einer Gruppe Bänkelsänger auf der Bühne beim Hochzeitshaus gespielt wurden.

Bei der Packungsdichte der Besucher war es unmöglich, die gesamte Gruppe beieinander zu halten. Wir „zerfielen“ in kleine Grüppchen, die jede einem eigenen Programm folgte.

Wie auf den meisten Weihnachtsmärkten überwogen auch hier Stände für das Essen und Trinken. Dazwischen fanden sich die verschiedensten – aber nicht immer auch weihnachtlichen – Angebote. Schmuck war häufig vertreten, Keramik, weihnachtliche Deko sowie vielgestaltige Kerzen und Leuchter, ganz winzig kleine und ganz riesengroße Sterne, zumeist leuchtend, und Pyramiden, auf denen sich über flackernden Kerzen waagerecht emsig „Windmühlenflügel“ drehten.

Um 17.35 Uhr öffnet sich die Bronzetür an der Giebelseite des Hochzeithauses und wir konnten das Figuren- und Glockenspiel mit der Rattenfängersage sehen. Leider war es schon dunkel und die Scheinwerfer am gegenüber liegenden Haus zeigten überall hin, nur nicht auf das Figurenspiel. Schade, aber wir kennen die Sage ja und konnten so das „Schattenspiel“ interpretieren.

Nach runden zweieinhalb Stunden versammelten wir uns wieder zur Heimfahrt. Beim Umstieg in Hannover blieben einige zurück, um noch einen kleinen Rundgang über den kleinen Weihnachtsmarkt am Hauptbahnhof zu machen.

Und weil man nichts hörte, mussten wohl alle wohlbehalten daheim angekommen sein.

Horst Buresch

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Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige

Grünkohlwanderung 2013

Tüchtig – ja, tüchtig haben wir uns alle auf diese Wanderung gefreut. Bei kühlem, aber sonnigem Novemberwetter haben wir uns auf den Weg gemacht. Das Tempo war moderat, sodass man unterwegs mit diesem und jenem über dies und das diskutieren konnte.

Es ging durch den schönen lehrter Stadtpark, entlang des Hohnhorster Sees, durch kleine Straßen mit schnuckeligen Häusern und gepflegten Gärten vor der Tür.

Als die Dämmerung hereinbrach, erreichten wir ein einsam geparktes Auto. Das schien nur auf uns gewartet zu haben. Und in der Tat, es fand sich ein passender Schlüssel und der Kofferraum gab sein Geheimnis preis. Da gab es heißen Glühwein – mit und ohne Spaß (Alkohol), heißen Kakao und kalte Getränke. Was für eine großartige Idee.

Während die Sonne sich mit einem besonders schönen Abendrot jenseits des Sees vom Tag verabschiedete, genossen wir den „Segen des Kofferraumes“, zwanglos umherstehend, klönend, scherzend, lachend.

Schließlich ging es weiter und damit zurück zum Bürgerschützenhaus, wo uns eine sehr freundliche Bedienung mit Grünkohl satt und allem, was dazu gehörte, empfing und bewirtete.

Das Essen war ausgesprochen gut, der Preis dafür günstig und die Stimmung prima. Einstimmiges Votum aller 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Das machen wir nächstes Jahr wieder!

Horst Buresch

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Clausthal 2013

Teich

Ein Tag vor der Abreise

02.10.2013

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Das lange Wochenende – bedingt durch den Nationalfeiertag am Donnerstag – liegt vor uns. Die Koffer sind gepackt, das Programm ist aufgestellt und das Wetter ist „Goldener Oktober“. Morgen geht es nach dem Frühstück los. Ich freue mich schon sehr darauf.

Donnerstag - der 1. Tag

03.10.2013

Der Weg nach CLZ verlief unter makellos blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein. Und trotz Ferienverkehr auf der Autobahn und ampelverbauten Harzstraßen war ich schon nach eineinhalb Stunden in der Bildungsstätte der Sportjugend. Dort warteten schon unsere Leute und das Mittagessen.

Nachdem die Zimmer bezogen waren (Überraschung: Es gab ein hübsches Betthupferl), mussten wir unbedingt hinaus in dieses Kaiserwetter. Eine kleine Wanderung um die Eschenbacher Teiche und Umgebung brachte uns direkt zum Kaffeetrinken zurück in die Bildungsstätte. Dort waren inzwischen auch unsere Paartänzer eingetroffen und gemeinsam ließen wir uns mit Kaffee und Kuchen auf der sonnenbeschienen Terrasse im Innenhof nieder.

Nach dem Abendessen widmeten wir uns verschieden Spielen, Pantomimische Kette, Chickenfoot, Skip Bo und Hornochse erzeugten viel Stimmung.

Als die Spiele allmählich ihren Schwung verloren, wechselten wir in den Kaminraum und gaben uns mit aller Kraft der Afterparty hin.

Freitag - der 2. Tag

04.10.2013

War das ein Tag!

Nach einem ausgiebigen und exzellenten Frühstück machten wir einen Einkaufsbummel in Clausthal. Das tolle Wetter hatte sich noch nicht geändert und die Adolf-Roemer-Straße zeigte sich in schönstem Gewande.

Das Ritual ist immer das gleiche: Galgenberg runter, Klepperberg rauf, Adolf-Roemer-Straße links hinunter bis zur Marktkirche und recht wieder hinauf und zurück zur Bildungsstätte. Die Stationen, an denen die Männer wartend auf der Straße stehen, während die Frauen vorübergehend verschwinden, haben sich in den Jahren auch noch nicht wesentlich geändert.

Die Marktkirche, die größte Holzkirche Europa, lockt mit ihrer kräftigblauen Fassade und dem gewaltigen Inneren alljährlich wieder zum Besuch. Ziemlich einzigartig die Orgel hinter und oberhalb des Altars.

Unsere schnell zerstreute Gruppe sammelt sich zum Schluss immer wieder beim Italiener bei einem großen Pott Cappuccino und dann geht’s zurück zum Mittagessen in die Bildungsstätte.

Nach dem Essen verzichteten wir auf eine Pause und fuhren sofort los zu unserem nächsten Ziel: Die Stadt Thale im wunderschönen Bodetal. Nach einer runden Stunde Autofahrt erreichten wir dort die Talstation der Seilbahn, mit der wir eine leider viel zu kurze traumschöne Sesselliftfahrt durch die schweigende Natur auf den Berggipfel machten.

Der Besuch der sagenhaften Rosstrappe wurde nur durch die touristischen Menschenmassen gemindert, die den Berg bevölkerten. Aber der Ausblick auf die tief unten fließende Bode und die skurrilen Felsmassive des Tales entschädigten für alles.

Bergab ging es für die meisten von uns zu Fuß. Eine tolle Wanderung über steile Serpentinen und durch hohen Wald, der gerade begann, sich in herbstliche Farben zu kleiden. Und die Menschenmassen? Tja, die sind zum allergrößten Teil mit dem Sessellift oder dem Auto gefahren. So mussten wir die Natur während der einstündigen Tour nur mit wenigen anderen Menschen teilen.

Mit Gästen aus Clausthal, die auch Ihren Caller Uwe mitgebrachte hatten, erlebten wir einen kurzweiligen Tanzabend. Neben dem Square Dance standen auch Mixer und ein Contra auf den Programm. Zum Schluss verzichteten wir auf die Musik und sangen allesamt selbst: Bingo machte auch den Besuchern aus dem Hause Spaß. Und mit einem donnerndem „Hoi“ beendete der „Hoida“ zwei zwar anstrengende aber auch sehr schöne Tanzstunden.

Dann war nur noch Kraft für eine gemütlich Afterparty-Runde mit schnuckeligen Schnökereien und kühlem Getränk vorhanden.

Samstag - der 3. Tag

05.10.2013

Kann ein verregneter Tag schön sein? Na und ob!

Heute machten wir einen Tagesausflug nach Wernigerode. Deshalb gilt der erste Blick nach dem Aufstehen dem Wetter. Der Himmel ist gleichmäßig grau und es regnet. Schlimm? Nee – wir lassen uns nicht beirren.

Gleich nach dem Frühstück fahren wir los und erreichen die Stadt nach einer knappen Stunde Fahrt. Und wir haben Glück: Wir finden einen Parkplatz gleich am Beginn der Straße, die uns direkt zum historischen Markt führt

Regensicher verpackt und mit aufgespannten Regenschirmen folgen wir der fachwerkhausflankierten Straße (und dem Strom der Touristen). Kleine und auch größere Boutiquen wollen uns „einladen“, doch wir haben einen Termin: Auf uns wartet eine Stadtführung.

Schon bald wird die Straße zur Fußgängerzone und es fällt einem Teil unserer Gruppe schwer, den Verlockungen links und rechts des Weges zu widerstehen. Es gelingt uns, gerade rechtszeitig zum Rendezvous mit der Stadtführerin an der Rathaustreppe einzutreffen.

Allein: wir warteten vergebens. Auf Nachfrage in der Touristinformation wurde uns gesagt, dass die Dame längst wieder weg sei. Wieso denn dass? Wir waren doch noch pünktlich! Nein, waren wir nicht, wir (ich) hatten zwar gebucht, aber versehentlich für gestern. Ouuuu- - -

Tragisch war das allerdings für uns nicht, denn der Regen machte auf den Schirmen einen derartigen Lärm, dass wir von einer unverstärkten Frauenstimme sowieso nicht sehr viel verstanden hätten.

Nun hatten wir bis zum nächsten Termin Zeit, die wir zunächst für den Besuch eines Cafés am Marktplatz nutzten. Oh man, was für Kuchen.

Danach waren wir zu individuellem Altstadtbummel unterwegs. Einhelliges Fazit: Diese wunderschön renovierte und restaurierte Fachwerkwelt ist auch weitere Besuche wert.

Um 13.00 Uhr konnten wir endlich die Regenschirme zuklappen, denn wir bestiegen einen Planwagen und wurden von einer sehr netten Kutscherin und zwei sehr geduldigen Kaltblütern den Berg hinauf zum Schloss gefahren.

Während die beiden Gäule ackerten und die Kutscherin uns viele Informationen vermittelte, widmeten wir uns neben der Betrachtung der gemächlich vorbeiziehenden Welt unseren mitgebrachten Picknickpaketen.

Frisch gestärkt erreichten wir das fürstliche Gemäuer.

Das Wetter hatte sich weiter verschlechtert, denn die Spitze des höchsten Turmes verschwand beinahe im Regendunst. Und trotz des Panoramas war von der Stadt unter uns kaum noch etwas zu sehen.

Im Schloss war es schön trocken und, ausgestattet mit einem elektronischen Audioführer ließen wir uns zurückversetzen in mittelalterlichen fürstlichen Prunkt. Und immer wenn man sich allzu sehr begeistern wollte, musste man sich gelegentlich daran erinnern, dass einmal das einfache Volk für diese Schätze bluten musste.

„Unsere“ Kutscherin bracht uns wieder zu Tale und der Tageszeit entsprechend wollten wir nun in ein anderes Café einkehren. Leider war gerade ein Bus geplatzt und hatte seine Insassen in eben dieses Café ergossen. Und mit einem übrig gebliebenen Vierertisch konnten wir nicht sehr viel anfangen.

So beschlossen wir, direkt heimzufahren und vor dem Abendessen noch ein wenig zu relaxen.

Abends trafen wir uns nach einer kleinen Gesprächsrunde über die Besetzung unseres nächsten Vorstandes in der Sporthalle zu verschieden Spielaktivitäten. Da waren Spiele für den Kopf und die Beine dabei, Spiele ohne Sieger und natürlich auch kleine Wettkämpfe. Und alle waren mit Feuereifer dabei.

Am Ende sorgte „Laurentia“ dafür, dass niemand mehr Bock auf Hoida hatte.

Als die Afterparty ausklang, war für alle klar: Trotz des schlechten Wetters hatten wir einen wirklich schönen Tag erlebt.

Sonntag - der 4. Tag

06.10.2013

Heute gab es eine Programmänderung. Anstatt des geplanten Gesellschaftstanzes wollten wir lieber noch einmal hinaus in die Natur. Zwar war auch heute der Himmel grau, aber es war trocken. Nach dem vielen Regen gestern wollten wir lieber noch einmal Frische tanken, bevor es zurück in die städtische Heimat ging.

Es war eine schöne kleine Wanderung und absolut windstill. Die Welt spiegelte sich in den Seen und die Spiegelbilder waren kaum von der Wirklichkeit zu unterscheiden.

Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns von der Bildungsstätte. Aber was wäre ein Aufenthalt in Clausthal-Zellerfeld ohne ein Besuch des Cafés Sti(e)lbruch. Das hatte seinen Standort vom Kunsthandwerkerhof in den Bereich des Bergwerksmuseums verlegt und wir kannten das neue Erscheinungsbild noch nicht.

Apropos Kunsthandwerkerhof! Da mussten wir natürlich auch noch hin – vor dem Kaffeetrinken. Und das hat sich diesmal so richtig gelohnt. Sowohl in der Glasmanufaktur (heute 50% auf alles) als auch in der Holz- und Schmuck-Boutique wurden einige von uns fündig.

Vor einiger Zeit hatte ich einmal geplant, zusammen mit unseren Kindern während einer Freizeit aus Holz für die Jungen Boloties und für die Mädchen Halsschmuck zu basteln. Dazu ist es leider nicht mehr gekommen, weil sich die Kindergruppe aufgelöst hat.

Nun fanden wir in dieser Boutique Boloties aus Holz und Lederschnüren. Da haben wir natürlich zugegriffen und so haben wir eine schöne Erinnerung an dieses verlängerte Wochenendfreizeit in Clausthal-Zellerfeld.

Im neuen Café Sti(e)lbruch war’s auch schön. Zwar fehlte die Wirkung des alten Gemäuers, aber das vielfältige Mobiliar war geblieben und: Die Vielfältigkeit und Qualität des zumeist im eigenen Hause hergestellten Kuchens war nach wie vor unübertroffen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Schlussbetrachtung:

Es ist eine sehr schöne und erlebnisreiche Wochenendfreizeit gewesen. Wir haben neue und sehr interessante Gegenden des Harzes kennen gelernt, die viele von uns sicher nicht zum letzten Mal besucht haben. Unsere Gemeinschaft hat sich weiter gefestigt und wir haben sehr viel Spaß miteinander gehabt. Es ist sehr schade, dass nicht alle Mitglieder dabei sein konnten.

Aber: Wir waren ja auch nicht zum letzten Mal in Clausthal! Wir haben einstimmig beschlossen, das wir im nächsten Jahr unbedingt wieder eine Wochenend-Familienfreizeit hier verbringen wollen. Vielleicht ist es dann ja möglich, dass unsere anderen Mitglieder wieder dabei sind. Der Zeitraum steht auch schon fest: Zwischen Pfingsten und Sommerferien 2014!

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr in CLZ.

Horst Buresch

Raucherecke

Saisonstart 2013/14

Erstes Tanzen nach riesiger Pause

15.08.2013

Heute ist unsere neue Tanzsaison – wenn auch etwas schwach besetzt – wieder angelaufen. Das Tanzen lief trotz der riesigen Pause recht rund – äähhh, natürlich eckig, eben squarisch, und die Stimmung war gut. Auch die Sorgen in der Class, sie könnten alles wieder vergessen haben, erwiesen sich als völlig unbegründet.

Bei der Gelegenheit haben wir uns auch gleich auf einen noch offenen Termin geeinigt:

Wir machen unsere Weihnachtsmarkt-Bahnreise am 07. Dezember nach Hameln! Hameln hat ein wunderschönes Ambiente für den Weihnachtsmarkt, und man kann von Lehrte aus mit der S-Bahn direkt hinfahren.

Alle, die gestern nicht dabei waren: Diesen Termin bitte notieren!

Wir würden gern auch wieder eine Grünkohlwanderung machen. Traditionen soll man nicht sterben lassen! Bitte stellt alle eure Radarantennen auf Rundempfang, damit wir rechtzeitig eine passende Gelegenheit entdecken. Dabei sollte nicht nur die Lokalität mit ihrem kulinarischen Angebot stimmen, sondern auch das Umland, damit die Wanderung ihren Reiz nicht verliert.

Die Mannschaft, die am 09.09. unseren Auftritt in Bilm besteiten wird, ist endgültig bestimmt worden. Nun können wir getrost antreten. Details werden nächste Woche mit der Veranstalterin geklärt.

Horst Buresch

Ein nicht ganz normaler Donnerstag

Sommerfest 2013

20.06.2013

Wenn wir normalerweise donnerstags zusammenkommen, dann steht Square Dance auf dem Programm. Dass wir auch anders können, zeigte wieder einmal dieser nicht so ganz normale Donnerstag.

Diesmal haben wir uns getroffen, um miteinander zu feiern, zu klönen, zu spielen: Wir zelebrierten unser Sommer- und Grillfest, mit dem wir die Tanzsaison alljährlich abschließen, bevor wir in die Sommerpause gehen.

Auch in diesem Jahr hat uns wieder die Siedlergemeinschaft ihr schönes Gelände zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür, denn nirgendwo sonst könnten man dieses Sommerfest so schön feiern.

Um gegen alle Eventualitäten gesichert zu sein, stellen wir immer ein Großzelt auf. Es schützt und vor zu starker Sonnenstrahlung, vor Wind und – ja, auch vor Regen.

Als der Aufbau begann, begleitete uns schönster Sonnenschein und so wurde kurzerhand beschlossen, das Zelt in den Schatten der Bäume zu rücken. Kaum war jedoch der Zeitpunkt für den Beginn des Festes herangekommen, zog sich der Himmel rapide zu und es begann derart zu regnen, dass auch unter dem Zeltdach Ungemütlichkeit eingezogen war. Und der Grill stand unerreichbar unter dem Vordach des Vereinsheimes.

„Opa“ – als Vertreter der Siedler – war der Retter. Kurz entschlossen öffnete er die Tore zum Allerheiligsten und lud uns ein, den Schmaus nach drinnen zu verlegen. Ein unendlich großes Dankeschön dafür.

Das Grillgut war zentral organisiert worden und die leckeren Salate und sonstigen Zugaben waren von den Mitgliedern beigesteuert worden. Dank der fleißigen Grillmeisterin Petra konnten wir trocken und warm, klönend, witzelnd und immer fröhlich genießen.

Die gute Stimmung muss sich wohl auch auf die Wettermacher übertragen haben. Nachdem sowohl Hunger als auch Appetit weitgehend befriedigt waren, hatte sich der Regen verzogen. Das war überaus wichtig, denn zu unserem Sommerfest gehört unabdingbar auch das Wikinger-Spiel, gelegentlich auch Wikingerschach genannt. Schnell waren die Mannschaften gebildet und schon flogen die Knüppel über das Spielfeld. Wer nicht spielte, feuerte mal diese, mal jene Mannschaft an, und von draußen war der Spaß genauso groß, wie auf dem Spielfeld.

Zum Schluss darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Vorbereitungen zu diesem Fest hervorragend geklappt haben. Bisher ist deren Koordination immer meine Aufgabe gewesen. Diesmal bin ich aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen, aber Astrid Peters, unsere Haus- und Hoffotografin, hat spontan gesagt: „Ich mach’s!“ und hat auf ganz unkomplizierte Weise die Fäden in die Hand genommen. In unser aller Namen: Ganz herzlichen Dank dafür!

Horst Buresch

Eine unglaubliche Geschichte

Sommerfest 2013 im Altenheim Iltener Straße

23.06.2013

23. Juni 2013. Sommerfest im evangelischen Alters- und Pflegeheim in der Iltener Straße, Lehrte. Jedes Jahr wieder ein sehr schönes und sehr fröhliches Fest mit vielen Angeboten und einem attraktiven Bühnenprogramm. Und der TSC mit seinen Railway Runners war wieder dabei. Darüber soll aber an anderer Stelle berichtet werden. Diesmal möchte ich eine kleine persönliche Geschichte erzählen, eine fast unglaubliche Geschichte, die mir an diesem Tag wiederfahren ist.

Um diese Geschichte verständlich zu machen, muss ich zunächst kurz über meine Entwicklung als Square Dancer und Caller erzählen.

Es begann vor über 50 Jahren. Als Vereinsjugendleiter eines großen Turnvereins glaubte ich damals, etwas Neues einbringen zu müssen. Ich wollte mich mit internationaler Folklore beschäftigen, um diese Komponente geselligen Miteinanders in das Vereinsprogramm aufnehmen zu können.

Ich besuchte zu diesem Zwecke einen entsprechenden Tanzlehrgang, den die Sportjugend Niedersachsen in ihrer Bildungsstätte in Clausthal-Zellerfeld durchführte. Der TSC ist ja mittlerweile in diesem Haus regelmäßig zu Gast.

Wir lernten Tänze aus Jugoslawien, Israel, Griechenland, England, Holland und, und, und. Und dann kam Hubert Kleeberg und machte mit uns eine zweistündige Einführung in den Square Dance. Square Dance, wie man ihn vor über 50 Jahren getanzt hat. Im Gepäcke hatte er auch gleich ein paar Schallplatten. Richtig, diese schwarzen Dinger mit ‚nem bunten Etikett in der Mitte, beidseitig abzuspielen. Singles nannte man die damals.

Für mich war das der Initialfunke. Ich kaufte mir 3 Schallplatten, eine davon mit dem in allen Kreisen, die mit mir Berührung hatten, berühmten Lied MARINA. Drei Tage später marschierte ich in meinen Verein und gründete eine Square-Dance-Gruppe. Mein Verstärker war mein großes Tonbandgerät, an das ein kleiner Plattenspieler und ein aus heutiger Sicht völlig unzureichendes Mikrofon angeschlossen war.

Kurios: In der Gruppe gab es mehr Jungen als Mädchen und – ich begann zu callen, bevor ich tanzen konnte. Heute wäre das eine unvorstellbare Situation. Aber wo hätte ich das Tanzen erlernen sollen? Ich kannte keine Möglichkeit. Callerausbildung gab es in den Zeiten erst recht nicht. Also – überzeugt von meiner Mission – begann ich zu ackern und mir die nötigen Figuren selbst zu erarbeiten. So war ich meiner Gruppe immer gerade eben eine Stunde voraus.

Später wurde ich dann Mitglied in der Vorläufergruppe der Cloverleaves Hannover, erweiterte meinen SD-Horizont und begann dann systematisch, den Square Dance zu verbreiten. Es entstanden SD-Gruppen in der Hannoverschen Sportjugend, die Integrationsgruppe Dancing Wheels wurde gegeründet und ich tanzte mit Kindern und Jugendlichen in Ferienlagern. Schießlich starteten wir zusammen mit Freunden eine große Werbeaktion zur Bildung einer SD-Gruppe für Kinder in der Hannoverschen Sportjugend.

Es ist fast nicht zu glauben, aber es kamen rund 120 Kinder in den Europasaal im Haus der Jugend. Das war die Geburtsstunde der Hannover Hearties.

Nur wenige Jahre danach entstand aus Lehrgängen in Clausthal-Zellerfeld heraus auch der landesweite Square Dance Club der Sportjugend Niedersachsen, der SJN SDC.

Hubert Kleeberg

Und nun, liebe Square Dancers, zurück zum Beginn dieser Geschichte, zum Sommerfest 2013 des Altenheimes. Eine der Gruppen des Bühnenprogramms war der Shanty-Chor aus Bolzum. Kurz nach unserem Auftritt stellt mir jemand einen Sänger aus diesem Chor vor: „Kennt ihr euch?“ „Nö“ sage ich. „Nö“ sagt der Sänger. Aber es stellte sich heraus: Dieser Sänger war Hubert Kleeberg, jener Hubert Kleeberg, der bei mir vor über 50 Jahren den entscheidenden Funken gesetzt hat. Danach haben wir uns nie wiedergesehen.

Da kann man doch sehr nachdenklich werden. Wäre ich damals nicht zu diesem Lehrgang gefahren oder wäre Hubert Kleeberg nicht dabei gewesen, wäre ich wahrscheinlich nie mit Square Dance in Berührung gekommen. Könnt ihr euch vorstellen, was das für den zuvor dargestellten Abriss meiner Entwicklung bedeutet hätte?

Ich bin unheimlich froh, dass es Hubert Kleeberg gibt, denn sonst wäre ich vermutlich all den Menschen, die ich heute meine Freunde nenne, niemals begegnet.

Horst Buresch

Schreck zum Wochenende

Maibummel 2013

04. & 05.05.2013

Was für ein Schreck! Noch am Donnerstag hatten wir vergeblich nach dem Bühnenprogramm des Maibummels gesurft. Als es dann endlich zum Wochenende vor der Veranstaltung veröffentlich wurde, suchte man erfolglos nach des Auftrittszeiten des TSC. Verblüffung und Unverständnis machte sich breit, aber auch Enttäuschung. Warum sollten wir nicht auftreten? Waren wir nicht mehr erwünscht?

Alles falsch! Des Rätsels Lösung war in der modernen Computertechnik zu finden. Wie sich dann am Montag im Gespräch mit dem Stadtmarketing herausstellt, war unsere per Email verschickte Anmeldung im Datennirwana verschwunden. Sie war schlicht und ergreifend nicht angekommen.

Im Stadtmarketing dachte man: „Warum ist der TSC nicht dabei? Naja, die werden dort schon ihre Gründe haben.“

Im TSC dachte man: „Meldung abgeschickt, alles klar, Nachfrage nicht erforderlich.“

Jedenfalls fanden sich im festgelegten Programm noch genügend Lücken, um unsere Auftritte – zwei pro Tag – unterbringen zu können. Und als positiver Nebeneffekt ergab sich dabei, dass wir sogar mehr Zeit zur Verfügung hatten, als bisher.

Das Wetter war geradezu prachtvoll, als wir zu unserem ersten Auftritt auf die Vereinsbühne an der Grünstraße zogen. Wir absolvierten unser Programm auf die übliche Weise. In einer Demo wurde dem Publikum vermittelt, was Square Dance ist und wo er herkommt. Mit einem Singing Call zeigen wir die zweite Form unserer Tanzart und dann folgt die Mitmachaktion.

Hier ist es – egal wie groß die Feierlaune der Menschen ist – meistens schwierig, Leute zu finden, die es einmal versuchen wollen. Aber es hat auch diesmal wieder geklappt, obwohl der Maibummel an diesem Samstag noch nicht wirklich viele Besucher – und damit auch Zuschauer für uns – hatte.

Abschließend tanzen wir dann immer noch einen Singing Call. Da wir genügend Zeit hatten, konnten wir auch noch einen zweiten anhängen.

In der Zeit zwischen den beiden Auftritten machten wir mit einigen Gruppenmitgliedern einen Bummel über das Festgelände und belohnten uns in der Eisdiele mit einer großen Portion Leckereis.

Dann war auch schon wieder Zeit für den zweiten Auftritt, der im Prinzip wie der erste ablief.

Nach „getaner Arbeit“ machten wir in einer kleinen Gruppe noch einen weiteren Bummel, der bei einer Bratwurst mit Pommes endete.

Der Sonntag unterschied sich für uns nur dadurch vom Vortag, dass wir ein paar Leute mehr waren und dass viel mehr Publikum auf der Straße war. Das half uns auch, mehr Teilnehmerinnen für die Mitmachaktionen zu finden.

Diesmal suchten wir in der Pause zwischen den Auftritten das Café des Volkstanzkreises Lehrte auf, wo uns unglaublich viele unglaublich gute Kuchen erwarteten.

Nach dem Tanzen machten wir wieder eine fröhliche Runde über die Festmeile, besuchten den Flohmarkt und lauschten ein Weilchen den Konzerten auf der Musikbühne.

Schließlich landeten wir zu einem leckeren und zugleich sehr preisgünstigen Abendessen beim Chinesen.

Rückblickend möchte ich sagen, das wir ein erfolgreiches Tanzwochenende erlebt haben. Zum Teil konnten wir auch sehr gut die tolle Gemeinschaft in unserer Gruppe erleben. Das erzeugt eine freudige Erwartung auf die nächsten Auftritte.

Mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln denke ich noch einen anderen Gedanken. Obwohl sie schon vor Jahren aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden mussten, finden sich Mara und Hans-Erich zu allen unseren Auftritten ein, erfeuen sich als Zuschauer an unserer Show und beteiligen sich an den Mitmachaktionen. So auch diesmal wieder. Und die vielen anderen, die aus den verschiedensten Gründen aufgehört haben? Sie lassen sich nicht einmal zum Hallo sagen sehen. Ob ihnen der Square Dance und die Zeit in unserer Gemeinschaft so wenig bedeutet haben???

Horst Buresch

Leider zu früh

Railway Runners beim SJN Square Dance Club

20./21.04.2013

Diesmal hatte der Square Dance Club der Sportjugend Niedersachsen (SJN SDC) ins „Alte Land“ eingeladen. Über 70 Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Niedersachsen und Sachsen-Anhalt waren nach Grünendeich gekommen, um in verschiedenen Workshops neues zu lernen.

Natürlich waren fast alle in der geheimen Hoffnung losgefahren, eine erste Obstblüte zu erleben. Doch diese Hoffnung war nicht in Erfüllung gegangen. Wir waren leider zu früh. Aber: Wir konnten wenigstens schon die kräftigen Knospen erkennen, die in den unendlichen Obstplantagen längs des Weges hervordrängten. Und sicher haben nicht wenige beschlossen, in 14 Tagen wieder zu kommen, um in den Blütenrausch der Apfelblüte einzutauchen.

Das SD-Treffen fand im Schulzentrum von Grünendeich statt und nachdem in diversen Klassenräumen die Luftmatratzen aufgeblasen und die Schlafsäcke ausgerollt waren, begann das Treffen mit – genau – mit dem Kaffeetrinken. Ein wohlbestücktes Kuchenbuffet bot mehr, als die Teilnehmer „verarbeiten“ konnten.

Dann begann die „Arbeit“ in den Workshops. Es gab je eine Kinder- und Erwachsenen-Class, ein Workshop für Callerausbildung und natürlich die Mainstream-Gruppe, die auch die Angels für die Classes stellte. Die Railway Runners betätigten sich im MS-Workshop, während ich die Ausbildung in der Erwachsenen-Class übernahm.

Nach dem Abendessen – wieder gab es ein sehr delikates Additionsbuffet – fand in der Sporthalle der traditionelle „Grand March“ statt. Im Wechsel wurde auf Class- und MS-Nieveau getanzt. Die Caller wechselten sich ab und so konnten man nicht nur unterschiedliche Stimmen erleben, sondern auch ganz verschiedene choreografische Stile. Einen der Höhepunkte lieferte Jens Harms aus Hamburg, als er den Favoriten der Kinder-Class callte: Balu – der fröhliche Bär aus dem Dschungelbuch. Die Heiterkeit schlug hohe Wellen, wenn immer wieder – Rücken an Rücken – zum Schubbern aufgerufen wurde.

Es war nach 22.00 Uhr, als der letzte Call ausklang und sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum abschließenden Gruppenfoto zusammenfanden.

Gemütlicher Klönschnack und Schnökerei, das ist die Afterparty beim SJN SDC. Mehr wird darüber nicht berichtet. Wer mehr wissen möchte, muss beim nächsten Treffen selbst kommen!

Der Sonntagvormittag verging in den Workshops wie im Fluge und schon saß man bei einem leckeren Mittagessen zusammen. Schnell mit zugepackt, Klassenräume aufgeräumt, geliehene Partytische verladen und die Schule wieder auf Vordermann gebracht und schon war man wieder auf dem Heimweg.

Nicht so ich. Zusammen mit meiner Begleiterin machten wir bei schönstem Sonnenwetter noch einen erholsamen Spaziergang auf dem Elbdeich und an Obstplantagen entlang. Da wir unser Auto auf dem Parkplatz eines Cafés abgestellt hatten, mussten wir am Ende unserer Wanderung selbstverständlich noch die Legitimation dafür erwerben. Das taten wir, indem wir uns in den Garten des besagten Cafés setzten und einen köstlichen Milchkaffee und ein großes Stück Erdbeerkuchen mit Sahne genossen.

Horst Buresch

Jahreshauptversammlung

14.03.2013

Abweichend von der Gewohnheit, die Jahreshauptversammlung an einem Sonntag durchzuführen war diesmal auf einen Donnerstag eingeladen worden. Bedingt durch die aktuelle Mitgliedersituation war das sinnvoller als die bisherige Regelung.

Da die Versammlung an einem normalen Tanzabend stattfand, war es nicht angebracht, der „Arbeit“ das übliche Kaffeetrinken vorzuschalten. Aber wir sind ja flexibel und so haben wir kurzerhand das Kuchenbuffet durch ein solches für ein deftig- kräftiges Abendessen ersetzt.

Solchermaßen „warmgelaufen“ konnten wir an die Arbeit gehen und unsere demokratischen Pflichten wahrnehmen. Im Mittelpunkt standen die Vorstandswahlen. Nach dem Kassenbericht wurde dem amtierenden Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Wir danken euch sehr, dass ihr eure Zeit und eure Kraft für uns eingesetzt habt. Das hat es uns ermöglicht, unserem schönen Hobby in Ruhe und gut versorgt und "behütet" nachgehen zu können.

Glücklicherweise erklärten sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder bereit, ihr Amt im Falle einer Wahl ein weiteres Jahr auszufüllen.

So wurden also bei Enthaltung der jeweils eigenen Stimme wiedergewählt:

Thoams Grobelny
Heike Steinke
Bernd Schrader

Thomas Grobelny
1. Vorsitzender

Heike Steinke
2. Vorsitzende

Bernd Schrader
Kassenwart

Wir wünschen ihnen in ihren Ämtern allzeit eine gute Hand. Und wir danken ihnen, dass sie bereit sind, ein weiteres Jahr für unser Wohl zu arbeiten

Ein weiterer Schwerpunkt war die Abstimmung über eine Satzungsänderung, die aufgrund amtsgerichtlicher Vorgaben an einigen Stellen umformuliert werden musste. Da die Neufassung schon mit der Einladung versandt worden war und wir die geänderten Stellen im Vorlauf schon diskutiert hatten, war nur noch die abschließende Abstimmung erforderlich. Und die ergab eine einstimmige Zustimmung.

Horst Buresch

Weihnachtsfeier

13.12.2012

Immer dann, wenn wir Square Dancers uns bei einem leckeren Büffet mit Kerzenbeleuchtung treffen, heißt es Abschied nehmen für das laufende Jahr. Die obligatorische Weihnachtsfeier findet statt. Wie sonst auch hatten wir wieder Gäste unter uns, Freunde, die z.B. aus gesundheitlichen Gründen mit dem Tanzen aufhören mussten, doch dem Square Dance immer noch verbunden sind.

Ganz leise hatten wir auch gehofft, dass die zuletzt ausgeschiedenen Kinder an diesem besonderen Tag zu uns finden würden, aber sie haben zu unserem großen Bedauern nichts von sich hören lasssen.

Wie immer hatten die Railway Runners (ich nehme mal an, besonders die Damen) ein fantastisches kaltes Büffet gezaubert. Bevor wir uns darüber hergemacht haben, wurde erst einmal eine zunftige Runde aufs Tanzparkett gelegt.

Das Essen nimmt bei uns bei solchen Gelegenheiten einen wichtigen Raum ein. Denn wo könnte man besser ungezwungen miteinander plaudern, als bei einem guten Schmaus. Nicht selten sind bei solchen Plaudereien Ideen entstanden, die später ihren festen Platz im Jahresprogramm gefunden haben.

Auch diesmal wurde ein besinnlicher Rückblick auf das vergangene Jahr mit den vielen tollen gemeinschaftlichen Erlebnissen gehalten. Und natürlich auch ein kleiner Ausblick auf das kommende Jahr. Dabei spielten die Tage in Clausthal-Zellerfeld eine bedeutende Rolle, da wir durch glückliche Fügung diesmal insgesamt 6 Tage zur Verfügung haben. Das kann ein richtiger kleiner Gemeinschaftsurlaub werden.

Natürlich wurde auch wieder eine kleine und amüsante Weihnachtsgeschichte vorgelesen, bei der niemand das Schmunzeln unterdrücken konnte.

Tanzend verabschiedeten wir uns voneinander und vom alten Jahr.

Horst Buresch

Sommerfest in der Iltener Straße

17.06.2012

Als wir uns um 11.00 Uhr trafen, kämpften blauer Himmel und Sonne noch gegen dickes Gewölk. Und vor uns lag die Aufgabe, mit Square Dance zum Programm des Sommerfestes des Evangelischen Alten- und Pflegeheimes in der Iltener Straße beizutragen. Unser Optimismus und der besondere „Draht nach oben“ in diesem Hause sorgten für ideale Bedingungen.

Als unser Termin erreicht war, strahlte die Sonne vom nun überwiegend blauen Firmament. Die Bänke vor der großen Bühne begannen sich zu füllen, als die Menschen vom Open-Air-Gottesdienst auf der anderen Seite des Hauses herüber kamen. Von den Verpflegungsständen wehten verlockende Düfte herüber und die Zuschauer warteten gespannt und aufmerksam auf unseren Einsatz.

Nun sind solche Square-Dance-Auftritte für uns ja sehr häufig sehr ähnlich. Diesmal war es aber anders. Die Bewohner des Hauses, die sich – zumeist in Begleitung von Verwandtschaft – eingefunden hatten, verfolgten unsere Darbietung voller Eifer. Während der Erläuterungen zur Geschichte des Square Dance und der Demonstration einiger Abläufe konnte man viele nickende Köpfe sehen und in vielen Gesichtern konnte man Verständnis ablesen.

Vor diesen Menschen zu tanzen hat viel Spaß gemacht.

Im Normalfall sind unsere Auftritte immer mit Mitmachaktionen verbunden. Auch diesmal richteten wir eine Einladung an unserer Zuschauer wohlwissend, dass die Bewohner des Hauses kaum mitmachen konnten. Aber da waren ja noch die Familienangehörigen und Gäste, die einfach so zu Besuch gekommen waren. Die allerdings trauten sich zumeist nicht. Umso überraschter waren wir, dass sich die Bühne dennoch schnell füllte.

Die Damen der Seniorentanzgruppe des Sozialverbandes, die später noch Auftritte hatten, gesellten sich zu uns. Und nun zeigte sich, wo der Square Dance seine Wurzeln hat, nämlich in der deutschen und europäischen Folklore. Obwohl die Damen noch nie Square Dance gemacht hatten, setzten sie ohne zu zögern viele meiner Erklärungen sofort um und tanzten mit uns, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Ihre langen gelbgoldenen Röcke kontrastierten gut mit unserer bunten Tanzkleidung und der Applaus der Zuschauer bezeugte, dass dieser Auftritt gut „angekommen“ ist. Es hat viel Spaß gemacht, ihr Damen von der Seniorengruppe. Danke dafür.

Danke sagen möchte ich auch unseren Tänzerinnen und Tänzern. Mit hoher Disziplin und großer Konzentration haben sie sich dem Publikum gestellt. Es ist nicht leicht, sich bei einem quirligen Fest mit unendlich vielen Störfaktoren nicht in der Konzentration beeinflussen zu lassen. Ihr habt das wieder vorbildlich geschafft. DANKE!

Horst Buresch

Besuch am Donnerstag

07.06.2012

Sie war und ist eine gute Tänzerin, die sowohl die weibliche wie auch die männliche Rolle gleichermaßen beherrscht. Sie war lange engagierte Betreuerin für unsere Kindergruppe – und sie hat uns verlassen – um in München zu studieren. Heute war sie wieder einmal zu Besuch: JoJo!

JoJo

In der Zwischenzeit hat sie keine Gelegenheit gehabt, dem Square Dance zu frönen, aber als sie bei den Railway Runners wieder auf der Tanzfläche stand war es, als hätte sie gestern das letzte Mal getanzt. Nichts verlernt und sichtlich viel Spaß am Tanzen, nach wie vor.

JoJo war nicht allein gekommen. Im Schlepptau hatte sie ihren Freund und ihre Mutter, ebenfalls Square-Tänzerin. Der Freund hat noch nie Square Dance gemacht, hat aber zwei Stunden lang aufmerksam zugeschaut. So aufmerksam, dass er in der Schlussrunde ohne zu zögern und ohne weitere Unterweisung einen einfachen Durchgang mittanzen konnte. Na, wenn das kein guter Square Dancer wird?! Aber wie man hört, planen die beiden, in München eine Class zu absolvieren. Viel Spaß dabei!

Da dies gerade der erste Donnerstag im Monat war, begleiteten uns unsere drei Gäste auch zum anschließenden Essen. Da gab es viel Gelegenheit, alte Erinnerungen auszutauschen.

Horst Buresch

Pfingsten mit Spargel

27.05.2012

Lange schon hatten wir uns darauf gefreut, und nun war es soweit. Bei schönstem Sommerwetter trafen wir uns am Bürgerschützenheim in Lehrte, um am diesjährigen Spargelbrunch teilzunehmen.

15 Railway Runners und 10 Paartanzleute fanden sich zu einem ausgedehnten, köstlichen und vergnüglichen Gaumenschmaus zusammen. Wie immer wurde ein Buffet geboten, das weit über ein guten Spargelessen hinaus ging.

Da hatten wir Leute, die schön der Reihe nach erst ausgesucht frühstückten, um sich danach nahtlos dem Spargelessen zuzuwenden. Andere konzentrierten sich auf das leckere Edelgemüse, das sie z.B. mit zart gebratenem Lachs ergänzten, mit brauner Butter überträufelt. Ja, und wieder andere machten es noch ganz anders. Aber einig waren wir uns alle, als das Dessert aufgetragen wurde: Eis mit Sahne und Erdbeeren, Erdbeeren mit Sahne und Schoko- und Karamellpudding – der geneigte Leser ahnt es schon – mit Sahne und Erdbeeren. Da hatte noch jeder genügend Platz im Magen.

Und alle waren sich auch einig, als wir unsere Tafel so gegen 14.00 Uhr aufhoben: Das ist höchst zufriedenstellend gewesen!

Traditionell besteht „unser“ Spargelbrunch jedoch aus zwei Teilen und somit waren wir noch gar nicht fertig. Wir schließen nämlich dem kulinarischen Teil einen sportlichen an. Mit einem ausgedehnten Spaziergang umwandern wir plaudernd den Hohnhorstsee. Diesmal konnten wir den gesundheitlichen Wert noch steigern, weil wir Trimmgeräte entdeckten, die jetzt entlang des Weges installiert worden sind. Na ja, nicht alle wagten sich daran.

In diesem Jahr landeten wir im Biergarten des Parkschlösschens. Kühle Getränke unter schattigen Bäumen rundeten diesen schönen, von einem tollen Gemeinschaftsgeist getragenen Tag ab.

Horst Buresch

Maibummel

05. und 06.05 2012

Boa - war das kalt! Am Samstag waren wir bis auf die Knochen durchgefroren, besonders ich, der ich ja keine Gelegenheit hatte, mich durch tänzerische Bewegung aufzuwärmen.

Wir hatten Samstag und Sonntag je zwei Auftritte. Der erst fand auf der Hauptbühne an der Brasserie statt. Da wir das Bühnenprogramm eröffnet haben, hatten wir noch gar keine Zuschauer. So tanzten wir erst einmal ganz für uns. Aber unsere Musik hatte wohl doch lockenden Charakter. Als wir unseren Auftritt beendeten, hatte sich eine große Schar von Besuchern angesammelt.

Der zweite Auftritt am Samstag, diesmal auf der Vereinsbühne, förderte eine ungewohnte Seite der Lehrteraner zutage: Bei unserer Mitmachaktion beteiligten sich ungewöhnlich viele Gäste. Ein schönes Gefühl.

Am Sonntag fanden beide Auftritte auf der Vereinsbühne statt. In perfektem Zusammenspiel mit dem DJ Walter Nebel, der uns musiktechnisch betreute, lief alles wie am Schnürchen. Leider hatten wir diesmal nicht so viel Glück mit der Aktivierung von Festgästen. Aber so kennen wir die Menschen in Lehrte. Wir hoffen, dass es den wenigen, die mitgemacht haben, trotzdem Spaß gemacht hat.

Ein besonderes Erlebnis außerhalb des Tanzens war der Schnellzeichner Jurij. Er hat uns alle portraitiert und sogar ein Gruppenbild hergestellt. Äußerst witzige Darstellungen von uns.

Es hat wieder einmal viel Spaß gemacht.

Horst Buresch

Neue Class

03.05.2012

In einer kleinen Arbeitstagung haben die Railway Runners beschlossen, nach den Sommerferien eine neue Class zu bilden. Dafür soll gleich nach den Ferien mit einer Plakataktion geworben werden. Außerdem sollen dem Start der Class 3 Tage der offenen Tür vorangestellt werden.

Zeitplan:
03.09. Beginn den Plakatwerbung
20.09. Tag der offenen Tür
27.09. Tag der offenen Tür
04.10. Tag der offenen Tür
11.10. Beginn der Class

Außerdem wurde beschlossen, wieder eine Wochenend-Familienfreizeit durchzuführen. Sie soll wieder in Clausthal-Zellerfeld stattfinden. Sollte dort kein Termin mehr zur Verfügung stehen, muss eine diesem Haus entsprechende Alternative gefunden werden.

Horst Buresch

Heike im Vorstand

Mitgliederversammlung am 15.04.2012

Auch in diesem Jahr begann die Mitgliederversammlung des TSC mit einem Kaffeetrinken. Der größte Teil der Square Dancers war dabei und genoss das ausgesprochen leckere Kuchenbuffet.

Gegen Ende des gemütlichen „Klönschmauses“ leitete der Square Dance mit seinem Jahresbericht zur eigentlichen Jahreshauptversammlung über. Wie gewohnt war dieser Bericht als Bildershow gestaltet, die einen eindrucksvollen Rückblick auf die Aktivitäten des Jahre 2011 vermittelten.

Insgesamt sind für die Kinder und die Erwachsenen je 35 reguläre Übungsabende durchgeführt worden. Darüber hinaus hat es 20 zusätzliche Veranstaltungen wie Tanzauftritte, Fahrten und Freizeiten gegeben. Am Ende bedankte sich Horst Buresch bei allen Tänzerinnen und Tänzern, die sich als Angels, Koch oder Köchin oder einfach als Tänzerin oder Tänzer dafür eingesetzt haben, dass dieses Jahr so erlebnisreich und damit so erfolgreich werden konnte.

Heike

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde Heike Steinke bei einer Enthaltung und ohne Gegenstimmen als stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand des TSC gewählt. Wir sind sehr froh darüber und versprechen ihr, sie bei all ihren Bemühungen tatkräftig zu unterstützen.

Horst Buresch

Graduierung 2012

Prüfung bei den Railway Runners

22.03.2012

Donnerstag: Voller Spannung trafen die Absolventen des Square-Dance-Kurses (der sogen. Class) des Tanz-Sport-Clubs Lehrte ein. Dieser Tag sollte den Abschluss eines Lehrganges bescheren, der ein gutes Jahr gedauert hat. In dieser Zeit wurde ihnen das sogenannte Mainstream-Programm vermittelt, das sich aus rund 70 Tanzfiguren zusammensetzt. Heute sollten sie unter Beweis stellen, dass die Mühen erfolgreich gewesen sind und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Abläufe auch beherrschten.

Die Besonderheit im Square Dance liegt ja darin, dass die erlernten Figuren auf Zuruf sofort in Bewegung umgesetzt werden müssen. Würde die Konzentration heute unter Prüfungsbedingungen ausreichen?

Um es kurz zu machen, sie hatte ausgereicht. Mit Bravour erledigten die „Students“ die geforderten Aufgaben und auch die schriftliche Prüfung wurde ohne Schwierigkeiten gemeistert. Nachdem die Prüfungsjury die Prüfungsergebnisse ausgewertet hatte, wurden die Students durch ein Lichterspalier wieder in den Saal geführt und erhielten in einer feierlichen Zeremonie ihre Urkunden.

Mit diesem Zertifikat sind die ehemaligen Students nun vollwertige Mitglieder der weltweiten Square-Dance-Gemeinschaft. Sie sind damit berechtigt, weltweit auf allen Square-Dance-Veranstaltungen auf Mainstreamlevel mitzutanzen.

Zur Belohnung hatten die Mitglieder des Club ein leckeres Abendbuffet gezaubert – danke den Bereiterinnen der vielen Köstlichkeiten, und nachdem der erste Hunger gestillt war, wurde in entspannter und sehr fröhlicher Atmosphäre getanzt, bis die Beine nicht mehr wollten.

Horst Buresch

Spring Party 2012

11. Geburtstag der Railway Runners

10.03.2012

Frühjahrsparty der Square-Dancer: Tanzfreude und Geselligkeit

Am Sonnabend traf sich die Square-Dance-Gruppe Railway Runners des TSC (Tanz-Sport-Club) Lehrte zu einem vergnügten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Die Pausenhalle der ehemaligen Orientierungsstufe im Schulzentrum Lehrte Süd war zuvor geschmückt worden und bot einen netten Rahmen und ausreichend Platz sowohl für das große Kuchenbuffet als auch für den sportlichen Teil: Es wurde nach Ansage des geschätzten Callers Horst Buresch vergnügt und teilweise recht ausgelassen getanzt.

Für diesen Anlass gab es die in der Gruppe beliebtesten musikalischen Klassiker wie "Country Roads", "Bonanza", "Dschingis Khan" und einige Beatles-Titel.

Zwischendurch zeigte eine Bilderschau einen Rückblick auf die verschiedenen Aktivitäten und gemeinsamen Ausflüge des vergangenen Jahres.

Die Square-Dance-Gruppe "Railway Runners" besteht seit 11 Jahren im TSC, und die Frühjahrsparty war immer fester Bestandteil des Vereinslebens. Auch dieses Jahr gingen alle wieder zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.

Andrea Teltemann-Müller

Teambesprechung am Donnerstag

23.06.2011

Leitung: Sebastian

Tag der Niedersachsen vom 01. – 03. Juli in Aurich:

Die Kinder fahren um 11.00 Uhr von der Köhlerheide ab. Die Jugendlichen fahren mit der Bahn. Damit alle rechtzeitig ankommen können, muss bei den Schulen ein Beurlaubungsantrag für den Unterricht nach der dritten Stunde gestellt werden. Das übernimmt Horst.

Grillfest:

Das Grillfest findet wieder auf dem Gelände der Siedlergemeinschaft statt. Um 16.00 Uhr beginnt der Zeltaufbau. Für die Kinder findet das Fest von 17.00 – 19.00 Uhr statt. Ab 18.30 Uhr kommen die Erwachsenen dazu. Das Grillen für die Kinder übernimmt Siggi. Für die Erwachsenen grillen Sebastian und Fabian. Spielgeräte bringt Host mit.

Zeltlager Wennigsen:

Der Einkauf der Lebensmitteln wird gemeinsam gemacht. Dazu treffen wir uns am Donnerstag, d. 04.08.11, um 11 Uhr an der Köhlerheide. Der Transport von Lagermaterial nach Wennigsen soll am Freitag, d. 05.08.11, durchgeführt werden. Helfer und Zeit werden noch verabredet. Der Rücktransport soll am Montag, d. 15.08.11, stattfinden. Wer helfen kann, steht noch nicht endgültig fest.

Teambesprechung am Donnerstag

26.05.2011

Diesmal fand die Besprechung ganz locker bei einem leckeren Eis in der Eisdiele statt. Horst berichtete, dass er die Strecke der Radtour aus technischen Gründen noch nicht abfahren konnte. Das wird er am kommenden Montag nachholen.

Horst berichtet auch, dass die Informationsveranstaltung Square Dance Café für die 3. - 6. Klassen und deren Eltern auf nach die Sommerferien verschoben worden ist. Dadurch kann nach der Veranstaltung sofort mit der neuen Kinderclass begonnen werden.

Die Fahrgemeinschaften für Pullman City am kommenden Sonntag werden besprochen. Abfahrt ist um 9:30 Uhr von der Berthold-Otto-Schule.

Teambesprechung am Donnerstag

19.05.2011

Leitung: Lena

Am 18./19. Juni findet das nächste Lehrgangswochenende der SJN in Bassen bei Achim statt. Bis auf Lena könnten alle schon am Freitag fahren, um wieder bei den Cloverleaves in Hannover zu tanzen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Für den Tagesausflug nach Pullman City Harz haben sich rund 20 Teilnehmer/innen angemeldet. Nur bei Lena kommt die Familie mit. Die Rückmeldung muss unbedingt abgegeben werden, damit die Fahrgemeinschaften gebildet werden können. Die Star Dreamers verpflegen sich per Lunchpaket. Das soll ungefähr so sein, wie wir es von den Radtouren her kennen. Wir werden uns dann zu einem gemeinsamen Picknick verabreden. Für den Transport sind am Besten Rucksäcke geeignet. Für die Western-Show am Nachmittag müssen wir uns rechtzeitig einen guten Standort suchen.

Für die Radtour wird folgendes verabredet: Wenn das Wetter zu schlecht sein sollte, wird Horst über eine Telefonkette die Tour absagen - aber nur, wenn es junge Hunde regnet! Horst wird die Tour am kommenden Mittwoch abfahren, um zu sehen, ob noch alles den Planungen entspricht.

Am 22. Oktober findet bei Familie Martin anlässlich besonderer Geburtstage eine Westernfete statt. Dabei sollen wir vortanzen. Der Zeitpunkt wird der späte Nachmittag sein. Die Star Dreamers sollen klären, ob sie daran teilnehmen können. Nähe Informationen kommen rechtzeitig.

Teambesprechung am Donnerstag

05.05.2011

Leitung: Lena

Zum Hexentanz treffen wir uns schon am Freitag, um die Cloverleaves in Hannover zu besuchen. Nach einer Übernachtung geht es dann am Samstagvormittag weiter nach Clausthal-Zellerfeld zum Hexentanz.

Nach einer weiteren Übernachtung geht es am Sonntag direkt zum Maibummel nach Lehrte. Dort steht uns in der Grünstraße eine Garage zum Umziehen zur Verfügung. Die Auftritte erfolgen an der Vereinsbühne um 14.00 und 16.00 Uhr.

Horst hat die Ausschreibung für das Zeltlager in Wennigsen verteilt. Er bittet darum, dass die Anmelde- und Zahlungstermine eingehalten werden. Mit Sebastian und Fabian wird Horst einen Wochenendtermin vereinbaren, an dem eine Vorrichtung konstruiert werden soll, die uns beim Essen vor den Wespen schützt.

Die Radtour 2011 wird wie geplant unter dem Motto „Der verlorene Schatz und das Geheimnis der Fliege“ durchgeführt. Horst wird die Tour zur Kontrolle vorher noch einmal alleine abfahren.

Osterferienfreizeit der Star Dreamers

15. – 21.042011

Mit Spannung hatte unsere kleine Gemeinschaft die Ferienfahrt erwartet, war sie doch diesmal fast doppelt so lang, wie alle bisherigen. Trotz der umfangreichen Verkehrsstaus erreichte Horst am Freitag kurz nach 16.00 Uhr unseren Treffpunkt und schon waren wir unterwegs.

Viel Zeit blieb uns nicht, denn wir wollten abends den Clubabend der Cloverleaves in Hannover besuchen. Das Tanzen dort hat Spaß gemacht. Obwohl: Ein bisschen komisch war es schon, von fremden Erwachsenen aufgefordert zu werden. Aber die Scheu legte sich bald. Da Horst an diesem 1Tag alleine callte, brauchten wir uns nicht auf fremde Stimmen und ungewohnte Figurenkombinationen einzustellen. Die Cloverleaves waren an diesem Abend stark geschrumpft, aber mit unserer Hilfe konnten sie immer mit zwei Squares Tanzen.

Im Mittelpunkt der Organisation dieser Freizeit stand, dass wir selbst kochen wollten – nicht bloß Fertigprodukte aufwärmen. Das gelang mit Horsts Hilfe ziemlich gut. Egal ob Stampfkartoffeln, Hühner-Gemüse-Suppe, Eierkuchen oder Pizza, es hat alles geklappt und hinterher auch tatsächlich sehr gut geschmeckt.

Auch das Programm war toll. Zu jeder Freizeit gehört bei uns auch das Basteln. Diesmal haben wir durch Perlenweben eine schöne Square-Dance-Plakette hergestellt, die natürlich jeder mit nach Hause nehmen konnte.

Die Ausflüge waren besonders interessant. Es ging mit dem Schrägaufzug auf die Spitze der Rathauskuppel in Hannover.


Wir tollten durch den Herrenhäuser Garten und ließen uns von der Glockenfontäne,


die von einem fantastischen Regenbogen überspannt war, und von der Großen Fontäne besprühen, ein riesiger Spaß bei den sommerlichen Temperaturen. Und die Grotte, die Grotte von Nikki de Saint Phalle, die war ein echter Knaller. Schade, dass man nichts anfassen durfte.

Die Stacheln der riesigen Kakteen im Berggarten erzeugten großen Respekt bei uns und wir bewunderten die traumhaft schönen Blüten im Orchideenhaus.

Ein Ausflug ging in den Deister. Vom Nienstädter Pass wanderten wir zum Nordmannsturm. Doch auf das geplante Eis dort mussten wir verzichten, denn leider war an diesem Tag Ruhetag. Aber keine Bange: Horst hatte in seinem Rucksack ein paar Flaschen noch kühle Getränke und eine große Rolle Kekse mitgeschleppt. Das war ein guter Ersatz.

Das Eisessen holten wir am Steinhuder Meer nach. Gern wären wir auch zur Insel Wilhelmstein geschippert. Doch die Kosten waren leider für unseren Finanzplan zu hoch. Horst versprach, dass wir das bei einer anderen Gelegenheit nachholen würden.

Spaß hat es trotzdem in Steinhude gemacht. Zum Abschluss haben wir dort noch die Schmetterlingsfarm besucht. Das war toll, aber leider interessierten sich die riesigen Falter hauptsächlich für Horst. Auf ihm ließen sie sich immer wieder nieder. Einmal saßen zwei große Weiße Baumnymphen gleichzeitig in seinem Gesicht.

Das Bootsfahren holten wir in Hannover nach, wo wir auf dem Maschsee eine Rundfahrt machten.

„Zu Hause“ wurden allerlei Spielchen gemacht, natürlich auch das unerlässliche UNO-Extrem und vor dem Schlafengehen hockten wir vor „unserem Lagerfeuer“, dem hell lodernden Kamin.

Eine große Überraschung gelang, als sich zur Pizza Hawaii unsere Mädchen in waschechte und traumschöne Hula-Mädchen verwandelten, die sogar einen Hulatanz aufführten.

Am Abreisetag besuchten wir den Fitnessplatz im Stadtpark von Garbsen. Wir probierten alle Geräte reichlich aus und versuchten sogar das Wassertreten nach Herrn Kneipp. Huuuuch, war das kalt. Schon nach wenigen Augenblicken tat die Kälte auf den noch nicht auf Sommer eingestellten Beinen richtig weh. Aber nach ein, zwei Versuchen schafften wir alle eine volle Runde. Die Beine und Füße wurden in der heißen Sonne schnell wieder warm und trocken.

Die schöne Ferienfreizeit ging etwas holperig zu Ende. Auf der Heimfahrt gerieten wir fast sofort in einen kilometerlangen Stau. Horst versuchte, ihn zu umfahren, aber Stau war überall. Doch schließlich kamen wir auf Umwegen und mit 45minütiger Verspätung glücklich wieder zu Hause an.

Teambesprechung am Donnerstag

07.04.2011

Leitung: Sebastian; Protokoll: Lena

Osterfreizeit v. 15. – 21.04.2011 in Garbsen:

Es wird festgelegt, welche Gerichte zum Mittag zubereitet werden sollen. Dafür und für Frühstück und Abendessen wird eine erste Einkaufsliste zusammengestellt.

Dann wird eine Liste von möglichen Programmpunkten aufgestellt. Darin sind z.B. enthalten: Ausflüge, Nachtwanderung, Lagerfeuer, Basteln, Spiele für drinnen und draußen.

Termine

Zuletzt wird der aktuelle Terminplan 2011 besprochen, in dem bis jetzt über das normale wöchentliche Tanzen hinaus inzwischen schon 19 verschiedene Sonderveranstaltungen wie z.B. Tanzauftritte, Ferienfreizeiten und Feiern stehen.

10 Jahre Square Dance im TSC

Ein Jubiläum in fröhlicher Gemeinschaft

Es ist das Jahr 2001. Aus den Tiefen des TSC entsteht ein neuer Gedanke: Square Dance! So beginnt zu sphärischer Musik die Bildershow, die den Mittelpunkt des Jubiläumsfestes bildete, das die Square Dancer im TSC Lehrte in der Pausenhalle der Realschule feierten. Ein ganzes Jahrzehnt, gefüllt mit Tanzen und Geselligkeit, Fahrten und Zeltlagern, Festen und Feiern entführte die Festgesellschaft in ihr eigene Vergangenheit.

Dabei wurde einmal mehr sichtbar, wie stark die Kindergruppe, die Star Dreamers, mit den Erwachsenen, den Railway Runners, immer verbunden waren. Öffentliche Auftritte, genauso wie Feste und Feiern, wurden immer gemeinsam veranstaltet. Man kann es durchaus ungewöhnlich nennen, dass die Kinder so von den Erwachsenen anerkannt und angenommen werden. Und darauf sind die Square Dancer im TSC auch stolz und die Kinder fühlen sich dabei ausgesprochen wohl!

Aber nicht nur die Mitglieder des TSC schwelgten in Erinnerungen. Auch Eltern und „Ehemalige“ sind der Einladung gefolgt. All jene, die einmal im TSC getanzt haben, haben sich gerne in ihre Zeit in der TSC-Square-Dance-Gemeinschaft zurück entführen lassen. Auch wagten sie – wenn auch zaghaft – wieder mal ein Tänzchen und siehe, es hat immer noch geklappt.

Der Auftritt eines berühmten Kunstmalers Pierre aus Paris, hinter dessen Maske sich der 1. Vorsitzende des TSC versteckte, rief Zwerchfell erschütternde Heiterkeitserfolge hervor und ein kleines Dankeschön in Form eines gestickten Dangles wurde den Gründungsmitgliedern überreicht, die noch immer dabei sind.

Die als Afterparty geplante Grillfete musste der Regengüsse wegen in den Saal verlegt werden, was aber dem Vergnügen keinen Abbruch tat.

Als die Square Dancer spät abends dem Hausmeister, der übrigens auf seine ihm eigene Art unermüdlich bei der Organisation geholfen hatte, die aufgeräumte Halle zurückgaben, sah man nur zufriedene Gesichter, die den Heimweg antraten.

Horst Buresch

Zwei Star Dreamers als Retterinnen

Seit vielen Jahren fährt die integrative Square-Dance-Gruppe „Dancing Wheels“ aus Hannover zweimal im Jahr nach Rotenburg an der Wümme. In dieser Gruppe tanzen Menschen im Rollstuhl und Nichtbehinderte gleichberechtigt Square Dance miteinander.

In Rotenburg besuchen die Dancing Wheels die Rotenburger Werke der Inneren Mission, in denen viele schwer- und mehrfach behinderte Menschen leben und arbeiten. Bei diesen Besuchen gestalten die Dancing Wheels mit den Bewohnern einen fröhlichen Nachmittag mit Tänzen und Spielen. Und zwischendrin machen sie natürlich auch eine Square Dance – Vorführung.

Diesmal hatte jedoch das Pech zugeschlagen. Durch persönliche und krankheitsbedingte Ausfälle fehlten der Gruppe zwei Tänzerinnen. Dadurch war ein Auftritt nicht mehr möglich. Aber die rettenden Engel kamen aus Lehrte. Lena und Elisa fuhren mit, ergänzten ohne große Schwierigkeiten den Square und retteten so den Auftritt. Ein riesengroßes Dankeschön der Dancing Wheels!

Aber natürlich machten sie auch bei den Spielen mit. In der Halle voller behinderter erwachsener Menschen kamen sich unsere Kleinen zwar zunächst ein wenig verloren vor, aber im Schutz ihres Callers gewöhnten sie sich schnell an diese Situation und tauchten schließlich vollends ein in die bunten Fröhlichkeit.

Darüber hinaus wurden die Mädchen durch eine Einladung zum chinesischen Essen für ihren Einsatz belohnt. Auf der Heimfahrt kehrte die Gruppe in Unterstedt in ein beliebtes Restaurant ein und hier konnten sie nach Herzenslust an einem umfangreichen Büffet schlemmen.

Müde, aber glücklich ging’s danach wieder in Richtung Heimat.

Horst Buresch

Teambesprechung am Donnerstag

17.03.2011

Leitung: Lena; Protokoll: Sebastian

Osterfreizeit: Horst legt die Ausschreibung vor. Über Programm und Speiseplan soll demnächst beraten werden. Eventuell werden wir in einer Bäckerei Brot und Brötchen backen.

Maibummel: Unsere Auftrittstermine stehen fest: 08. Mai, 14.00 und 16.00 Uhr.

Zeltlager Wennigsen: Der Vorstand hat einen größeren Zuschuss genehmigt. Damit kann jetzt die endgültige Teilnehmergebühr berechnet werden. Die Ausschreibung folgt danach.

Square-Dance-Jubiläum: Von den eingeladenen Ehemaligen haben schon einige ihre Teilnahme zugesagt. Da sie ja ein Teil der Entwicklung des Square Dance im TSC sind, wird es interessant sein, mit ihnen zusammen den Rückblick zu erleben.

Teambesprechung am Donnerstag

10.03.2011

Leitung: Sebastian; Protokoll: Lena

Für das Zeltlager Wennigsen stehen die Teilnehmergebühren noch nicht endgültig fest. Beim Vorstand ist ein Zuschuss beantragt worden.

Zum Square Dance Jubiläum sind etwa 50 ehemalige Square Dancer eingeladen worden. Das sind Leute, die längere Zeit Mitglied gewesen sind und die Gruppe mitgetragen oder sogar mitbestimmt haben.

Die Ausschreibung für die Osterferienfreizeit kommt nächste Woche. Diesmal wird das Mittagessen vollständig selbst zubereitet.

Nach den Osterferien soll ein Square Dance Café durchgeführt werden. Dazu werden alle Kinder und Eltern der 3. und 4. Klassen der Grundschule Lehrte–Süd und die 5. Klassen der Haupt- und der Realschule eingeladen. Für die Eltern gibt es Kaffee und Kuchen, während die Kinder in den Square Dance eingeführt werden. Ergänzend gibt es eine Bildershow über Tanzen und Aktivitäten der Star Dreamers. Aus dem Kreis der interessierten Kinder soll dann eine neue Kinder-Class eingerichtet werden.

Teambesprechung am Donnerstag

03.03.2011

Besprechungsleitung: Lena.
Zum 10-jährigen Square-Dance-Jubiläum in diesem Jahr berichtet Sebastian als Mitglied der Planungsgruppe.

Termin: 03. April 2011
Zeit: 14.00 - 18.00 Uhr
Ort: Pausenhalle der Realschule

Programm: Die Inhalte stehen fest. Unter anderem soll es eine Bildershow mit Rückblick auf die 10 Jahre geben (Horst). Die Paartänzer (Abt. Gesellschaftstanz) wollen und sollen sich - sozusagen in Verbindung mit dem normalen Vereinsgeburtstag - an der Veranstaltung beteiligen. Es sollen alle Ehemaligen eingeladen werden, die den Square Dance im TSC für einen längeren Zeitraum begleitet und mitgestaltet haben. Im Anschluss soll eine gemütliche Afterparty mit Grillen stattfinden.

Beim Besuch des Hexentanzes in Clausthal-Zellerfeld (07.05.11) ist zu beachten, dass die Veranstaltung abends etwa bis 22.00 Uhr geht. Alle Kinder sollen klären, ob sie in Garbsen übernachten dürfen, um dann am nächsten Tag direkt mit zum Maibummel zu fahren.

Es wird festgestellt, dass inzwischen 5 Plätze in der Familienfreizeit in Clausthal-Zellerfeld frei geworden sind. Wir wollen alle versuchen, diese Plätze wieder zu besetzen.

Star Dreamers: Faschingstanzen

24.02.2011

Um 17.00 Uhr sollte es losgehen, aber natürlich musste zuerst faschingsmäßig geschmückt werden. Luftschlangen wurden in Massen von oben heruntergelassen und viele Luftballons wurden aufgeblasen. So wurde mit wenig Aufwand die richtige Atmosphäre geschaffen. Alle hatten sich in ein Kostüm geworfen und sogar die erwachsenen Angels hatten sich herausgeputzt. Bei diesem Stichwort muss besonders erwähnt werden, dass sich Petra ziemlich aufwendig mit allerlei Alltagsdingen als fidele Putzfrau herausgeputzt hat.

Natürlich wurde erst einmal Square Dance gemacht. Aber es standen auch andere Tänze auf dem Programm. Stopptanz nach Musik von einer CD, die Lena mitgebracht hatte und Polonaise mit zünftiger Karnevalsmusik brachten viel Spaß.

Gute Gelenkigkeit war gefragt. als der menschliche gordische Knoten gelöst werden musste. Der konnte nämlich nicht so einfach - wie einst bei einem berühmten Kaiser der Geschichte - mit einem Schwert zerschlagen werden.

Lohn für alle Anstrengungen war ein Imbiss. Der bestand aus einem köstlichen Nudelsalat, gezaubert von Petra und Jasmin. Als Aftertable - ähhh, Verzeihung, Nachtisch, gab es leckeren Wackelpudding, zubereitet von Lena und Quarkbällchen, wohlschmeckende kleine Krapfen, einfach nur gekauft.

Viel zu schnell war es 19.00 Uhr und damit vorbei. Papa Micheal holte die Kinder ab und die Jugendlichen und Erwachsenen tanzten ihren Square Dance-Abend bis zum 21.00 Uhr-Gong, wobei die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Faschingstanzens weiterhin ihre Kostüme trugen.

Horst Buresch

Teambesprechung am Donnerstag

17.02.2011

Heute fand die Besprechung unter der Leitung unseres Jugendsprechers Sebastian statt. Er hat diese Aufgabe ausgezeichnet erfüllt. Es muss nur noch ein wenig an der Zeitkontrolle gearbeitet werden.

Es wurde beschlossen, dass die Radtour am Himmelfahrtstag von 11.00 - 18.00 Uhr gemacht werden soll. Für den Fahrradtransport stellt uns Opa seinen Anhänger zur Verfügung.

Der Hexentanz in Clausthal-Zellerfeld wird abends bis 22.00 Uhr dauern. Die Kinder sollen klären, ob sie dann bei Horst übernachten können, um dann gemeinsam zum Maibummel zu fahren.

Für die Auftritte beim Maibummel liegen noch keine Zeiten vor. Sie werden zwischen 12.00 und 18.00 Uhr liegen. Wenn genügend Kinder unter den Zuschauern sind, soll wieder eine Mitmachaktion mit den roten Tüchern gemacht werden.

Leider sind zwei Mädchen für die Familienfreizeit in Clausthal-Zellerfeld ausgefallen. Dadurch sind zwei Plätze frei geworden, die möglichst bald wieder besetzt werden sollten.

Die Railway Runners hatten heute zwei Besucherinnen von den Barden Foxes aus Bardowick bei Lüneburg.

Teambesprechung am Donnerstag

10.02.2011

Heute fand die Besprechung unter der Leitung der Kindersprecherin Lena statt. Es wurde eine Liste der Besprechungsthemen aufgestellt. Diese Liste nennen wir Tagesordnung. Obwohl sie es das erste Mal machte, leitete Lena das Gespräch mit großem Geschick. Auch die anderen Teilnehmer der Besprechung hielten sich an die verabredeten Regeln und so konnte die Besprechung zügig und erfolgreich durchgeführt werden.

Zum Faschingstanzen der Star Dreamers am 24.02. wurde festgelegt, dass es um 17.00 Uhr beginnt. Außer Square Dance sollen verschiedene Partytänze gemacht werden. Jasmin wird einen Nudelsalat, Lena Wackelpudding und Horst Getränke mitbringen.

Horst verteilt und erklärt den Terminplan des ersten Halbjahres. Besonders besprochen wird das Zeltlager Wennigsen. Horst berichtet, dass es im Vergleich zum Vorjahr viel teurer werden muss. Ersten wollen wir doppelt so lange bleiben. Zweitens ist die Gruppe kleiner geworden. Die Zeltplatzgebühren sind in diesem Jahr gestiegen. Und sie bleiben gleich groß, egal, ob wir 8 Teilnehmer sind oder 80. Im Vergleich zu anderen Ferienmaßnahmen über den gleichen Zeitraum kostet unser Lager aber trotzdem nur etwa die Hälfte. Es soll ein Sonderzuschuss vom Verein beantragt werden, damit die Kosten so niedrig gehalten werden können, dass alle Kinder und Jugendlichen teilnehmen können.

Zum Abschluss erläutert Horst die Zahlen, die als Grundlage für den Bericht beim Vereinsjugendtag dienen sollen.

Es wird der Elternbrief 1-2011 verteilt. Er enthält das Formular für die Rückmeldung der Eltern über die Teilnahmeerlaubnis für die Veranstaltungen des ersten Halbjahres.

Teambesprechung am Donnerstag

03.02.2011

Heute hat das Team einen weiteren Termin beschlossen: Die traditionelle Radtour der Star Dreamers soll in diesem Jahr wieder am Himmelfahrtstag, also am Donnerstag, d. 02.06.2011, durchgeführt werden. Diesmal begeben wir uns bei Edemissen auf die Spur des verschwundenen Schatzes und wir werden versuchen, das Geheimnis der Fliege zu lüften.

Außerdem hat es einen organisatorischen Beschluss gegeben: Ab nächstem Donnerstag soll die Teambesprechung von Woche zu Woche abwechselnd von der Kindersprecherin Lena und dem Jugendsprecher Sebastian geleitet werden.

Bei den Railway Runners wird von der Planungsgruppe der erste Programmentwurf für die Veranstaltung anlässlich des zehnjährigen Square-Dance-Jubiläums vorgestellt und mit den Mitgliedern diskutiert. Man war mit den Vorschlägen einverstanden und es soll in diesem Sinne weiter geplant werden.

Horst Buresch berichtet, dass er heute mit allen 3. und 4. Klassen der Grundschule Lehrte-Süd einen Square-Dance-Schnupperkurs durchgeführt hat (ca. 100 Kinder). Aus dieser Veranstaltung heraus soll mit allen interessierten Kindern im Rahmen der Ganztagsschule eine Square Dance AG für das zweite Schulhalbjahr gebildet werden.

Teambesprechung am Donnerstag

27.01.2011

Heute wurden wichtige Termine beschlossen:
Faschingstanzen: 24.02.2011
Osterferienfreizeit in Garbsen: 15. - 21.04.2011
Das Sommergrillfest: 30.06.2011
Zeltlager in Wennigsen: 06. - 14.08.2011

In Vorbereitung auf den Vereinsjugendtag wurde die Bedeutung von Jugendleitung und Team Jugend besprochen. Die Star Dreamers wollen geschlossen am Jugendtag und an dem Workshop teilnehmen.

Es wurde eine Teilnehmerliste für den Tag der Niedersachsen vom 01. - 03. Juli 2011 in Aurich ausgelegt. Alle Star Dreamers wollen teilnehmen und von den Railway Runners haben sich auch viele Mitglieder eingetragen.

Am Donnerstag, d. 03.02.2011 wird Horst in der Grundschule Lehrte Süd für alle 3. und 4. Klassen je Klasse eine Schnupperstunde Square Dance durchführen. Danach soll mit allen interessierten Kindern im Rahmen der Ganztagsschule eine Schul-AG eingerichtet werden.

Teambesprechung am Donnerstag

20.01.2011

Am 20.02.2011 findet der diesjährige Vereinsjugendtag statt. Bis dahin sollen die Neuwahlen der Gruppensprecherinnen und -sprecher durchgeführt werden.

Bei den Star Dreamers wird heute gewählt. Neue Gruppensprecherin ist die alte Gruppensprecherin: Lena-Marie Hagen wird wieder gewählt.

Für die jugendlichen Square Dancer bleibt Sebastian Müller im Amt.

Als Besonderheit wird während des Vereins jugendtages ein Tanzwork shop angeboten. Dafür konnte eine professionelle Tanzlehrerin gewonnen werden. Das Tanzthema soll aus dem Bereich der modernen Formen kommen.

Der Termin für die Tagesfahrt nach Pullman City ist festgelegt worden: wir fahren am Sonntag, d. 29. Mai 2011 in die mittelalterliche Westernstadt im Ostharz. Auch Mitglieder der Paartanzgruppe (Gesellschaftstanz) sind an der Teilnahme interessiert. Wer sich schon mal vorab informieren möchte, kann » hier klicken.

Drei Star Dreamers "On Tour"

14. - 16.01.2011

Und wieder waren sie unterwegs, unsere drei reiselustigen Star Dreamers Lena, Lisa und Regina. Diesmal besuchten sie den Wochenendlehrgang des Square Dance Clubs der Sportjugend Niedersachsen in Langenhagen am 15. und 16. Januar. Da hatten sie sich zugleich ein Sportjugendwochenende ausgesucht, das noch einen spannenden Vorspann hatte.

Es begann schon am Freitagabend mit einem Besuch des Clubabends der Cloverleaves in Hannover. Es war nicht leicht für unsere drei Kleinen, denn den Caller der Cloverleaves hatten sie noch nie gehört und der callte mit einem sehr amerikanischen Akzent. Doch schnell hatten sie sich hineingehört und konnten bald voll mittanzen.

Während die anderen Besucher von der Sportjugend nach dem Tanzen noch mit zum Griechen fuhren, ging‘s für die drei Mädchen nach Hause zu Horst. Dort wurde noch ein kurzes Abendessen eingenommen und dann waren die Betten sehr willkommen, denn so ein Clubabend ist ganz schön anstrengend.

Am Samstagmorgen gab’s kein Frühstück, jedenfalls nicht bei Horst. Aufstehen - Badezimmer - anziehen - Abfahrt. Das Frühstück gab es in der Schule in Langenhagen, wo auch der Square Dance Lehrgang stattfand.

Da der eigentliche Lehrgang erst nachmittags begann, stand der gesamte Vormittag für Unternehmungen zur Verfügung. In einem Trüppchen von 9 Leuten fuhren wir mit der Straßenbahn nach Hannover. Die erste Überraschung für unsere TSC-ler war ein Gully. Ja, ein scheinbar ganz normaler Gully vor dem Hauptbahnhof. Wenn man sich ihm allerdings nähert, kommt von irgendwoher Musik. Erst wenn man über dem Kanaldeckel steht erkennt man, dass sie direkt aus dem Gully kommt. Das ist ein Überbleibsel von der EXPO 2000.

Nach einem Besuch der Ernst-August-Galerie war Eis essen angesagt. Durch die Altstadt ging es dann in Richtung Flohmarkt am Hohen Ufer. Auf dem Wege kommt man über den Holzmarkt und dort steht der "Wunschbrunnen". Dort gibt es im schmiedeeisernen Gitter einen goldenen Ring. Den muss man drehen und dann dreimal um den Brunnen herumlaufen. Der Wunsch, an den man dabei ganz fest denkt, geht ganz bestimmt in Erfüllung. Man darf natürlich niemandem verraten, was man sich gewünscht hat.

Nach einer Runde über den Flohmarkt gab es Mittagessen in der Markthalle und dann war es schon wieder Zeit, nach Langenhagen zurückzukehren.

Dort ging es gleich mit dem Kaffeetrinken und einem fantastischen Kuchenbüffet weiter. Dann jedoch wurde es ernst. Ungefähr 50 Leute trafen sich in der Sporthalle, um nach verschiedenen Callern zu tanzen.

Wieder eine gute Lehre für unsere drei Lehrteraner. Nur wenn man viele verschiedene Caller hört, lernt man sicheres Tanzen. Die drei Star Dreamers haben sich wacker gehalten und erlebten nach dem Abendessen ihren ersten "Grand March".

Mittelpunkt des Abends war eine Graduierung. Drei Kinder und vier Erwachsene unterzogen sich der Abschlussprüfung und unsere drei beteiligten sich stolz als Angels.

Bis 22.00 Uhr ging das Tanzen an diesem Abend. Die Müdigkeit, die unsere Star Dreamers allmählich ergriff, war sicherlich ein Grund, dass wir der Afterparty nicht allzu lange beiwohnten.

Der Sonntagvormittag war wieder mit sehr vielgestaltigem Square Dance ausgefüllt. Da schmeckte das Mittagessen besonders gut, zumal es chinesisches Essen gab. Schade, dass wir unsere Stäbchen nicht mitgenommen hatten.

Abschluss des schönen, aber auch anstrengenden Wochenendes war ein leckeres Eis in einem langenhagener Café. Gegen 15.30 Uhr setzte Horst drei fröhliche, aber auch recht müde Mädchen zuhause ab.

Horst Buresch

Weihnachtwunderland

12.12.2010

Es war Sonntag und ein ausgesprochen unfreundliches Wetter, als sich rund 25 jugendliche und erwachsene Mitglieder aus dem TSC am Bahnhof Lehrte trafen, um ins Weihnachtswunderland, also zum beliebten Weihnachtsmarkt nach Braunschweig zu fahren. Die Zugfahrt war mit dem Niedersachsenticket billig und während der etwa halben Stunde Fahrt konnte man schon mal so richtig in Fahrt kommen. Das nasskalte Wetter war vergessen und die Stimmung wuchs mit jedem Kilometer, den wir Braunschweig näherkamen.

Als unsere Truppe in der Löwenstadt ankam, war das Wetter zwar nicht besser geworden, aber der "Stimmungsschirm" ließ es nur noch halb so garstig wirken. Mit der Straßenbahn ging’s dann noch ein Stückchen weiter und schon konnte man sich ins Getümmel werfen.

Nun musste natürlich erst einmal etwas Warmes her - zu allererst für die klammen Finger, und dann natürlich auch für die innere Temperatur. Da kam der Glühweinstand gleich am Beginn des Weihnachtsmarktes gerade recht. Bald hatte jeder einen dampfenden Becher in der Hand - die meisten von uns Square Dancers natürlich Kinderpunsch! Ja was dachtet ihr denn?

Der braunschweiger Weihnachtsmarkt ist rund um den Dom Heinrichs des Löwen aufgebaut und noch war es hell genug, um die fantastische mittelalterliche Kulisse ringsum gut erkennen zu können. Unsichtbar angebrachte Beleuchtung hob architektonische Elemente aus dem dunklen Gemäuer hervor und zauberte eine romantische Stimmung vor den dunkler werdenden Himmel. Die weihnachtlichen Lichter machten daraus das erwartete Weihnachtswunderland.

Die große Zahl der kunsthandwerklichen Angebote machte aus der Schlemmerbudenstadt einen interessanten Markt, auf dem man noch eine ganze Anzahl hübscher oder auch origineller weihnachtlicher Accessoires für die heimische Weihnachtsstube finden konnte.

Da die Square-Dance-Kinder leider nicht mitgekommen waren, wurde das spezielle Kinderprogramm, das ich vorbereitet hatte, nicht durchgeführt. Dafür widmeten wir uns etwas ausführlicher dem kulinarischen Programm. Dazu wollte ein guter Plan gemacht werden, denn für die Erfüllung der unterschiedlichen Erwartungen wie z.B. Bratwürstchen, Schmalzkuchen oder Poffertjes mussten die Gelegenheiten erst einmal ausgekundschaftet werden.

Das gelang uns selbstverständlich in ausreichendem Umfang, was nur zu der guten Stimmung beitrug. Selbst als der Markt immer voller und damit das Gedränge größer wurde, ja selbst als es zwischendurch auch einmal anfing zu regnen, tat das der guten Laune keinen Abbruch. Unsere große Gruppe hatte sich zwar in kleinere Grüppchen aufgeteilt, aber das Beisammenbleiben wäre schwieriger geworden, wenn nicht die meisten von uns die von Detlef und Biggi bestickten Weihnachtsmützen getragen hätten.

Schließlich versammelten wir uns alle wieder zur Straßenbahnfahrt zum Bahnhof und von dort zur Heimfahrt nach Lehrte. Und obwohl der Zug voll war und die meisten von und auf den Klappsitzen in der Fahrradabteilung hockten, war die Stimmung ungebrochen und zwei- oder dreimal stimmte Thomas sogar einen Kampfgesang der guten Laune an.

Während in Lehrte alle anderen den Zug verließen, blieb ich sitzen, weil ich direkt nach Hannover durchfahren konnte. Dort schien die Straßenbahn auf mich gewartet zu haben, um mich unverzüglich nach Garbsen transportieren zu können.

Während ich heute in der warmen und gemütlichen Bude am PC sitze und diesen Tagebucheintrag schreibe (es ist der Montag dananch), rieselt draußen sanft aber stetig großflockiger Schnee vom Himmel. Innerhalb von rund zwei Stunden bedeckte ein 5 cm dickes Schneetuch die Welt. Solch ein Schnee wäre gestern in Braunschweig das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Und jetzt gehe ich raus zum Schneeschieben!

Horst Buresch

Weihnachtstanzen 2010

09.12.2010

Traditionell wird das letzte Tanzen im Jahr der Square Dancers im TSC als weihnachtliches Tanzen gestaltet. Dabei ist es schon immer so, dass Kinder und Erwachsene gemeinsam feiern. Das machte es allerdings auch schwierig, weil das Zeitfenster, in dem beide Gruppen zusammen sein können, ziemlich schmal ist. Die Kleinen können nicht so lange bleiben und die Großen können nicht so früh kommen. Aber bekanntlich ist immer auch ein Weg, wo genügend Willen aufgewendet wird.

Die Pausenhalle der Berthold-Otto-Schule war festlich geschmückt. Ein großer Weihnachtsbaum erleuchtete den Raum und der riesige Adventskranz hing so tief, dass man fast darum herumtanzen konnte. Die Kinder hatten Tische und Stühle zu einer Tafel und einem Büffet aufgebaut und die Erwachsenen bestückten das Büffet mit leckeren Speisen und schmückten die Tafel weihnachtlich-festlich.

Bevor sich jedoch Mund und Magen laben durften, wurde zünftig getanzt. Ja, zünftig, denn Detlef hatte seine Stickmaschinen in Gang gesetzt und für alle eine Weihnachtszipfelmütze mit persönlichem Namen bestickt. Selbstverständlich tanzten Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene mit viel Spaß gemeinsam.

Aber sehr lange dauerte der Widerstand gegen die verlockenden Düfte des Büffets nicht. Der Tanzspaß wurde vorläufig hintan gestellt und das leibliche Wohl gewann den Vorrang. Schließlich muss sich jedermann, der aktiven Sport betreibt, auch angemessen ernähren (grins)!

Nachdem der erste Hunger gestillt war, ergriff Horst das Wort. Er hielt sich zwar nicht an die Regel: "Die beste Rede ist die, die nach der Begrüßung zuende ist", aber er verwendete mit einer kurzen Rückbesinnung auf das sehr erfolgreiche Jahr 2010 nicht eine Minute mehr als nötig. Schließlich musste er auch noch den Weihnachtsmann vertreten. Er las eine lustig-nachdenkliche Adventsgeschichte vor und danach erhielten alle Kinder und Jugendlichen eine bunte Weihnachtstüte. Lena und Regina bedankten sich für alle, indem sie gemeinsam - und sehr schön - ein Weihnachtslied vorsangen.

Doch auch Horst selbst hatte noch ein paar Geschenke im Gepäck. Wie in jedem Jahr sollten die drei Kinder bzw. Jugendlichen, die das Jahr über am fleißigsten an den Veranstaltungen der Gruppe teilgenommen hatten, zur Belohnung ein Geschenk bekommen, das mit einer Urkunde verbunden war.

Und das waren die Sieger:

1. Lena-Marie Hagen hatte sagenhafte 100% erreicht;
2. Sebastian Müller erreichte 98% und
3. Elisa Parvilow war genau wie
3. Regina Schlink bei 95% aller Veranstaltungen dabei.

Das sind fast unglaubliche Werte, die zeigen, wie sehr diese vier sich mit der Gruppe und dem Tanzen identifizieren. Das hatte wirklich eine Belohnung verdient. Und die überreichte Horst den fleißigen Tänzerinnen und dem Tänzer in Form eines schönen Fotobuches, in dem die Höhepunkte des Jahres 2010 in vielen Bildern dargestellt werden.

Wer so richtig tanzt, schwitzt natürlich auch. Deshalb tragen Square Dancer häufig ein kleines Handtuch am Gürtel, mit dem sie sich zwischendurch "trocken legen". Seit der Weihnachtsfeier besitzen alle Square Dancer im TSC - auch die Damen - ein solches, in das das Logo der Gruppe eingestickt ist. Detlef hat mit seiner "Sehnder Stickbude" Sonderschichten eingelegt und gestickt, bis die Nadeln glühten. Herzlichen Dank dafür!

Schließlich war noch Zeit für eine gemeinsame Tanzrunde, und schon war die Zeit für die Kinder um. Frohes Fest den einen und einen guten Rutsch und 'Tschüs bis Sonntag' den anderen, die sich für die Fahrt mit dem Zug zum Weihnachtsmarkt in Braunschweig angemeldet hatten.

Tanzend beendeten die Square Dancers die schöne Veranstaltung. In der Abschlussrunde, in die auch der Gast aus dem Vorstand, Kassenwart Bernd, einbezogen werden konnte, wurde das Tanzjahr 2010 verabschiedet. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich am kommenden Sonntag auf dem Bahnhof wieder treffen, wenn es Heißt: "Auf zum Weihnachtsmarkt in Braunschweig"!

Horst Buresch

Drei Star Dreamers "On Tour"

20. und 21.11.2010

Drei unternehmungslustige Mädchen der Star Dreamers - Lena, Lisa und Regina - machten sich auf den Weg, um als Gasttänzerinnen der Dancing Wheels aus Hannover eine besondere Veranstaltung mitzumachen. Mit Jan fuhren sie nach Garbsen. Dort stiegen alle um in das Auto von Horst und gemeinsam ging es dann nach Rotenburg an der Wümme. Dort gibt es die Rotenburger Werke, eine Behinderteneinrichtung der Inneren Mission.

Zweimal im Jahr finden sich die Dancing Wheels hier ein, um mit den Bewohnern einen fröhlichen Tanz- und Spieltag zu veranstalten. Die Dancing Wheels machen das schon seit ungefähr 20 Jahren, aber unsere drei Tanzmäuse aus Lehrte waren zum ersten Mal dabei.

Rund 30 Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer und die gleiche Anzahl an Fußgängern waren in die große Sporthalle gekommen. Da die meisten Rollis mehrfach behindert besetzt waren, mussten genügend Leute dabei sein, die als "Schieber" einsetzbar waren.

Horst hatte mit den Kindern vorher ausführlich über körperlich und geistig behinderte Menschen gesprochen, aber wenn man dann einer großen Gruppe solcher Menschen zum ersten Mal gegenübersteht, braucht es doch einer kleinen Zeit der Gewöhnung. Mit Bravour meisterten unsere Kids die Situation und schon nach wenigen Augenblicken waren sie bereit: "Was können wir jetzt machen?" Und schon waren sie mitten drin.

Ca. 1 Stunde wurde unter der erfahrenen Leitung von Horst mit allen fröhlich getanzt. Zur Halbzeit wurde eine Getränkepause für die Bewohner eingelegt und danach kam die Square-Dance-Vorführung. Als unsere Kids mit den Dancing Wheels einmarschierten, wurde einmal mehr deutlich, welch ungeheure Integrationskraft dieser Tanzart innewohnt. Junge und Alte von 9 bis 75 Jahren, Rollstuhlfahrer und Nichtbehinderte demonstrierten ihre Tanzform mit viel Schwung - und mit Stolz. Und unsere Mädchen, die noch nie mit Rollstuhlfahrern getanzt hatten, fügten sich mit viel Geschick nahtlos ein.

Die 2. Stunde stand unter dem Zeichen des Spielens. Mit bunten Schwungtüchern und großen und kleinen Luftballons brachte Horst farbenprächtiges Leben in die Halle und ehe man es sich versah, war die Zeit um. Bei Kaffee und Keksen setzten sich die Dancing Wheels/Star Dreamers zu einem Auswertungsgespräch zusammen. Dann fuhren alle zu einem chinesischen Restaurant.

Hier gab es ein riesiges, sehr vielfältiges und leckeres Buffet und unsere drei "Weltenbummler" konnten ihre Erfahrungen im Umgang mit den Chopsticks, den Essstäbchen, die sie während der letzten Gruppenfreizeiten gesammelt hatten, erfolgreich umsetzen.

Es war schon spät, als sie wieder zuhause, das heißt diesmal wieder Garbsen, ankamen. Da blieb nicht mehr viel Zeit. Also schnell unter die Dusche und ab ins Bett. Na ja, ein halbes Stündchen am Kamin war schon noch drin - und ein wenig Zeit für eine Geschichte vor dem Einschlafen. Einschlafen? Na ja ?!

Am nächsten Morgen ging’s früh wieder raus. Frühstück im Schlafanzug (echt gemütlich), dann schnell anziehen und schon waren sie wieder auf der Piste. Es ging nach Hameln/Tündern. Dort wartete ein Square-Dance-Trainigstag mit der Kinder-Class der Sportjugend auf die "Graduierten Angels" aus Lehrte.

Von 11.00 - 15.00 Uhr wurde getanzt, und zwar hoch konzentriert und mit nur kleinen Pausen! Gar nicht einfach nach der "kurzen" Nacht. Zwischendurch gab es ein leckeres Mittagessen nach Art der Sportjugend: Salate und Würstchen, von Mamas und Helferinnen bereitet.

Pünktlich um 16.30 Uhr lieferte Horst unsere drei Tanzmäuse wieder in Lehrte ab. Sie hatten zwei Tage mit interessanten Erlebnissen hinter sich und in Rotenburg eine und in Tündern zwei neue Freundinnen gewonnen.

Und: Hoaast, dürfen wir nächstes Mal wieder mit nach Rothenburg?

Horst Buresch

Graduierung bei den Star Dreamers

04.11.2010

Nach rund 1 ½ Jahren fleißigen Lernens und Übens hatten sie ihr Ziel erreicht, die Graduierung, die Abschlussprüfung am Ende des Mainstream-Programmes mit seinen 68 verschiedenen Tanzfiguren. Sechs Tänzerinnen und Tänzer der Square Dance - Kinder im TSC haben eisern durchgehalten und kamen an diesem Donnerstag bangen Herzens zum Tanzen. Würden sie es schaffen, hatte sich die Mühe gelohnt?

Um es vorweg zu nehmen, es hatte sich gelohnt! Mit Hilfe der Railway Runners als Angels bewältigten sie alle Prüfungsaufgaben mit Bravour. Am Ende des Prüfungsteils mussten sich die Kids in einen Nebenraum zurückziehen, während die Prüfungs-Jury ihre Beratung absolvierte.

Dann wurden die erwartungsvollen Absolventen von ihrem Caller durch eine Lichterallee hereingeführt - ein tief bewegender Moment. Sorgenvolle Augen lagen auf den Mitgliedern der Jury. Als die nach einer kurzen Zusammenfassung verkündete, dass alle bestanden hatten, löste sich alle Spannung unter großem Applaus der Railway Runners und der Gäste in einem fröhlichen Wirbel auf.

Mit Stolz nahmen die frisch gebackenen Mainstream-Tänzerinnen und Tänzer ihre Urkunde und das Badge, das der TSC gestiftet hatte, entgegen. Und herzlich waren die Umarmungen, mit denen dem Caller gedankt wurde.

Stolz konnten sie wirklich sein, denn sie hatten eine enorme Leistung vollbracht. Wenn man sich das Mainstreamprogramm genauer anschaut, kann man nämlich feststellen, dass es nicht nur aus den genannten 68 Tanzfiguren besteht, sondern dass es noch eine ganze Reihe von Variationen gibt und wenn man die auch noch hinzuzählt, kommt man auf die beeindruckende Zahl von 97 Tanzfiguren. Die alle können unsere Kids nun ganz spontan nach Ansage ausführen. Klar, hier und dort bedarf es noch ein klein wenig der Automatisierung, aber alle wissen, was sie zu den Calls zu tun haben.

"Hut ab, dass ist eine beeindruckende Leistung!" kommentierte dann auch der Vereinsvorsitzende, der als Gast teilnahm. Aber das ist ja noch längst nicht alles, was die Mädchen und Jungen in den 1 ½ Jahren gelernt haben. Als Ausgleich zum Square Dance haben sie sich auch noch eine ganze Reihe verschiedener Tänze aus dem Bereich der internationalen Folklore erarbeitet. Das schafft nicht jeder und die Zahl der Kinder, die deshalb im Laufe der Zeit wieder ausgeschieden sind beweist nur noch deutlicher, was unsere frisch Graduierten geleistet haben.

Nachdem die neuen Badges angesteckt waren, gab es ein erstes gemeinsames Tanzen mit den Erwachsenen, bei dem die Kinder diesmal als vollwertige "Mainstreamer" mittanzten, sozusagen auf Augenhöhe, wenn man die Differenz der Körpergröße einmal außer Acht lassen möchte.

Und dann spendierten die Erwachsenen ihrem Tanznachwuchs zur Belohnung ein richtig kleines Fest mit einem leckeren kalten Buffet und besonders viel Spaß beim Tanzen. Die teilnehmenden Eltern waren beeindruckt und führten am Ende - ebenfalls voller Stolz - ihre Kinder nach Hause.

Horst Buresch

Teambesprechung am Donnerstag

04.11.2010

Es wird der Ablauf der heutigen Graduation der Star Dreamers besprochen

Bekanntgabe aus dem Vorstand:

Vereinsjugendtag 2011: 20.02.2011
Mitgliederversammlung 2011: 27.03.2011

Herbstferienfreizeit in Garbsen

21. - 24.10.2010

Es war ja nicht die erste Ferienfreizeit, aber es gab neben all dem Vertrauten auch wieder viel Neues. Zentrales Thema dessen war die Selbstversorgung und die gesamte Finanzmittelverwaltung durch die Kinder. Das hört sich wohl gewaltig an, zauberte bei den Kindern aber viel Engagement hervor und machte viel Spaß.

Schon im Vorfeld der Fahrt war der Speisenplan für das Mittagessen gemeinsam festgelegt worden. Aber nur für das erste Essen war eingekauft worden, da die Ankunft in Garbsen in der Mittagszeit lag. Nach diesem ersten Essen - es war traditionell (selbstverständlich!) Spagetti /Bolognese - wurden die Einkäufe geplant und anschließend im Supermarkt selbst getätigt.

Dazu musste man natürlich wissen, wie viel Geld zu Verfügung steht. Dieser Betrag (und wie er zustande gekommen war) war den Kindern bekannt. Alle Einkäufe wurden in eine Liste eingetragen und es wurde sofort die sich jeweils neu ergebende Restsumme ausgerechnet. So hatten die Kinder die volle Kontrolle und konnten nach eigenem Gutdünken (und gemeinsamem Beschluss) wirtschaften. Das hat viel Spaß gemacht.

Spaß gemacht hat auch das Zubereiten der Mahlzeiten. War es bisher so, dass diese Aufgabe hauptsächlich von den Betreuern erledigt wurde und der Küchendienst der Kinder dabei half, war es nun genau umgedreht. Mit durchschnittlich 10 Jahren war ein Alter erreicht, in dem die Kinder in der Lage waren, die erforderliche Verantwortung aufzubringen.

Und es hat richtig Spaß gemacht. Unter der Anleitung des Freizeitleiters Horst Buresch wurden wirklich alle Aufgaben - vom Kartoffelbrei bis zum chinesischen Essen mit Stäbchen - von den Kindern erledigt - und das mit Enthusiasmus! Da waren der Abwasch und das Beschicken der Spülmaschine nach den Mahlzeiten geradezu Kleinigkeiten.

In Programm standen wieder der Besuch eines großen Spielplatzes mit einer langen und rasanten Doppelseilbahn, die Eroberung eines sehr großen Seil-Klettergerüstes und die Wanderung zum Hexenturm.

Auch das Bastel nahm wieder seinen Raum ein. Diesmal wurden Wandbilder aus den Anfangsbuchstaben der Kinder hergestellt, die mit Fotos aus den vorhergegangenen Freizeiten hinterlegt wurden. Ein wunderschönes Erinnerungsstück und Mitbringsel für die Eltern.

Tagesabschluss war immer nach dem Duschen das allabendliche "Lagerfeuer". Während das Kaminfeuer prasselte und wohlige Wärme ausstrahlte, wurden Rate-, Reaktions- oder gesellige Spiele gemacht und es wurde - natürlich - auch genascht.

Lag man nach langem Tag dann endlich in den Schlafsäcken, wurde noch eine (Spuk)Geschichte vorgelesen, während der die einen oder anderen Augen zufielen, bevor die Geschichte zu Ende war.

Ein ganz besonderes Ereignis war der Besuch des Square Dance Clubs Cloverleaf am Freitagabend in Hannover. Dass unsere Star Dreamers so gut mittanzen konnte, bewirkte große Bewunderung bei den Gastgebern. Die meisten hatten noch nie so junge Tänzerinnen und Tänzer erlebt, die so gut tanzen konnten. Und der Applaus machte unsere Kids sehr stolz.

Horst Buresch

Teambesprechung am Donnerstag

07.10.2010

Punkt 1: Die Herbstfreizeit - Bis auf ein Mädchen nehmen alle Kinder teil. Jugendliche sind diesmal nicht dabei. Es wird ein Plan für die Mittagessen aufgestellt. Für das erste Mittagessen kauft Horst vorher ein. Alles andere kauft die Gruppe selbst ein. Dabei muss genau auf das zur Verfügung stehende Geld geachtet werden.

Punkt 2: Fortbildungslehrgang der Sportjugend Niedersachsen v. 29. - 31.10.2010 in Bardowick. Horst verteilt die Ausschreibung und erläutert noch einmal den Ablauf. Die Star Dreamers, die mitfahren, werden als Angels in der Kinder-Class der Sportjugend tanzen. Wer sich anmeldet, kann bei Horst mitfahren.

Punkt 3: Square-Dance-Training für Kinder-Class der Sportjugend. Dieses Training findet nun endgültig am Sonntag, dem 21.11.2010 - wahrscheinlich in Hameln - statt.

Familienfreizeit 2011

Für die geplante Familienfreizeit vom 26. - 28. August 2011 in Clausthal-Zellerfeld liegen bereits jetzt 18 Anmeldungen vor. 30 Plätze stehen uns nur zur Verfügung! Da sollten sich alle, die ernsthaftes Interesse haben, sehr sputen.

Angedacht: Wochenend-Zeltlager

Die vor einigen Jahren schon einmal entstandene Idee, ein gemeinsames Wochenend-Zeltlager mit Railway Runners und Star Dreamers zu machen - mit Wanderungen und romantischen Liedern am Lagerfeuer - ist wieder aufgelebt. Man könnte das bestimmt gut in Wennigsen machen.

Horst Buresch

Teambesprechung am Donnerstag

30.09.2010

Punkt 1: Die Star Dreamers sollen die Möglichkeit erhalten, an den Square-Dance-Wochenenden der Sportjugend Niedersachsen teilzunehmen. Das nächste dieser Wochenenden findet vom 29. - 31.10.2010 in Bardowick bei Lüneburg statt. Ausnahmsweise beginnt es schon am Freitag mit einem Spielabend (Sonst immer am Samstagnachmittag). Am Samstag wird vormittags eine Stadtbesichtigung in Lüneburg angeboten.

Die teilnehmenden Star Dreamers würden in der Kinderclass der Sportjugend, die in diesem Jahr von Horst geleitet wird, mittanzen. Die meisten Kinder haben schon mit ihren Eltern gesprochen und werden wohl mitfahren dürfen. Kosten entstehen nicht.

Punkt 2: Am 20. oder 21. November wird ein Trainingstag für einen Teil der Sportjugend-Kinderclass durchgeführt. Die Star Dreamers werden gebeten, als Angels daran teilzunehmen. Die Veranstaltung findet entweder in Hameln oder in Garbsen statt. Das kann im Moment aus Termingründen noch nicht geklärt werden. Wenn Garbsen den Zuschlag bekommt, besteht die Möglichkeit der Übernachtung. Alle Star Dreamers sollen mit ihren Eltern klären, ob sie mitmachen dürfen.

Punkt 3: Das große Ereignis ist gekommen: In Absprache mit den Railway Runners ist der Termin der Graduierung für die Star Dreamers festgelegt worden. Sie wird in feierlicher Form am Donnerstag, dem 04. November 2010 in unserer Schule durchgeführt. Interessierte Eltern können nach der "Prüfung" daran teilnehmen.

Horst Buresch

Teambesprechung am Donnerstag

23.09.2010

Punkt 1: In einer kurzen Nachbesprechung der Familienfreizeit in Clausthal-Zellerfeld zeigt sich, dass alle Kinder und Jugendlichen sehr zufrieden bis begeistert gewesen sind. Alle wollen beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei sein.

Punkt 2: Am letzten Montag ist Weltkindertag gewesen. Gruppensprecherin Lena hat mit ihrem Vater an der entsprechenden Großveranstaltung in Hannover teilgenommen. Es wurde besprochen, welche Bedeutung dieser Tag hat, welches die grundlegenden Kinderrechte sind und welche massiven Verletzungen der Kinderrechte noch immer weltweit bestehen. Das ist den Kindern, die an der Teambesprechung teilgenommen haben, überhaupt nicht bewusst gewesen und sie haben sich sehr betroffen gezeigt.

Horst Buresch

3. Familienfreizeit in Clausthal-Zellerfeld

17. - 19.09.2010

Die Wochenendschwierigkeiten auf den Autobahnen hatten wir überwunden und waren wieder in Clausthal- Zellerfeld angekommen. Nun schon zum 3. Mal sind die Square Dancer - Kinder und Erwachsene - angereist und fanden wieder eine sehr freundliche Aufnahme in der Bildungsstätte der Sportjugend Niedersachsen. Auch in diesem Jahr wurden wir durch Paare der Abteilung Gesellschaftstanz unterstützt, angeführt von unserem Vereinsvorsitzenden. Ganz besonders schön war, dass diesmal unsere "Lütten", die jüngsten unserer Star Dreamers, dabei waren. Und die haben sich pudelwohl gefühlt. Auch ein Papa war dabei. Im nächsten Jahr will Mama mitkommen, weil immer einer von beiden zuhause bleiben muss. Es wäre toll, wenn in Zukunft auch andere Mütter oder/und Väter mitfahren würden.

Am Freitag nach dem Abendessen stand Square Dance mit Einlagen auf dem Programm. Dazu waren auch Gäste von den Square Dance Clubs "Harzer Country Dancer" aus Clausthal und von den "Golden Eagles" aus Goslar gekommen. Auch sie hatten Kinder und Jugendliche mitgebracht. Es wurde ein schöner und harmonischer Tanzabend, der durch Einlagen für die "Nicht-Square-Dancer" ergänzt wurde. Mit Kreistänzen, Mixern und Contra Dance konnten alle - vom (eigentlich) nichttanzenden Papa bis zu den gesellschaftstanzenden Paaren eingebunden werden. Es hat allen riesigen Spaß gemacht.

Am Samstag wurde erstmals ein Ganztagesausflug gemacht. Nach dem Frühstück, während dessen sich jeder ein ordentliches Lunchpaket gemacht hatte, fuhren wir nach Goslar. Die Führung durch die Kaiserpfalz war sehr interessant - zumindest für die Erwachsenen. Für die Kinder wurde es erst so richtig spannend, als es durch eine enge Gewölbetreppe hinab in die Ulrichskapelle ging. Die ist mal als Gefängnis benutzt worden, und noch heute kann man die Reste der Ketten sehen, mit denen die Gefangenen an Boden und Wände gefesselt worden waren. Gruselig!

11.15 Uhr war Schichtbeginn im Bergwerk Rammelsberg. Für uns! Das bedeutete, dass wir mit Grubenhelm ausgestattet in der Waschkaue, wo die Bergleute ihre Kleidung an Ketten unter die hohe Decke zogen, von unserem Bergwerksführer mit einem fröhlichen "Glückauf" in Empfang genommen wurden. Schon bald quetschen wir uns in die äußerst enge Grubenbahn und wurden mit großem Getöse in den Berg gefahren - 500 Meter tief. Dann begann eine sehr informative Tour durch das Bergwerk - mit 600 Meter Felsen über den Köpfen. Und man musste nicht nur zuhören. Sebastian durfte sich als Sprengloch-Bohrmeister betätigen und Romy startete mit einer Handkurbel die Sprengung.

Wieder ans Tageslicht zurückgekehrt plünderten wir unsere Lunchpakete und stillten am Waldesrand unsere knurrenden Mägen. Dann ging‘s noch einmal zurück in das Museum.

Die nächste Station war das 1254 erbaute Hospiz "Großes Heiliges Kreuz", zwischen Kaiserpfalz und Marktplatz gelegen. In acht kleinen Stübchen boten Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse an und dann gab es noch einen Laden für Holzhandwerk und Schnick-Schnack und ein großes Glasstudio.

Am Spaßigsten war es, wenn man sich auf dem Hof zwei etwas merkwürdigen Herren auf den Schoß setzte.

Zum Schluss des umfangreichen Programms dieses Ausfluges gab es noch einen Bummel über den historischen Markt mit dem Brunnen und dem goldenen Adler, der schon mehrfach geklaut worden ist. Und natürlich durfte die Einkehr in eine Eisdiele nicht fehlen.

Abends wurde in der Sporthalle auf "Deubel komm raus" gespielt. Alle waren mit Eifer und Geschick dabei und Horst hatte eine dritte Variante der "Reise nach Jerusalem" in Petto. Dabei konnte man sogar einen kleinen Männer-Striptease erleben.

Am Sonntag wurde wieder getanzt. Zuerst langsamer Walzer und Foxtrott (ganz schön schwierig für unsere einseitigen Square-Dance-Beine) und dann noch ein paar Gemeinschaftstänze für alle.

Ein wirklich unbeschwertes Wochenende mit guter Unterkunft, hervorragendem Essen und einem tollen Programm ging mit einem Besuch des absolut einmaligen Cafés "Stilbruch" - im Kunsthandwerkerhof von Clausthal-Zellerfeld gelegen - zu Ende.

Der letzte Abschluss für die Kinder meines Fahrzeuges war auf dem Rückweg ein Stopp bei Bad Grund. Ich verführte sie zu einem Aufstieg auf den Hübichenstein, von wo aus man einen herrlichen Blick auf den im Tale liegenden Ort Bad Grund hat. Sie waren begeistert.

Der Sage nach wohnt der Zwergenkönig "Hübich" - der in vergangenen Zeiten silberne Tannenzapfen an die Armen verschenkt hat - tief unter dem Hübichenstein. Doch es ist noch niemandem gelungen, durch die enge Felsspalte, die zu seinem Felsenschloß führt, bis ins Innerste seines Reiches vorzudringen...

Horst Buresch

Teambesprechung am Donnerstag

16.09.2010

Punkt 1: Nachdem alle Kinder mit ihren Eltern darüber gesprocchen haben, soll wieder eine Herbstfreizeit in Garbsen stattfinden. Der Termin wird festgelegt: 21. - 24.10.2010. Das ist das letzte Wochenende der Herbstferien. Es wird außerdem festgelegt, dass die Abfahrt um 11.00 Uhr und die Rückkehr um 16.00 Uhr sein soll. Horst wird die Ausschreibung machen.

Punkt 2: Es könnte sein, dass einige eventuell eine Fahrt nicht mitmachen dürfen, weil die Leistung in der Schule gerade hakt. Deshalb wird verabredet, dass zusammen mit Horst Übungsstunden für Arbeiten durchgeführt werden sollen. Schließlich ist der ja mal Lehrer gewesen. Es ist bloß noch nicht klar, wo das gemacht werden könnte.

Zum Abschluss der Besprechung werden noch einige Fragen zu der am nächsten Tag beginnenden Familienfreizeit in Claausthal-Zellerfeld besprochen.

Horst Buresch

Informationen am Donnerstag

09.09.2010

Die erste Teambesprechung mit der neu gewählten Kindersprecherin konnte heute nicht wie geplant vor dem Tanzen stattfinden. Deshalb wurde sie während des Tanzens unter Beteiligung der gesamten Gruppe nachgeholt. Dabei wurde beschlossen, dass während der Herbstferien wieder eine mehrtägige Freizeit in Garbsen durchgeführt werden soll. Alle Kinder klären zuhause, wann ihnen wie lange die Teilnahme möglich ist. Am nächsten Donnerstag wird dann der genaue Termin und die Dauer festgelegt.

Bericht aus dem Vorstand

Horst berichtet von der Vorstandssitzung vom Montag, dass der Fahrtkostenzuschuss für Freizeiten auf die aktiv beteiligten Betreuer/innen ausgeweitet wurde. Außerdem hat sich eine neue Abteilung im TSC ergeben. Durch den Anschluss einer kompletten, schon bestehenden Gruppe zählt der TSC jetzt auch den LINE DANCE zu seinen Tanzsportarten.

Horst Buresch

Auftritte bei den Grillmeisterschaften

Sehnde, 04.09.2010

Zum zweiten Mal hatten Railway Runners und Star Dreamers den Auftrag, mit Square-Dance-Auftritten am Programm der jährlichen Grillmeisterschaften in Sehnde teilzunehmen. Die Kinder starteten um 11.00 Uhr in Lehrte und waren so frühzeitig vor dem ersten Auftritt vor Ort, dass sie noch genügend Zeit hatten, sich mit dem Gelände vertraut zu machen und ein leckeres Eis zu naschen.

Während Horst unsere Tanzanlage gleich neben der Country Band "Derringer" aufgebaute, zogen sich unsere Mädchen in einem Raum um, den uns ein Geschäft am Markt zur Verfügung stellte. Vielen Dank dafür!

Um 12.00 Uhr traten wir auf dem schwierigen Pflaster zum ersten Auftritt an. Die Sonne schien aus allen Knopflöchern, alle Tische waren mit teils aufmerksamen Publikum besetzt und wir waren fit für die Welt - ideale Bedingungen.

So gelang auch alles ganz prima und wir fanden sogar eine ganze Reihe von Menschen - große und kleine - die bei der Mitmachaktion dabei sein wollten.

Bald nach dem Auftritt zog eine schwarze Wolkenwand auf und schon stürzten Wassermassen vom Himmel. Nur mit Mühe konnte unsere wertvolle Anlage mit Hilfe von Mülltüten und Regenschirmen vor dem Tod durch Ertrinken bewahrt werden. Reaktionsschnell eilte Detlef nach Hause und beschaffte uns eine "Motorradvollgarage" in Form eines Plastiküberzuges, mit deren Hilfe die Musikanlage gut geschützt werden konnte. Die Lautsprecher hatten eigene Überzüge. Damit sie schnell genug über die Gehäuse gestülpt werden konnten, sprangen hilfsbereit ein paar Köche der "Dorff Küche" ein, die ihren Stand gleich neben uns hatten. Auch ihnen vielen Dank dafür!

Würden wir unseren zweiten Auftritt um 14.30 Uhr absolvieren können? Sicher doch. Die Sonne war nämlich stärker, verdrängte das schwarze Gewölk und bewirkte schon bald wieder blauen Himmel. Leider dauerte dieser paradiesische Zustand nur genau bis zu unserem Auftritt. Dann strömte die nächste Himmelswelle herab. Nicht lange zwar, aber von unserer Auftrittszeit blieb nur noch die Hälfte. Deshalb verzichteten wir diesmal auf die übliche Mitmachaktion. Statt dessen "gewann" Horst die Leadsängerin der Country Band. Mit Hilfe eines vorbereiteten Zettels mit Square-Dance-Figuren callte sie für uns und es hat ihr ganz offensichtlich Spaß gemacht. Und uns auch!

Dann musste blitzartig abgebaut und eingeladen werden und schon war Horst entschwunden. Er musste sich sehr beeilen, denn er hatte noch einen Auftritt mit den "Dancing Wheels" in Hannover vor sich.

Horst Buresch

Neuwahl bei den Star Dreamers

02.09.2010

Durch Ausscheiden des bisherigen Gruppensprechers ist eine Neuwahl erforderlich geworden. Nachdem die Aufgaben und Möglichkeiten dieses Amtes noch einmal besprochen worden sind, ging es in die Wahl. Vier Mädchen waren bereit, sich als Gruppensprecherin wählen zu lassen. Natürlich wurde geheim gewählt. Im zweiten Wahlgang wurde dann ein Ergebnis erzielt und Trainer Horst Buresch konnte Lena-Marie Hagen zu dem neuen Amt gratulieren.

Nach der Wahl wurde der neue Termin für die Teambesprechungen festgelegt. Da die Tanzzeit verschoben worden war, geht es nicht mehr im Anschluss an das Tanzen. So beschloss man, sich jetzt jeden Donnerstag eine halbe Stunde vor dem Tanzen zur Besprechung zu treffen. Alle Gruppenmitglieder können natürlich als nicht stimmberechtig an den Sitzungen teilnehmen. Bisher haben viele Star Dreamers von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Hauptthema der nächsten Besprechung wird sein, ob in den Herbstferien wieder eine Freizeit durchgeführt werden soll.

Noch ein Highlight an diesem Tag

Es gab an diesem Abend noch eine ganz wichtige Besonderheit: Die Star Dreamers haben mit der letzten Figur das komplette Mainstream-Programm abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Sie können nun nach einer gewissen Trainingszeit graduiert werden, d.h. die Abschlussprüfung machen. Ist die erfolgreich - und daran hat Trainer Horst gar keinen Zweifel - sind die Kinder berechtigt, weltweit an Square-Dance-Veranstaltungen teilzunehmen.

Damit die Star Dreamers bis zur Prüfung noch möglichst viel Erfahrungen sammeln können, sollen sie die Möglichkeit erhalten, an den Square-Dance-Lehrgängen der Sportjugend Niedersachsen teilzunehmen. Die finden alle zwei Monate über ein Wochenende irgendwo in Niedersachsen statt, das nächste Mal in Bardowick bei Lüneburg. Die Teilnahme ist für die Kinder kostenlos

Horst Buresch

Wir tragen unsere Kids auf Händen

26.08.2010

Nach den Sommerferien konnten die Star Dreamers nicht wieder vollständig antreten. Durch die Umschulung in Ganztagsschulen waren nicht mehr alle Kinder in der Lage, am Training teilzunehmen und eine wirklich gute Tänzerin ist leider abtrünnig geworden und zum Tae-Kwon-Do abgewandert. So steht bedauerlicherweise kein vollständiger Kinder-Square mehr zur Verfügung.

Ist dadurch die Graduierung gefährdet? Schließlich fehlt den Kindern nur noch die letzte Figur des Mainstreamprogrammes. Auf gar keinen Fall! Die Erwachsenen - die Railway Runners - sind sofort bereit, die Lütten zu unterstützen. "Wir tragen unsere Kids auf Händen"! Und wer donnerstags schon so zeitig kommen kann, eilt zur Hilfe. Das erleichtert den Weg zur Graduierung enorm.

Horst Buresch

Zeltlager Wennigsen 2010

29.07. - 02.08.2010

Aufgeregtes Durcheinander bei der Abfahrt in das Zeltlager Wennigsen. Die Lagerausrüstung war zwar schon verladen, aber das Gepäck musste noch verstaut werden und bevor es losging, mussten noch ein oder zweimal die Eltern ordentlich geknuddelt werden. Aber dann waren wir unterwegs.

Bei schönstem Wetter kamen wir an und nahmen unseren alten Platz im Wald wieder ein. Alle packten kräftig mit an, um Gepäck und Ausrüstung auszuladen. Auch beim Zeltaufbau halfen alle fleißig, und wenn mal jemand zu klein war, dienten die Schultern der beiden großen als "Montageplatform". Sehr willkommen war die tatkräftige Hilfe von Reginas Papa, der nicht nur Kinder transportiert hat, sondern auch gleich noch beim Zeltaufbau kräftig zupackte. Herzlichen Dank.

Nachdem der Zeltaufbau erledigt war, gab es erst einmal etwas zu essen. Dann ging es frisch gestärkt daran, die Schlafabteile einzurichten. Kaum hatten wir das große Moskitonetz angebracht, fing es das erste Mal an zu regnen. Leider und zum Glück. Denn dadurch erkannten wir, dass das Zeltdach undicht war. Damit hatten wir nicht gerechnet, aber wir änderten die Konstruktion der "Schlafzimmer" und es gelang uns, alles so wasserdicht zu bekommen, dass erst in der letzten Nacht Regen eindrang. Wir rückten einfach etwas zusammen und konnten so auch die letzte Nacht friedlich schlafen.

Aber das ist vorgegriffen. Berichten wir doch erst von den Erlebnissen im Lager.

Das Programm war sehr vielfältig. Der Regen, der hin und wieder fiel, schadete uns nur wenig. Aber leider verhinderte er unser Lagerfeuer.

Gleich am ersten Abend wurde gegrillt. Unsere beiden Grillmeister Sebastian und Fabian haben ihre Aufgabe super bewältigt und am Ende noch für viel Glut gesorgt. So konnten wir als Nachtisch an langen Schaschlikstäbchen noch leckere Marshmellows grillen.

Immer, wenn gerade nichts Wichtiges los war, zog es die Kinder zu den Spielgeräten, die jenseits des Sanitärhauses aufgestellt waren. Der heißeste Magnet war die "Nestschaukel", von der die Kinder gar nicht genug bekommen konnten.

Eine Wanderung zu den Wasserrädern gehörte auch zum Programm. Es galt herauszufinden, was neu installiert war und natürlich lockte auch der wippende Dino.

Viel Spaß hat die lustige Lagerolympiade gemacht. Obwohl man nicht gegen die anderen Kinder angetreten ist, sondern im Grunde gegen sich selbst, haben alle ihr Bestes gegeben und tolle Leistungen erzielt. Ob Wasserschaufeln, Rückwärts- Schnelllauf oder Wikingerwerfen, alle bemühten sich um das bestmögliche Ergebnis.

Ganz super war der Besuch der wennigser Natur-Badelandschaft. Ein wunderschönes Gelände, Badeteiche mit Kiesstränden (ein bisschen Aua für die nackten Füße), hölzerne Stege und eine schwimmende Insel, ein Sprungfelsen mit unterschiedlich hohen Absprungmöglichkeiten und Wasserstrahlen, die aus den im Nichtschwimmer bereich liegenden Felsen hochspritzten, es war einfach herrlich. Herrlich auch die Sandgrube, in die man Wasser pumpen konnte, um dann im Sandschlamm Wasser gräben zu ziehen oder Staudämme zu bauen. Da waren sich auch unsere Großen nicht zu groß dafür.

Ein Höhepunkt war der Schnupperkurs für "Erste Hilfe". Der Rettungssanitäter, der den Kurs durchführte, hatte einen ganzen Sack voller Verbandmaterialien mitgebracht. Und nachdem wir gelernt hatten, die 5 W-Fragen zu beantworten, lernten wir auch, Verbände anzulegen. Gegenseitig bandagierte man sich Arme und Beine, und legte mehr oder weniger kunstvoll Kopfverbände an. Es war hoch interessant - und hat viel Spaß gemacht.

Unbedingt erwähnt werden muss unsere fatasievolle Spieleerfindung. "Das Leben der Wikinger"! Gemeinsam haben wir ein großes Spielfeld auf Papier gezeichnet. Durch würfeln hüpfte man von Feld zu Feld mit dem Ziel, als erster das Schloss in der Mitte zu erreichen. Natürlich wurden viele Ereignisfelder eingebaut. Sonst wäre es ja schnell langweilig.Alle damit verbundenen Aktivitäten wurden mit Ereignissen aus dem Wikingerleben verbunden. Diese Ereignisse zu erfinden, kannte die Fantasie der Kinder keine Grenzen. Bei Taschenlampenschein wurde bis tief in den Abend hinein gespielt.

Am letzten Tag gab es besonders viel Arbeit. Das ganze Lager musste abgebaut und verladen werden. Eine Riesenhilfe waren Mama und Papa Martin. Ohne sie hätten wir schon nach dem Frühstück damit beginnen müssen. Dennoch gelang es uns nicht, pünktlich zu sein. Mit über einer Stunde Verspätung traten wir den Rückweg an. Da müssen wir wohl, falls im nächsten wieder ein Zeltlager stattfinden sollte, noch einiges ändern.

Bevor wir abfuhren, setzte noch einmal das große Verbinden ein. Zuhause wollten die Kinder ihren Eltern unbedingt sofort zeigen, was sie gelernt hatten. Um so richtig beeindruckend zu wirken, wollten sie bei Ankunft in Lehrte jammernd aus den Autos steigen. Aber dann einigten wir uns darauf, trotz der Verbände fröhlich aus dem Auto zu hüpfen. Schließlich sollte doch niemand vor Schreck einen Herzinfarkt bekommen.

Das Zeltlager Wennigsen 2010 war ein riesen Erfolg. Trotz Regen und trotz Wespenstichen würden sich alle gerne wieder anmelden, wenn es im nächsten Jahr heißt: Zeltlager Wennigsen 2011.

Horst Buresch

Grillfest 2010

17. Juni 2010

Am letzten Donnerstag vor den Sommerferien endet bei uns die Saison. Anstatt das Tanzbein zu schwingen, widmen wir uns der Geselligkeit und den Gaumenfreuden. Es wird geklönt, gespielt und gespeist.

Von 16 – 18.00 Uhr hatten die Star Dreamers das Gelände der Siedlergemeinschaft, wo wir gern gesehene Gäste sind, erobert. Zuerst wurde die „Wikingerhalle“ aufgebau, unser großes Gemeinschaftszelt. Danach war die große Spielekiste dran. Ihr Inhalt bot viele Möglichkeiten, auf der schönen Rasenfläche zu spielen – teils gemeinsam, teils mit verschiedenen Spielen gleichzeitig.

So zwitscherte der Federball blitzartig durch die Luft (und blieb auch schon mal im Schlägernetz stecken), Beachballschläger erzeugten knallende Geräusche oder Jubel zeigte an, dass beim Krocket die Kugel durch ein Tor geschlagen worden war.

Der Renner war auch diesmal wieder das „Wikinger-Spiel“. Mit großem Spaß schossen die Kinder die Wurfhölzer auf die gegnerischen Bauern. Viel Freude entstand, wenn der König umgeschossen wurde, obwohl er gar nicht getroffen werden durfte. Damit war ein Spieldurchgang für die Werfer verloren. Zum Ausgleich blieb der König aber auch gerne beharrlich stehen, wenn er eigentlich fallen sollte.

Während all dieses Spaßes bruzzelten auf dem Grill die Steaks und Würstchen. Als die zum Verzehr bereit waren, konnte kein Spiel die Kids noch binden. Die fröhliche Schar bevölkerte die Wikinger-Halle und verputzte, was auf die Teller kam. Na ja, manchmal nicht ganz. Da waren die Augen wohl größer als der Magen gewesen. Aber Alufolie lag in weiser Voraussicht bereit.

Gegen 18.00 Uhr – das Grill- und Spielfest der Kinder war zu Ende – fanden sich nach und nach die Railway Runners ein. Und Paartänzer. Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Kontakte zwischen den Abteilungen Square Dance und Paartanz stetig vertieft, und so kommt es, dass vieles gemeinsam unternommen wurde und wird.

Die Grillmannschaft hatte inzwischen gewechselt und die mitgebrachten Getränke waren eingeschenkt. Und was kann man in der Wartezeit neben gemütlichem Klönen noch machen? Richtig, spielen! Auch bei den Erwachsenen war das Wikinger-Spiel der große Favorit. Die Faszination dieses Spieles hielt die Spielerinnen und Spieler sogar dann noch gefangen, als die ersten Steaks fertig waren. Schließlich können ja sowieso nicht alle gleichzeitig ihre Teller füllen.

Nach einem schönen, geselligen und nahrhaften Abend und nachdem die Wikinger-Halle wieder abgebaut und im Auto verstaut und der Platz aufgeräumt war, verabschiedeten wir uns voneinander in die Ferien.

Horst Buresch

Teambesprechung Star Dreamers

10. Juni 2010

Teambesprechung der Star Dreamers am 10.06.2010
Teilnehmer/-innen:
Gruppensprecher - Kinder: Lucas; Jugend: Sebastian;
Betreuer: Jasmin, Horst
Gäste: Lena, Fabian

Besprechungspunkt 1: Das Grillfest

Das Grillfest beginnt um 16.00 Uhr und endet um18.00 Uhr.
Das Grillen übernimmt für uns Siggi von den Railway Runners.
Während des Grillens und nach dem Essen soll gespielt werden. Es findet kein Square Dance statt. Aber ohne Musik wollen wir die Singtänze "Bingo" und "Hoida" machen.
Es wird eine Liste der Spiele aufgestellt, die wir machen wollen.

Besprechungspunkt 2: Zeltlager Wennigsen

In der nächsten Woche soll ein Speisenplan für die Mittagessen aufgestellt werden.

Es wird noch ein Auto gesucht, das uns mit nach Wennigsen transportieren kann (29.07. - 11.00 Uhr) und eins, das uns wieder abholen kann (02.08. - 14.30 Uhr). Wir suchen jemanden, die oder der uns auf diese Weise unterstützen kann.

Besprechungspunkt 3: Team-Besprechungen

Da wir zukünftig von 17.30 - 19.00 Uhr tanzen werden, können die Teambesprechungen nicht mehr nach dem Tanzen stattfinden. Das Team verabredet, dass es nach den Sommerferien donnerstags schon 20 Minuten früher kommen will. In dieser Zeit vor dem Tanzen kann dann die Team-Besprechung durchgeführt werden.

Horst Buresch

Der Spargelbrunch

06. Juni 2010

Über 30 Personen aus dem Square Dance und dem Paartanzbereich haben sich vor dem Bürgerschützenhaus eingefunden, um gute zwei Stunden gute Speisen in guter Gemeinschaft zu genießen. Im ausverkauften Restaurant waren die weiß gedeckten Tische zu einer großen Tafel für den TSC zusammengestellt worden. Der Spargelbrunch versprach kulinarische Köstlichkeiten, um das Edelgemüse Spargel herum verlockend arrangiert.

Pünktlich um 11.00 Uhr wurde das Buffet eröffnet und obwohl sofort viele Menschen durchstarteten, entstanden kaum die gefürchteten Buffet-Schlangen. Gut organisiert! Die Angebote waren außerordentlich vielfältig und von guter Qualität. Alle kamen auf ihre Kosten, wenngleich die Kosten in diesem Jahr spürbar höher waren als zuvor. Dennoch ergab sich immer noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nachdem die Bäuche voll und die Teller und Schalen leer waren, machte sich eine wackere Schar von Square Dancers auf den Weg zu einem Spaziergang um den Hohnhorster See. Das Wetter war mit beinahe 30°C und zunächst noch wolkenlosem Himmel fast noch ideal.

Zufällig hatte das See-Café auf der anderen Seite geöffnet, obwohl noch gar nicht offiziell eröffnet. Da musste man natürlich einkehren und einige hatten sogar schon wieder Platz für ein Stück Kuchen. Die Jugendlichen mieteten sich ein Tretboot und Fabian ließ von ihm aus sein ferngesteuertes Schnellbootmodell über das Wasser flitzen.

Horst Buresch

Gäste bei den Railway Runners

03. Juni 2010

Die Railway Runners hatten Besuch: Regina vom „SJN Square Dance Club“, Claudia von den „Lippe Roses“ und Torsten von den „Hang Loose“. Es hat Spaß gemacht, mit Ihnen zu tanzen. Sie waren eine Bereicherung des Abends.
In der üblichen Gruppenbesprechung zur Halbzeit des Abends wurde beschlossen, die Paartanzgruppe des TSC zum Square-Dance-Grillfest einzuladen.
Für unseren Caller Horst gab es heute ein enthusiastisches Geburtstagsständchen. Der dicke Blumenstrauß, von unserer gruppeneigenen Floristin eigenhändig gebunden, war mit gestickten Schmuckbändern, hergestellt in unserer gruppeneigenen Stickstube, verziert.

Horst Buresch

Verschiebung der Tanzzeit

03. Juni 2010

Die Class der Star Dreamers konnte wieder einen ordentlichen Schub nach vorne machen. Die Kinder haben sehr konzentriert und diszipliniert getanzt. Eine tolle Leistung für Grundschulkinder am Ende eines Tages. Am kompletten Mainstream-Programm fehlen jetzt nur noch 7 Figuren. 61 Figuren sind also schon bewältigt.
In der Gruppenbesprechung wurde die Tanzzeit diskutiert. Nach den Sommerferien werden wir das Tanzen auf einen späteren Zeitpunkt verlegen müssen. Einige Kinder verlassen die Grundschule und kommen in eine Ganztagsschule. Für den bisherigen Tanzbeginn um 16.00 Uhr werden sie zu spät nach Hause kommen.
Die Gestaltung des Grillfestes mit verschiedenen Aktivitäten wird besprochen.

Horst Buresch

Grillfest beschlossen

27. Mai 2010

Die Railway Runners beschließen, dass anstatt des letzten Clubabends vor den Sommerferien (17. Juni) ein Grillfest gefeiert werden soll. Dazu soll auch wieder die Wikingerhalle (Großzelt) aufgebaut werden.
Grillgut wird zentral eingekauft und die Kosten werden umgelegt. Getränke und Zutaten wie Salate usw. sowie Geschirr und Besteck bringt jeder selbst mit.
Beginn: Star Dreamers: 16.00 Uhr - Railway Runners: 18.00 Uhr.

Horst Buresch

Teambesprechung Star Dreamers

20. Mai 2010

Teambesprechung der Star Dreamers am 20.05.2010
Teilnehmer/-innen:
Gruppensprecher - Kinder: Lucas; Jugend: Sebastian;
Betreuer: Horst
Gäste: Elisa, Lena, Regina

Besprechungspunkt 1: Das Tanzprogramm

Die Class läuft jetzt die 50. Woche. Vom gesamten Mainstreamprogramm fehlen nur noch 10 Figuren. Als Ziel wird angestrebt, diese Figuren bis zu den Herbstferien zu erlernen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass alle regelmäßig mitmachen und die nötige Konzentration aufbringen können. Zwischen den Herbstferien und Weihnachten kann nach einer Zeit des Trainings die Graduierung stattfinden. Sollten zu den Herbstferien noch größere Unsicherheiten bestehen, können während der Herbstfreizeit noch ein paar Trainingsstunden eingebaut werden.

Besprechungspunkt 2: Zeltlager Wennigsen

Da das Zeltlager diesmal 5 Tage dauert, sollen mehr als ein Lagerfeuer gemacht werden. Einmal soll dabei Stockbrot gebacken werden, einmal soll es Marshmellows geben. Außerdem soll es einmal zum Schwimmen gehen.

Wahrscheinlich bleiben wir unter uns. Dadurch haben wir zu wenig Teilnehmer/-innen für zwei große Gruppenzelte. Aus diesem Grunde wollen wir den hinteren Teil der Wikingerhalle abteilen und zwei Schlafräume daraus machen. Das erspart uns die kompletten Zeltkosten.

Nächste Woche kommt die Ausschreibung für das Zeltlager.

Horst Buresch

Radtour der Star Dreamers

Vatertag für Square-Dance-Kinder

13. Mai 2010

Traditionell treten die Star Dreamers an Himmelfahrt zu einer Radtour mit zünftigem Picknick an, vorausgesetzt, das Wetter lässt das zu. Aber damit hatten wir in diesem Jahr keine Schwierigkeiten. Es war zwar weit und breit keine Sonne in Sicht und die Temperatur stieg auch nicht wesentlich über 10°C an, aber es war trocken. Also waren alle Mindestbedingungen erfüllt.

Ganz störungsfrei konnten ging es jedoch nicht an den Start. Ausgerechnet der Größte kam schon, von einer Klassenfahrt noch ganz schön gestresst, mit einem platten Reifen zum Treffpunkt. Da das Ventil ausgerissen war, ließ sich auch nichts flicken. Aber nachdem das Pannenrad gegen Mamas Vehikel ausgetauscht worden war, konnte es doch losgehen.

Das muntere Trüppchen verließ Lehrte nach Westen und radelte durch die Felder zum Hämeler Wald. Das waren zwar "nur" 10 km, aber für die Kleinsten war das genau die Strecke, die ohne Überanstregung zu bewältigen war.

Dabei gings zwischen blühende Rapsfeldern hindurch, die die ganze Welt "gelb" riechen ließen. Ein Kind stellte fest, dass es aussah, als schiene die Sonne trotz dunklen Himmels auf die Erde.

Im Wald fanden die Radler eine gut geschützte Stelle, an der das Picknicklager aufgeschlagen werden konnte. Eine große Plane schützte vor Feuchtigkeit und Getier von unten. Darauf wurden Decken für das gemütliche Lagern verteilt und mittendrin entstand aus den mitgebrachten Köstlichkeiten auf einer noblen Tischdecke unser "Waldbuffet".

Wie einst die alten Römer dahingestreckt genossen alle das Mahl und solchermaßen gestärkt stürzten sich die Kinder und Jugrendlichen in ein paar turbulente Spiele.

Wieder zurück auf der Picknickfläche gab es noch Kuchen und Süßigkeiten und das beliebte Reaktionsspiel "Rhythmus-Rhythmus" schloss das Waldleben für diesen Tag ab.

Pünktlich zur verabredeten Zeit konnte Gruppenleiter Horst die Kids an die Eltern zurück geben. Ein schöner und erlebnisreicher Tag war zu Ende. Nur die Eltern mussten noch eine letzte Aufgabe erfüllen: Gründliche Kontrolle der Kinder, damit sich auch nicht die kleinste Zwecke einschleichen konnte.

Horst Buresch

Maibummel 2010

08. und 09. Mai 2010

In diesem Jahr wurde der Maibummel zum 25. Mal auf der Einkaufsmeile von Lehrte, der Burgdorfer Straße, gefeiert. Auf dem Programm der Vereinsbühne an der Grünstraße war auch der TSC mit seinem Square Dance vertreten. Wir Square Dancers hatten am Samstag und am Sonntag jeweils um 12.00 und um 15.00 Uhr eine halbe Stunde Gelegenheit, unsere Sportart vorzustellen.

Am Samstag konnten wir beide Male mit einem Kinder-/Jugend und einem Erwachsenen-Square antreten. Unser Caller Horst stand mit seiner Musik auf der Bühne, damit ihm die Übersicht nicht verloren ging. Wir tanzten vor der Bühne, sozusagen mit dem Publikum auf Tuchfühlung.

Es hat Spaß gemacht, obwohl sich um 12.00 Uhr nur wenig Publikum eingefunden hatte. Und es war kalt! Aber Horst bewegte uns so gut, dass uns schon bald warm wurde. Nach dem Tanzen gab es immer kostenlos etwas zu Trinken und für die Star Dreamers eine Lore Pommes.

Am Nachmittag waren wir von vielen Mensch umringt. Bei der Mitmachaktion haben sich viele Leute getraut, es einmal zu versuchen und wir konnten sogar mit Kindern eine Tanzaktion mit lustig flatternden roten Tüchern veranstalten.

Am Sonntag war es wärmer - und wir waren (leider) weniger und konnten nur mit einem Square tanzen. Das lag insbesondere daran, dass nur ein Kinderpaar der Star Dreamers antreten konnte. Trotzdem hat es auch an diesem Tag wieder viel Spaß gemacht und wir waren uns alle einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Horst Buresch

Feuer und Geister

Osterferien in Garbsen

20. - 23. März 2010

Ferienzeit ist Reisezeit. Das haben auch die Star Dreamers - die Kinder-Square-Dance-Gruppe des Tanz-Sport-Clubs Lehrte (8 -10 Jahre) - wahrgenommen. Sie sind für 4 Tage zu einer Osterfreizeit nach Garbsen gefahren.

Das Programm war vielfältig. Mit großem Eifer wurden Eier ausgeblasen, gefärbt und bemalt. Dann wurden daraus bunte Oster-Mobiles gestaltet - wunderschöne Ostergeschenke für die Eltern. Zum Schluss ging’s an die Bratpfanne - die "Innereien" der ausgeblasenen Eier wurden zu einem riesigen Omelett verarbeitet.

Natürlich gab es auch eine Nachtwanderung - durch den dunklen Wald zum Hexenturm. Als die Kinder den Turm erklommen hatten und oben im hellen Mondlicht wieder viel erkennen konnten, glaubten sie, den Geistern der Nacht erst einmal entronnen zu sein. Doch dann wurde es so richtig gruselig. Plötzlich erscholl aus den düsteren Tiefen des Gemäuers ein schauerliches, geisterhaftes Spukgelächter. Erschreckte Stille. Dann jedoch tauchte mit eben diesem Lachen einer der Betreuer durch die Bodenluke herauf - unendliche Erleichterung.

Mit großer Wissbegierde stattete die Gruppe dem garbsener Modell unseres Planetensystems einen Besuch ab. Jeder einzelne Planet mit den zugehörigen Kurzinformationen wurde gewissenhaft "studiert".

Eine besondere Herausforderung war der chinesische Tag. Es gab chinesisches Essen aus Schälchen, selbstverständlich mit Stäbchen gegessen. Das klappte zumeist erst nach mehreren Versuchen. Aber schließlich hatten alle ihr Essen auf diese ungewöhnliche Weise verzehrt - sogar den Reis! Das machte ganz schön stolz.

Wanderungen entlang des Mittellandkanals, Spiele drinnen und draußen, Abende am Kaminfeuer (unser Lagerfeuer) gehörten zum Programm. Viele waren traurig, dass es zu Ende war, als es wieder gen Heimat ging. Gleichzeitig freuten sich die Kinder aber auch, wieder zu Mama zurückkehren zu können.

Horst Buresch

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Was - Wann - Wo

Tanztag:Donnerstag
Tanzzeit:Railway Runners:
19 - 21.00 Uhr
Tanzort:Berthold-Otto-Schule
Südstr. 5, Lehrte
Ausnahme:Nicht in den Schulferien!

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